Aktuelles und Spannendes aus der Studienrichtung

In der Studienrichtung Spedition, Transport und Logistik werden die zahlreichen theoretischen Erkenntnisse aus den Vorlesungen mit Exkursionen oder internationalen Events angereichert. Hier finden Sie ausgewählte Kurzberichte dazu:

International Logistics Seminar (ILS) ist ein Projekt im Rahmen des Baden-Württemberg-STIPENDIUMs für Studierende - BWS plus, einem Programm der Baden-Württemberg Stiftung. Das Projekt wird über 3 Jahre mit einer Summe von 134.981,33 Euro unterstützt. Hierbei handelt es sich um gemeinsame Seminare von Studierenden der DHBW Mannheim, der Canadian University of Dubai (CUD) und der Université de Toulon (UTLN) als jeweils 12-tägiges Kurzprogramm im wechselseitigen Austausch.

Die Ausschreibung für die Teilnahme findet im 2. Quartal des jeweiligen Jahres statt. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Projektleiterin Frau Prof. Dr. Julia Hansch.

Erste Mobility: Dubais Wirtschaft, Logistik und Gastfreundlichkeit

Vom 22. Februar 2020 bis zum 1. März 2020 fand die erste Studierendenmobilität im Rahmen unseres International Logistics Seminars (ILS) nach Dubai statt – sie war ein voller Erfolg, wie eine Teilnehmerin berichtet:

Am 22. Februar war es endlich so weit. Wir, 11 Studierende der DHBW Mannheim, trafen uns mit unseren Professor*innen am Flughafen Frankfurt, um nach Dubai zu fliegen. Einige Monate zuvor hatten wir uns auf die Teilnahme am International Logistics Seminar in Dubai beworben. Innerhalb der 7 Tage Aufenthalt sollten wir die Möglichkeit bekommen, uns verschiedene Vorträge zum Thema Logistik und Wirtschaft in Dubai anzuhören, Logistikstandorte zu besichtigen und Dubai von seiner touristischen Seite kennenzulernen.

Nachdem wir am ersten Abend recht spät in unser Hotel einchecken konnten, trafen sich alle Studierenden am darauffolgenden Tag an der CUD zum gegenseitigen Kennenlernen. Die Gruppe war sehr heterogen und verstand sich auf Anhieb gut. Im Anschluss an die Einführung konnten wir uns den jeweiligen Case Studies zuordnen. Den Abend ließen wir bei einer Bootstour mit Abendessen gemütlich ausklingen.

Neben den Gruppenarbeiten mit Studierenden aus jeder Universität bestand unser Programm in Dubai auch aus Vorträgen und Besichtigungen, sodass wir neben den rein wirtschaftlichen und logistischen Erfahrungen auch noch weitere Eindrücke von Dubai erhielten. So hat uns bspw. der Standortleiter von Hapag-Lloyd in Dubai an das Thema Seefrachtverkehr in den Vereinigten Arabischen Emiraten herangeführt. Ein anderer Gastredner hat uns über die Entwicklungen in Dubai und über die dort im Herbst stattfindende Weltausstellung „Expo 2020“ informiert. Um mehr über die Arbeitsweise und die Lagerhaltung in Dubai zu erfahren, besichtigten wir ein Lager eines Automobilherstellers etwas außerhalb der Innenstadt. Zu den Highlights des Programms gehörten die Besichtigung des Containerhafens Jebel Ali in Dubai sowie die Besichtigung des Cosco Shipping Container Terminals des Hafens Khalifa bei Abu Dhabi. Ein touristischer Höhepunkt war der Ausflug zum Louvre Abu Dhabi sowie eine Wüstensafari. Am Ende der Woche präsentierte jede Gruppe das Ergebnis ihrer Case Studies und die Professor*innen hatten die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Durch die Gruppenarbeiten erfuhren wir sehr viel über die Arbeitsweisen verschiedener Länder und Kulturen und erhielten Einblicke in andere Studiengänge.

Das ganze Programm war eine tolle Erfahrung für alle Teilnehmenden. Wir wurden mit großer Gastfreundlichkeit empfangen und auch nachdem das Programm für den jeweiligen Tag beendet war, haben wir uns mit unserer Gruppe noch getroffen und einiges zusammen erlebt. Wir alle bemühen uns, unsere neugeknüpften Kontakte zu erhalten und auszubauen.

