Aktuelles und Spannendes aus der Studienrichtung

In der Studienrichtung Spedition, Transport und Logistik werden die zahlreichen theoretischen Erkenntnisse aus den Vorlesungen mit Exkursionen oder internationalen Events angereichert. Hier finden Sie ausgewählte Kurzberichte dazu:

International Logistics Seminar (ILS) ist ein Projekt im Rahmen des Baden-Württemberg-STIPENDIUMs für Studierende - BWS plus, einem Programm der Baden-Württemberg Stiftung. Das Projekt wird über 3 Jahre mit einer Summe von 134.981,33 Euro unterstützt. Hierbei handelt es sich um gemeinsame Seminare von Studierenden der DHBW Mannheim, der Canadian University of Dubai (CUD) und der Université de Toulon (UTLN) als jeweils 12-tägiges Kurzprogramm im welchselseitigen Austausch.

Die Ausschreibung für die Teilnahme findet im 2. Quartal des jeweiligen Jahres statt. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Projektleiterin Frau Prof. Dr. Julia Hansch.

Das ILS 2019 – Ein Rückblick

Höher, schneller, weiter: Die erste Mobility in Dubai

Während der ersten Mobility des International Logistics Seminar im April durften unsere Studierenden die vielen Facetten der Logistikbranche in Dubai hautnah miterleben. Vorlesungen, Führungen durch Unternehmen wie die Fluggesellschaft Emirates oder das Dubai International Financial Centre, Vorträge von Gastrednern aus weltweit bekannten Unternehmen, verschiedene Ausflüge wie z. B. in die Wüste Dubais oder in den Louvre Abu Dhabi – die Liste der lehrreichen Aktivitäten war bunt, die 8 Tage im Nahen Osten straff geplant. Mit je 12 Studierenden der anderen Hochschulen sammelten sie viele neue Eindrücke und Erfahrungen über Grenzen, Sprach- und Kulturbarrieren hinaus, gemeinsame Case Studies stärkten die internationale Zusammenarbeit unter den Studierenden.

Einen lebendigen Eindruck von der ersten Mobility in Dubai vermittelt der von der CUD veröffentlichte Film.

Zweite europäische Studierendenmobilität in Toulon und Mannheim

Eine Gruppe von 10 Studierenden aus Mannheim traf sich am 26. November in aller Herrgottsfrühe am Flughafen Frankfurt – zu Zeiten von Streiks im Nahverkehr keine leichte, aber für Logistiker*innen wie uns durchaus lösbare Aufgabe! Um 8:30 Uhr ging es dann mit dem Flugzeug nach Marseille, um von dort aus in Toulon gemeinsam mit unseren Projektpartnern von den Universitäten Toulon (UTLN) und Canadian University Dubai (CUD) unsere europäischen Wochen mit Fokus auf See- und Binnenlogistik zu starten.

Wir wurden vom International Office der UTLN sehr nett mit einem kleinen Imbiss begrüßt, bevor uns dann bereits ein interessanter Gastvortrag von Thierry Bonnetête von CMA CGM, einer der größten Reedereien mit Sitz in Marseille, erwartete. Am Abend wurden wir sehr gastfreundlich auf einem Weingut nahe Toulon verköstigt.

Die folgenden Tage in Toulon boten weitere Highlights: So hatten wir die Gelegenheit, den Industrie- und Güterhafen von Marseille (Eurofos) zu besuchen und uns aus erster Hand bei Mitarbeiter*innen des World Food Programs und des Emergency Logistics Teams im Irak über aktuelle Herausforderungen der humanitären Logistik zu informieren. Zudem durften die Studierenden, die in gewohnter Weise in Gruppen von bis zu 6 Studierenden aller 3 Hochschulen an Projekten arbeiteten, im UTLN-eigenen Fernsehstudio „Télomédia“ die Expertise der Kollegen vor Ort nutzen und je einen Kurzfilm zu ihren Projekten drehen.

Nach Abschluss der Woche in Toulon verbrachten wir gemeinsam mit allen Teilnehmenden einen wunderschönen Tag in Monaco und Grasse, bevor wir am Sonntag, den 2. Dezember, alle – via Frankfurt – nach Mannheim flogen. Hier erwartete die Gäste aus Südfrankreich und vor allem aus Dubai der erste Schock: das durchaus kalte Wetter! Dies wurde aber bei diversen Weihnachtsmarktbesuchen und durch die herzliche Gastfreundschaft der deutschen Studierenden mehr als wettgemacht!

An der DHBW Mannheim wurden die Studierenden über Themen wie die besonderen Herausforderungen der Chemielogistik, den möglichen Einsatz von Artificial Intelligence in der Logistik und die Frage, wie „green“ Deutschland denn nun wirklich ist, zu vielen Denkanstößen gebracht. Doch sie haben sich nicht nur theoretischen Problemen stellen müssen: So meisterten die Studierenden aller 3 Hochschulen nicht nur die Herausforderungen des öffentlichen Nahverkehrs, der bei Besuchen in der Pfalz, bei der SAP in Walldorf und der BASF „über dem Rhein“ gern genutzt wurde, sondern auch die Chance, vor dem Ersten Bürgermeister der Stadt Mannheim, Herrn Christian Specht, im Ratssaal von ihren Erfahrungen zu berichten.

Die Höhepunkte unserer Woche in Mannheim waren eine Führung per Schiff durch den Hafen, die öffentliche Präsentation der Ergebnisse in unserem Audimax und – schlussendlich – ein gemeinsamer Besuch bei den Mannheimer Adlern, die dann auch 4:1 gewonnen haben!

Wir danken allen Beteiligten für die Unterstützung und freuen uns auf die nächste Runde in 2020.