6 Semester
Oktober
210 ECTS-Punkte

Die Studierenden des Studiengangs "Service Engineering" erhalten in den verschiedenen Lehrveranstaltungen Einblick in modernste Methoden, Werkzeuge und Konzepte, die den Technischen Service, das Anlagenmanagement und Instandhaltung weiter entwickeln. In eigenen Studienarbeiten des 5. und 6. Semester sollen sie aktuelle Probleme und Herausforderungen der Praxis im Service aufgreifen und mit den erlernten Methoden und Konzepten hierfür geeignete Lösungsvorschläge erarbeiten.
Wir wollen die Ergebnisse außerordentlich interessanter Studienarbeiten, die aktuelle Themen im technischen Service, Anlagenmanagement und Instandhaltung behandeln, auch einer breiten Öffentlichkeit in Form von Whitepapern zur Verfügung stellen. Diese Whitepaper stehen nachfolgend zum freien Download zur Verfügung.
Viele Unternehmen erleben Probleme bei Einführung und Etablierung von KI-Lösungen in der Instandhaltung und im Service. Whitepaper #1 "Leitfaden zur Implementierung Künstlicher Intelligenz für optimierte Instandhaltungs- und Serviceprozesse in Industrie 4.0-Umgebungen" von Kai Körber und Baris Aktas bietet eine praxisnahe Orientierungshilfe, indem er zentrale Fragestellungen zur Zieldefinition, Technologieauswahl, Implementierung und kontinuierlichen Optimierung adressiert. Der Leitfaden richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Instandhaltung, Service und IT, die sich mit der Einführung und Nutzung von KI-Technologien beschäftigen.
Auch im Technischen Service von Anlagen und Maschinen spielt KI eine immer wichtigere Rolle. Trotz dieser unbestrittenen großen Potenziale der KI-Technologien gibt es auch einige mahnende Stimmen, die insbesondere in der persönlichen Schnittstelle zum Kunden vor dem unreflektierten Einsatz von KI-Lösungen warnen. Whitepaper #2 "Grenzen von KI-Anwendungen im technischen Service " von Jonas Rapp und Jonathan Freiwald beschreibt die Ergebnisse einer World-Café-Veranstaltung zum Thema „Wo ist der Mensch gefragt? Grenzen des KI-gestützten After Sales Service“ im Rahmen der Fachkonferenz „After Sales Summit“ im November 2025 in Berlin, die von den beiden Studierenden eigenständig geplant, durchgeführt und dokumentiert wurde.
Die Bemessung des ökologischen Beitrags der Instandhaltung in Form von eingesparten CO2-Äquivalenten durch die jeweiligen Leistungen der Instandhaltung in Form eines Maintenance Carbon Handprint (MCH) war bislang nur ein theoretischer Ansatz gewesen ohne praktische Erprobung.
Anhand beispielhafter Berechnungen wird in diesem Whitepaper anschaulich und gut nachvollziehbar gezeigt, dass ein solcher Maintenance Carbon Handprint für Wartungen berechenbar ist und so sehr schön aufgezeigt werden kann, welchen ökologischen Beitrag Wartungen für ein Unternehmen und die Umwelt leisten.
Die Inhalte der Whitepaper wurden mit der größtmöglichen Sorgfalt und nach bestem Gewissen erstellt. Dennoch kann die inhaltliche Richtigkeit, insbesondere bei komplexen Themen nicht gewährleistet werden. Die DHBW, die Autoren und Herausgeber der Whitepaper übernehmen daher keine Haftung auf Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der in diesen Whitepapern zur Verfügung gestellten Inhalte.