Höher, schneller, weiter: Die erste Mobility in Dubai

Während der ersten Mobility des International Logistics Seminar im April durften unsere Studierenden die vielen Facetten der Logistikbranche in Dubai hautnah miterleben. Vorlesungen, Führungen durch Unternehmen wie die Fluggesellschaft Emirates oder das Dubai International Financial Centre, Vorträge von Gastrednern aus weltweit bekannten Unternehmen, verschiedene Ausflüge wie z. B. in die Wüste Dubais oder in den Louvre Abu Dhabi – die Liste der lehrreichen Aktivitäten war bunt, die 8 Tage im Nahen Osten straff geplant. Mit je 12 Studierenden der anderen Hochschulen sammelten sie viele neue Eindrücke und Erfahrungen über Grenzen, Sprach- und Kulturbarrieren hinaus, gemeinsame Case Studies stärkten die internationale Zusammenarbeit unter den Studierenden.

Einen lebendigen Eindruck von der ersten Mobility in Dubai vermittelt der von der CUD veröffentlichte Film.

Zweite europäische Studierendenmobilität in Toulon und Mannheim

Eine Gruppe von 10 Studierenden aus Mannheim traf sich am 26. November in aller Herrgottsfrühe am Flughafen Frankfurt – zu Zeiten von Streiks im Nahverkehr keine leichte, aber für Logistiker*innen wie uns durchaus lösbare Aufgabe! Um 8:30 Uhr ging es dann mit dem Flugzeug nach Marseille, um von dort aus in Toulon gemeinsam mit unseren Projektpartnern von den Universitäten Toulon (UTLN) und Canadian University Dubai (CUD) unsere europäischen Wochen mit Fokus auf See- und Binnenlogistik zu starten.

Wir wurden vom International Office der UTLN sehr nett mit einem kleinen Imbiss begrüßt, bevor uns dann bereits ein interessanter Gastvortrag von Thierry Bonnetête von CMA CGM, einer der größten Reedereien mit Sitz in Marseille, erwartete. Am Abend wurden wir sehr gastfreundlich auf einem Weingut nahe Toulon verköstigt.

Die folgenden Tage in Toulon boten weitere Highlights: So hatten wir die Gelegenheit, den Industrie- und Güterhafen von Marseille (Eurofos) zu besuchen und uns aus erster Hand bei Mitarbeiter*innen des World Food Programs und des Emergency Logistics Teams im Irak über aktuelle Herausforderungen der humanitären Logistik zu informieren. Zudem durften die Studierenden, die in gewohnter Weise in Gruppen von bis zu 6 Studierenden aller 3 Hochschulen an Projekten arbeiteten, im UTLN-eigenen Fernsehstudio „Télomédia“ die Expertise der Kollegen vor Ort nutzen und je einen Kurzfilm zu ihren Projekten drehen.

Nach Abschluss der Woche in Toulon verbrachten wir gemeinsam mit allen Teilnehmenden einen wunderschönen Tag in Monaco und Grasse, bevor wir am Sonntag, den 2. Dezember, alle – via Frankfurt – nach Mannheim flogen. Hier erwartete die Gäste aus Südfrankreich und vor allem aus Dubai der erste Schock: das durchaus kalte Wetter! Dies wurde aber bei diversen Weihnachtsmarktbesuchen und durch die herzliche Gastfreundschaft der deutschen Studierenden mehr als wettgemacht!

An der DHBW Mannheim wurden die Studierenden über Themen wie die besonderen Herausforderungen der Chemielogistik, den möglichen Einsatz von Artificial Intelligence in der Logistik und die Frage, wie „green“ Deutschland denn nun wirklich ist, zu vielen Denkanstößen gebracht. Doch sie haben sich nicht nur theoretischen Problemen stellen müssen: So meisterten die Studierenden aller 3 Hochschulen nicht nur die Herausforderungen des öffentlichen Nahverkehrs, der bei Besuchen in der Pfalz, bei der SAP in Walldorf und der BASF „über dem Rhein“ gern genutzt wurde, sondern auch die Chance, vor dem Ersten Bürgermeister der Stadt Mannheim, Herrn Christian Specht, im Ratssaal von ihren Erfahrungen zu berichten.

