
Bei Presseanfragen
wenden Sie sich bitte an:
Studierende entwickeln Ideen zur Weiterentwicklung von StudyUp-Plattform
Intelligenter Matching-Algorithmus im Fokus
Die DHBW Plattform StudyUp ist das zentrale Bindeglied zwischen Unternehmen und angehenden Studierenden. Für Studieninteressierte ist sie eine wichtige Informationsquelle bei der Suche nach dem passenden Dualen Partner für ein duales Studium: Hier präsentieren sich die Unternehmen, hier werden erste Kontakte geknüpft, hier können Studieninteressierte und Unternehmen den Bewerbungsprozess starten.
Von der Zielgruppe für die Zielgruppe: Mit Know-how und eigener Erfahrungen zur Plattform-Optimierung
Genau an dieser Schnittstelle setzte die Aufgabe im Modul "Projektrealisierung" an. Studierende der Studienrichtung Wirtschaftsinformatik - International Management for Business and Information Technology (IMBIT) erhielten in ihrem 3. Studienjahr den Auftrag, die Plattform neu zu konzipieren oder gezielt weiterzuentwickeln, um ein funktionsfähiges Minimum Viable Product (MVP) zu realisieren. Abgesehen von einigen Impulsen zur Inspiration gab es keine Vorgaben – das Team hatte also freie Hand bei der Umsetzung und konnte so mit ihren eigenen Erfahrungen aus der Bewerbungszeit und ihren fachlichen Kenntnissen quasi auf der "grünen Wiese" starten.
Matching-Algorithmus bringt Studierende und Unternehmen zusammen – Bonus macht Hidden Champions sichtbar
Diesen Freiraum nutzten die Studierenden und erweiterten die Plattform um mehrere praxisrelevante Funktionen. Das Kernstück bildet ein neu entwickelter, kompatibilitätsorientierter Matching-Algorithmus. Dieser berechnet präzise Match-Scores zwischen Studieninteressierten und Partnerunternehmen, indem er geographische Präferenzen, fachliche Fähigkeiten sowie inhaltliche Interessenschwerpunkte abgleicht. Zudem sorgt ein integrierter Bonus dafür, dass auch sogenannte "Hidden Champions" – kleinere, hochspezialisierte, aber bei der Zielgruppe Studieninteressierte oft unbekanntere Unternehmen – gezielt mehr Sichtbarkeit auf der Plattform erhalten.
Parallel dazu wurde die Pflege der Bewerber*innenprofile optimiert: Die Erfassung von Vorkenntnissen ist nun strukturierter und benutzerfreundlicher gestaltet, während automatisierte Hinweise die Nutzer*innen aktiv dabei unterstützen, unvollständige Profilabschnitte zu ergänzen.
Ergebnisse fließen in reale Weiterentwicklung von StudyUp
Die betreuende Professorin Dr. Laura Schmidt zieht ein überaus positives Fazit: "Es war beeindruckend zu sehen, wie die Teams aus einer Idee eine ausgereifte, nutzer*innenzentrierte Plattform weiterentwickelt haben – mit technischem Anspruch und einem klaren Blick für die Bedürfnisse aller Beteiligten." Auch die in das Projekt eingebundene Hochschulkommunikation der DHBW zeigt sich begeistert und nimmt eine ganze Reihe der Ideen mit für die anstehende Weiterentwicklung von StudyUp. Insbesondere mache der Matching-Algorithmus die Plattform noch wertvoller für Studieninteressierte.
Das gelungene Projekt demonstriert einmal mehr den hohen Praxisbezug der dualen Studiengänge an der DHBW Mannheim, bei denen theoretische Kenntnisse direkt in innovative und zukunftsfähige Lösungen für die Praxis umgesetzt werden – in Studienprojekten aber auch während der Praxisphasen im Unternehmen.