Mediapublishing und Gestaltung (MPG)

Schwerpunkt wählen und berufsfeldorientiert spezialisieren

Mit Schwerpunkten können sich unsere Studierenden ab dem 2. Studienjahr fachlich spezialisieren. In der Studienrichtung Digitale Medien stehen die Schwerpunkte Mediapublishing und Gestaltung (MPG) sowie Medienmanagement und Kommunikation (MMK) zur Auswahl. Die Entscheidung für einen der beiden Schwerpunkte muss bereits bei Studienbeginn getroffen werden.

Innovative Lösungen für die digitale Produktentwicklung

Studierende der Digitalen Medien mit Schwerpunkt MPG qualifizieren sich zu Medienspezialist*innen, die sich durch ein breites Grundlagenwissen in den Bereichen Gestaltung, Realisierung, Entwicklung und Einsatz von digitalen Medien auszeichnen.

Mit dem Schwerpunkt MPG sollen unsere Studierenden
 

  • ein breites Wissensspektrum mit interdisziplinärem Charakter in den Bereichen Technik, Informatik, Wirtschaft und Gestaltung für digitale Transformationsprozesse und Produktentwicklungen vermittelt bekommen,
  • Kompetenzen im Crossmedia Publishing rund um Planung, Konzeption, Herstellung, Marketing und Vertrieb von Medienproduktionen erlangen,
  • zur Konzeption, Gestaltung und Realisierung von Informationssystemen befähigt werden.

Während ihres dualen Studiums erwerben Studierende mit dem Schwerpunkt MPG umfangreiche Kenntnisse in den Disziplinen Projektierung/Projektmanagement, Strategische/Operative Kommunikation, Design-Management, Planung, Konzeption, Gestaltung und Herstellung crossmedialer Produkte und Produktionen, User Experience (UX) und Usability. In den Praxisphasen werden im Besonderen diese Disziplinen in den Berufsalltag integriert und durch Realprojekte vertieft.

Zusätzlich zu den Studienrichtungsmodulen befinden sich ab dem 2. Studienjahr folgende mediapublishingspezifischen Inhalte im Studienplan:
 

  • Einführung in Programmiertechniken
  • Einführung in Datenbanken und Anwendungsmodellierung
  • User Experience
  • Usability

Die detaillierten Inhalte der Studienrichtung Digitale Medien mit Schwerpunkt Mediapublishing und Gestaltung (MPG) finden Sie im Rahmenstudienplan bzw. Modulbeschreibungen.

Design-Thinking-Workshop

Am 29.1.2019 fand ein Design-Thinking-Workshop zusammen mit dem SWR statt. Hierfür wurden uns von der SAP SE in Walldorf Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt. Teilnehmer*innen waren Mitarbeiter*innen des SWR und Dozent*nnen der Studienrichtung Digitale Medien – Mediapublishing & Gestaltung.

Nach der freundlichen Begrüßung mit einführenden Worten durch Michael Nürnberg von SAP haben unsere Studierenden den Workshop sehr kompetent und gut strukturiert durchgeführt. Nach einhelliger Meinung hat der Workshop gute und auch überraschende und innovative Ergebnisse bezüglich der künftigen Kooperation zwischen dem SWR und der Studienrichtung Digitale Medien – Mediapublishing & Gestaltung erbracht. Um diese Kooperation weiter zu konkretisieren, werden in nächster Zeit weitere Gespräche stattfinden.

Neukonzipierung und Redesign der Website "Jungadler Mannheim"

Im Zeitraum von April bis Juli 2018 arbeitete eine Projektgruppe von Studierenden des Kurses WMPG15 an dem Website-Redesign der Jugendabteilung der Adler Mannheim. Unter der Leitung des Dozenten Detlev Lalla und Prof. Dr. Jürgen Redelius befassten sich die Studenten Simon Schwarz, Moritz Stasek, Kacper Labedz und Marvin Gille mit der Abwicklung des Projektes.

Diese baute auf das durch Design Thinking entwickelte Konzept auf welches das Ergebnis der Bachelor-Arbeit des Studenten Simon Schwarz war. Inhalt und Problematik des Projektes war es, eine intuitiv bedienbare Oberfläche zu schaffen, welche Inhalte user- und zielgruppenorientiert liefert. Des Weiteren sollte die Website ein modernes und zeitgemäßes Design erhalten, welches die Bedienung zunehmend erleichtert. Weitere Anforderungen der Stakeholder waren eine einfache Wartung resultierend aus einem passenden Content-Management-System.

Claudio Preto, Leiter des Eishockey Leistungszentrums der Jungadler Mannheim und Stephan Kopp, Webmaster der Jungadler Mannheim, waren während der kompletten Zeit Ansprechpartner der Studenten. Die Übergabe der fertiggestellten Website wurde im Rahmen des internationalen Junior-Cups am 24. August in der SAP-Arena Mannheim bei dem Spiel der Jungadler U20 gegen das finnische Team IFK Helsinki zelebriert.

InterSchool

"InterSchool – Integration interkulturelle Musik und Schule" ist ursprünglich ein Projekt des Mannheimer Lions-Clubs, das im Rahmen des 100-jährigen Bestehens der Lions in Zusammenarbeit mit der Popakademie Mannheim realisiert wurde. Unter dem Leitspruch "Von der Sprache zum Selbstwert" wurden an 5 sogenannten Brennpunktschulen Mannheims ein Schuljahr lang Musik-AGs oder ganze Klassen unter der Leitung von (angehenden) Absolvent*innen der Popakademie geführt.

Zielsetzung des absolvierenden Kurses MPG15 war es, diesen besonderen Unterricht, an dem Kinder verschiedener Herkunftsländer sowie mit körperlichen Beeinträchtigungen teilnahmen, authentisch zu dokumentieren. Um für eine Fortführung des Projektes eindrücklich werben zu können, wurde für künftige Generationen der InterSchool ein Kurzfilm erstellt.

StudyUp

"StudyUp" ist die neue Bewerberplattform der DHBW Mannheim, auf der Studieninteressierte und Unternehmen sich gegenseitig finden können. In enger Abstimmung mit den Stakeholdern der DHBW Mannheim und einem externen Dienstleister für die Programmierung der Plattform wurde das Projekt über 2 Semester durchgeführt. Unter Leitung der Dozenten Detlev Lalla und Prof. Dr. Jürgen Redelius entwickelten die Studierenden ein Konzept zur Optimierung der bestehenden Plattform sowie ein Kommunikationskonzept. Dazu wurden u. a. Methoden aus dem User-Experience-Bereich angewendet. Der Fokus im 6. Semester lag auf dem Thema Websitedesign – insbesondere die Aspekte Prototyping, Visual Design sowie Styleguide standen hierbei im Fokus und waren Grundlage für die Programmierung von StudyUp.

Prof. Dr. Föhrenbach, Verantwortlicher von Seiten der DHBW Mannheim, war wichtigster Ansprechpartner, um die Anforderungen zu definieren, in einem fortlaufenden Prozess immer wieder zu überprüfen und stringent weiterzuentwickeln. Ferner war auch die Absprache mit der Hochschulkommunikation der DHBW Mannheim von besonderer Relevanz. Alle Stakeholder waren wichtig, um in einem konstruktiv-kreativen Prozess dieses Projekt erfolgreich zu realisieren.

Organisatorisches

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