Die Höhepunkte unserer Woche in Mannheim waren eine Führung per Schiff durch den Hafen, die öffentliche Präsentation der Ergebnisse in unserem Audimax und – schlussendlich – ein gemeinsamer Besuch bei den Mannheimer Adlern, die dann auch 4:1 gewonnen haben!

Wir danken allen Beteiligten für die Unterstützung und freuen uns auf die nächste Runde in 2020.

Um die interkulturelle Kompetenz ihrer Studierenden zu fördern, hat Prof. Dr. Julia Hansch eine Exkursion an die German Jordanian University (GJU) in Amman ins Leben gerufen. Finanziell unterstützt vom DAAD hatten 10 STL-Studierende von 1. bis 10. Oktober 2021 die Möglichkeit, das Land Jordanien kennenzulernen und zusammen mit dualen Master-Studierenden der GJU an 2 Projekten aus dem Bereich Logistik und Supply Chain Management zu arbeiten, und zwar vor dem Hintergrund der Pandemie:
 

  1. Supply Chain Risk Management: How will logistics be able to serve all its customers under the following restrictions: pandemic (vaccines?), sustainability, unstable environment, humanitarian crises and a shortage in (qualified) labor?
  2. Food logistics: How will food logistics face and overcome the crisis: take a look at different trends (healthy eating, halal food, regional food, but on the other hand humanitarian crises such as refugees in dire need of food), under the pandemic situation?

Die Studierenden werden gemeinsam an ihrem Projekt weiterarbeiten und die Ergebnisse am 8. Dezember 2021 im Rahmen des Integrationsseminars ihren anderen Kommiliton*innen und der (Hochschul-)Öffentlichkeit vorstellen. Hier werden auch einige Stimmen live aus Jordanien zu hören sein!

Noch leicht erschöpft vom Flug, aber mit hohen Erwartungen, machten wir uns am Morgen des 1. Tages auf den Weg, die Hauptstadt Jordaniens, Amman zu erkunden. Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel Toledo im Osten der Stadt holte uns der Bus für eine Rundfahrt ab. Wir besuchten die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten, unter u. a. das römische Theater, welches im 2. Jahrhundert n. Chr. erbaut wurde und einen wesentlichen Bestandteil der Historie Ammans darstellt. Nach einem kurzen Abstecher auf dem Markt in Downtown genossen wir den Ausblick auf die Stadt von der historischen Zitadelle Ammans, gelegen auf einem der sieben Hügeln (jabals), auf welchen Amman einst erbaut wurde. Gestärkt durch die kulinarische Vielfalt der jordanischen Küche besuchten wir im Anschluss den Tag der offenen Tür auf dem Hauptcampus der GJU in Madaba. Dr. Omar, Professor der School of Management and Logistic Sciences, sowie der Präsident der GJU begrüßten uns herzlichst an der Universität. Auf dem Rückweg zum Hotel ließen wir uns zum Abschluss des Tages die jordanische Süßigkeit "Knafeh" schmecken.

Am 2. Tag ging es zum Campus der GJU. Dort wurden wir über die typischen Landesspezifika Jordaniens informiert sowie über das Studieren an der GJU. Nach einem anschließenden Mittagessen ging es in den Austausch mit den dualen Studierenden aus Jordanien, um Kontakte zu knüpfen. Diese wurden anschließend bei einer gemeinsamen Abendgestaltung vertieft.

Am Dienstagmorgen machten wir uns mit den jordanischen Studierenden und Dr. Omar zu DHL Express auf. Aus dem im Süden von Amman gelegenen Bürogebäude werden die Prozesse für ganz Jordanien koordiniert und überwacht. Hier wurden wir vom DHL-Countrydirector Khaled Saleeon und der HR-Managerin Rana Abu Shawer in Empfang genommen. Nach einer herzlichen Begrüßung startete die Firmenpräsentation: Der Fokus lag auf Besonderheiten der KEP-Dienstleister in Jordanien und der Bewältigung der Corona-Pandemie. Nach einer kurzen Kaffeepause wurde die verbleibende Zeit genutzt, um Fragen zu unserem Projekt zu stellen und zu netzwerken.

