Medienmanagement und Kommunikation (MMK)

Schwerpunkt wählen und berufsfeldorientiert spezialisieren

Mit Schwerpunkten können sich unsere Studierenden ab dem 2. Studienjahr fachlich spezialisieren. In der Studienrichtung Digitale Medien stehen die Schwerpunkte Medienmanagement und Kommunikation (MMK) sowie Mediapublishing und Gestaltung (MPG) zur Auswahl. Die Entscheidung für einen der beiden Schwerpunkte muss bereits bei Studienbeginn getroffen werden.

Digital-Know-how für Marketing und Kommunikation

Wer den Schwerpunkt MMK wählt, kann zukünftig als Digital-Profi für Marketing und Kommunikation in Unternehmen und Verwaltungen an der Schnittstelle zwischen Medienmanagement und kreativen Medienschaffenden agieren. Dafür werden unsere Studierenden an die aktuellen digitalen Marketinginstrumente und Managementtechniken herangeführt. Sie lernen, deren Nutzung kritisch zu reflektieren, mit Augenmaß Medien zu analysieren und Ziele zu hinterfragen, um darauf aufbauend eigene kreative digitale und analoge Medienkonzepte und -produkte für die Praxis zu planen, umzusetzen und deren Erfolg zu kontrollieren.

Während des dualen Studiums erwerben Studierende mit dem Schwerpunkt MMK umfangreiche Kenntnisse in den Disziplinen Medientechnik und Produktion sowie Einsatz von digitalen Medien in Marketing und Unternehmenskommunikation (u. a. Konzeption und Umsetzung von crossmedialen Marketing- und Vertriebskampagnen). In den Praxisphasen werden im Besonderen diese Disziplinen in die Praxis übertragen und durch Realprojekte vertieft.

Zusätzlich zu den Studienrichtungsmodulen befinden sich ab dem 2. Studienjahr folgende medienmanagementspezifischen Inhalte im Curriculum:
 

  • Medien- und Marketingkonzeption
  • Medien-Automatisierung
  • Markenentwicklung
  • Werbung und PR

Die detaillierten Inhalte der Studienrichtung Digitale Medien mit Schwerpunkt MMK finden Sie in den Modulbeschreibungen.

Vom Kundenauftrag zum Prototyp in 8 Wochen – Unsere Tipps für ein erfolgreiches Medienprojekt

Mai 2020: Die DHBW steht vor einer großen Herausforderung: Wie werden Studium und Lehre in den Zeiten einer globalen Pandemie organisiert? Auch für uns Studierende der Digitalen Medien war es eine ungewohnte Situation. Statt zur gemeinsamen Gruppenarbeit vor Ort trafen wir uns virtuell zum Kick-Off unseres Medienprojekts. In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Gerald Lembke und unseren Auftraggeber*innen von MYBESTBRANDS erstellten wir innerhalb von 2 Monaten den Prototyp eines Online-Marketplace für Green Fashion. Während der Bearbeitung des Auftrages konnten wir unser theoretisches Wissen in der Praxis anwenden. Dazu haben wir 5 Tipps zusammengestellt, wie wir ein Projekt dieser Größe trotz der aktuellen Situation erfolgreich abschließen konnten.

1. Planung ist das halbe Leben
Im Laufe des Projekts haben wir gelernt, wie wichtig eine klare Vorausplanung und das Timeboxing von Meetings sind. Gerade in größeren Arbeitsgruppen gilt es, den Überblick über bereits Erledigtes und anstehende To-dos zu behalten – auch wenn das manchmal nicht ganz einfach ist. Die Arbeit nach der agilen Projektmanagementmethode Scrum half uns dabei, das große Ganze stets im Blick zu behalten und unsere Zeit optimal einzuteilen.

2. Stärken und Talente von allen Beteiligten entdecken und nutzen
Nicht jede*r muss in allem Expert*in sein – verschiedene Neigungen, Interessen und Fachgebiete, die jede*r von uns in die Gruppenarbeit einbringen konnte, haben unsere Zusammenarbeit bereichert und zudem ganz neue Möglichkeiten eröffnet.

3. Communication is the key
Der regelmäßige Austausch untereinander und mit unseren Auftraggeber*innen ermöglichte es uns, stets einen Überblick über die Aufgaben und den aktuellen Sprint zu behalten. Feedback, auch von außerhalb des Teams, schaffte immer neue Perspektiven und unterstütze uns dabei, kreative Lösungen zu finden.

4. Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg
Wie hilfreich klare Vorgaben und eine Eingrenzung des Projekts sind, konnten wir schon nach kurzer Zeit feststellen. Bereits zu Beginn konnten der Umfang und die zu erledigenden Aufgaben schnell erkannt und festgelegt werden. Das ist aber nicht selbstverständlich und nicht immer der Fall. Unser Tipp: Bleibt stets im engen Austausch mit euren Auftraggeber*innen und sprecht Unklarheiten an. Je genauer das Ziel definiert und spezifiziert ist, desto effizienter ist die Arbeit und der Weg dorthin.

5. Don’t panic
Zu guter Letzt: Die Welt geht nicht unter, auch wenn der Arbeitsaufwand zunächst überwältigend scheint. Auch kleine Schritte in Richtung Projektziel werden zu großen Erfolgserlebnissen, wenn sich die Fortschritte der Gruppe im Laufe des Projekts zusammenfügen.

Text: Marie Vöhringer (WMMK18); Prof. Dr. Gerald Lembke (Wissenschaftlicher Betreuer und Dozent)

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