Am Nachmittag fuhren wir in die Ruinenstadt Jerash (Gerasa). Aufgrund der zahlreichen Theater und der Säulen-Straßen ist es eine der spektakulärsten und besterhaltenen historischen Stätten des Nahen Ostens. Sie zählt zu den Dekapolis, den zehn römischen Städten in der Region. Abends unternahmen wir etwas mit unseren neuen jordanischen Freunden.

Unser 2. Unternehmensbesuch führte uns zum Logistikzentrum Aramex Amman. Aramex ist einer von zwei großen 3PL-Anbietern. Sie bedienen vor allem die Textil- und Kommunikationsbranche. Das Logistikzentrum zeichnet sich aus durch ein 11 m großes Hochregallager und temperaturgeführte Lagerhallen.

Wir besuchten am Dienstag zudem das Tote Meer, einer der faszinierendsten Orte Jordaniens. Von der Küste dieses Binnenmeers konnten wir Israel erkennen und erleben, wie sich der enorm hohe Salzgehalt von ca. 30% auf das Schwimmen auswirkt. Kurz gesagt: Alles, was man übers Schwimmen gelernt hat, funktioniert nicht! Man schwebt von alleine, treibt dahin, ohne unterzugehen, und kann so sogar entspannt lesen, während das Salz im Wasser die Haut um 10 Jahre jünger macht. Sich mit Schlamm des Toten Meers einzureiben hat übrigens denselben Effekt und wir konnten auch das live erleben, ohne den Schlamm, der in die ganze Welt verkauft wird, teuer bezahlen zu müssen.

Mittwoch der 6. Oktober war bereits der letzte Tag unseres Aufenthalts in Amman und im Hotel Toledo. Dementsprechend verbrachten wir den Vormittag dieses Tages ein letztes Mal am Hauptcampus der GJU in Madaba zusammen mit den jordanischen dualen Studierenden und Professor Omar. Um 9:30 Uhr wurden wir zunächst persönlich willkommen geheißen von Prof. Dr. Ralf Rosskopf, dem Vice President for international affairs und weiteren Mitarbeiterinnen des International Offices. Auch Dr. Serena Sandri stand uns in dieser Vormittagssession für Fragen und Ratschläge zur Verfügung. Nach einer kurzen Kaffeepause folgte dann eine Kick-off-Präsentation unserer Zwischenergebnisse für das Integrationsseminar, hauptsächlich vorgestellt von Frederik Berghoff und Lukas Korth. Bis 13:00 Uhr folgte dann schon der Abschied von den Mitarbeiter*innen der GJU und wir fuhren mit dem Bus zum nahe gelegenen Mount Nebo.

Mit einer Höhe von 808 m hat man dort eine ideale Aussicht über das Jordantal, auf das Tote Meer und nach Israel. Berg Nebo ist außerdem jener Berg, von dem aus Mose das gelobte Land gesehen haben soll, jedoch starb, ohne es selbst zu betreten. Auf der Spitze des Berges wurde eine Kirche erbaut, die im 7. Jahrhundert ein vielbesuchtes Ziel von Pilgern war. Vor dem Mittagessen besuchten wir noch die St.-Georgs-Kirche in Madaba, in dem es die älteste im Original erhaltene kartografische Darstellung des Heiligen Landes aus dem 6. Jahrhundert n. Chr. zu bestaunen gab. Zum Abschlussessen lud uns der DAAD mit den jordanischen Studendierenden ins Restaurant Haret Jdoudna ein, bevor wir uns abends endgültig von unseren neuen arabischen Freunden verabschieden mussten.

Am Donnerstag sind wir Richtung Aqaba aufgebrochen und nach knapp 4 Stunden im dortigen Logistik-Village angekommen, wo eine kurze Präsentation über das Unternehmen ALV, welches von APM Terminals überwacht wird, ebenso wie eine Führung durch die unterschiedlichen Lagerhallen auf uns gewartet hat. Hier konnten wir einen direkten Eindruck von dem alltäglichen Geschäft erhalten und haben zusätzlich noch Zeit für unsere Frage gehabt.

Daraufhin haben wir uns auf den Weg in die Stadt von Aqaba gemacht und dort ein kleines Mittagessen in einer süßen Bäckerei erhalten. Gesättigt fuhren wir dann in unsere Unterkunft für die Nacht. Dort angekommen konnten wir es alle kaum erwarten die Fischvielfalt des Roten Meeres zu entdecken. Am Ende des Tages hatten wir Buffet in deutschland-ähnlichen Temperaturen, der Klimaanlage sei Dank.

Die nächste Haltestelle unserer Exkursion führte uns in die Wüste Wadi Rum, welche sich östlich der Stadt Aqaba befindet. Bereits auf der Busfahrt konnten wir die wunderschöne Wüstenlandschaft mit meterhohen Felswänden aus Sandstein und Granit bewundern. Dort angekommen, wurden wir von dem beduinischen Volk, welches traditionell in der Wüste lebt, mit einem Begrüßungstee empfangen und durften das Camp, samt Feuerstelle und Schlafzelten, erkunden. Nach einer ersten Wanderung durch die Wüste und dem Erklimmen der nahegelegenen Felsen, erhielten wir die Möglichkeit, auf dem Rücken von Kamelen weitere Teile der Wüste zu entdecken und gemeinsam den Sonnenuntergang zu schauen. Nach unserer Rückkehr wurden wir mit einem typisch jordanischen Gericht von den Beduinen begrüßt. Als die Dunkelheit eingebrochen war, begaben wir uns gemeinsam in einen unbeleuchteten Teil der Wüste, um die Sterne zu beobachten. Dabei wurden uns Sternenbilder und astronomische Gegebenheiten durch den Camp-Vater erläutert. Es folgten unterhaltsame Spielerunden und weitere Spaziergänge mit neuen Bekanntschaften aus dem Camp, wie z. B. einer weiteren Studierendenmobilität aus Furtwangen. Um keine Minute ohne einen außergewöhnlichen Ausblick verstreichen zu lassen, entschieden wir uns draußen unter dem Sternenhimmel zu schlafen und ließen in einer gemütlichen Runde den Abend ausklingen.

Am nächsten Morgen wurden wir durch die ersten Sonnenstrahlen geweckt und genossen den Sonnenaufgang auf der Spitze eines Felsens nahe unseres Schlafplatzes. Im Anschluss wurden wir gemeinsam mit den Studierenden aus Furtwangen für eine Jeep Tour durch Wadi Rum von den Beduinen abgeholt. Bei mehreren Stopps in der Wüste durften wir neben den rostroten Sanddünen auch prähistorische Felszeichnungen und verschiedenste Felsformationen bewundern. Wir wurden an die Drehorte des Films "Der Marsianer" gebracht und durften lernen, wie die Wüstenbewohner in Wadi Rum Seife mit Hilfe von Sträuchern herstellen. Nach einer kurzen Stärkung ging unsere Reise durch den Westen von Jordanien weiter.

Zum Abschluss unserer Exkursion besuchten wir die römische Stadt Petra, die im Tal Wadi Musa liegt. Sie gilt als eins der neun Weltwunder und gehört zum UNESCO Welterbe. Durch die tief eingeschnittene und schmale Schlucht erreichten wir das "Schatzhaus des Pharao". Neben diesen besuchten wir auch die 13 Grabtempel und die Ruinen des Römischen Theaters. Gestärkt durch ein großes Abschlussessen in Petra fuhren wir darauf zum Flughafen.

Prof. Hansch kommentiert die Reise wie folgt: "The students have had a wonderful and inspiring time at GJU. Together with the dual students from GJU, our students have met with company representatives (DHL, Aramex & ALV) and gained a lot of new insights. The DHBW students, also studying in a dual course of studies, will proceed to conduct a market entry strategy analysis into the Jordanian market and will thus rely on the expertise of GJU staff and students, and will stay in touch with the company representatives. We will be delighted to have as many Jordanian guests join our conference on Dec 8, 2021 and share their expertise with our students. I believe that we have started a wonderful project that will continue on several levels: the students will work together, one of our partner companies is already interested in acting as a partner company for GJU students as well, and we are looking forwart to establishing a staff exchange with the SMLS."