Wichtige Studieninformationen

Das duale Studium der Studienrichtung Öffentliche Wirtschaft beginnt jährlich am 1. Oktober. Der theoretische Studienabschnitt an der DHBW Mannheim und die Praxisphase beim Dualen Partner wechseln sich im Rhythmus von 3 Monaten ab.

Einen Überblick zu den Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium, der inhaltlichen Ausrichtung sowie anschließenden Karriereperspektiven erhalten Sie im Folgenden:

Sie erfüllen die allgemeinen Zulassungsvoraussetzungen? Dann ist der erste Schritt getan. Falls Sie noch Folgendes mitbringen, sind Sie für das Studium BWL - Öffentliche Wirtschaft genau richtig:
 

  • Wirtschaftliches Denken und Interesse an Themen des öffentlichen Sektors
  • Gute Mathematik- und Deutschkenntnisse
  • Die Fähigkeit, abstrakt zu denken
  • Ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten

Die Studieninhalte gliedern sich in verschiedene Bereiche, in denen die Studierenden fundiertes Wissen aus wesentlichen Bereichen der Allgemeinen sowie Öffentlichen Betriebswirtschaftslehre, der Volkswirtschaftslehre und des (Öffentlichen) Rechts erlernen:
 

  • Marketing, Kosten- und Leistungsrechnung, Investition und Finanzierung, Bilanzierung, Personal und Organisation, Mitarbeiter*innen- und Unternehmensführung
  • Mikro- und Makroökonomik, Geld und Währung, Wirtschaftspolitik
  • Management von öffentlichen Dienstleistungen, Verwaltungs- und Unternehmensteuerung, Informationsmanagement und Personalwirtschaft im öffentlichen Sektor
  • Projektmanagement, Prozessmanagement, Change Management
  • Kommunalrecht, Staatsrecht, Verwaltungsrecht, Bürgerliches Recht, Handels- und Gesellschaftsrecht

Module zu Mathematik/Statistik sowie zu Schlüsselqualifikationen (z. B. Präsentations- und Kommunikationskompetenz) runden das ganzheitliche BWL-Studium ab. 

Weitere spezifische Fachkompetenzen werden in den Schwerpunktfächern Versorgungswirtschaft, Verwaltungswirtschaft und Wirtschaftsförderung vermittelt.

So vielfältig wie die unterschiedlichen Dienstleistungen des öffentlichen Sektors sind auch die konkreten Tätigkeiten während der Praxisphase. Zu den typischen Einsatzfeldern unserer Studierenden gehören alle Aufgabengebiete, die die Auswahl, Anwendung und Anpassung geeigneter betriebswirtschaftlicher Instrumente und Methoden für die öffentliche Wirtschaft erfordern. Die Inhalte der Praxisphasen orientieren sich an den Partnerunternehmen, am Schwerpunkt der*des Studierenden und an den Inhalten der Theoriephasen, sodass unsere Studierenden ihr erlerntes Wissen direkt in der Praxis anwenden können.

Folgende Gewichtungen sind für die Praxisphasen vorgesehen:

1. Studienjahr: Mitarbeit in einem Geschäftsprozess – Leistungserstellung
2. Studienjahr: Mitarbeit in einem Geschäftsprozess – Leistungserstellung, Rechnungswesen, Marketing, Zahlungsverkehr
3. Studienjahr: Mitarbeit in einem Unterstützungsprozess, Vertiefung in einem Geschäftsprozess oder Unterstützungsprozess mit erweitertem Aufgabenfeld

Abschluss des Studiums ist nach 3 Jahren der Bachelor of Arts mit 210 ECTS-Punkten.

Die Nachfrage nach Absolvent*innen der Studienrichtung Öffentliche Wirtschaft ist nach wie vor ungebrochen hoch und wird in Zukunft weiter steigen. Grund dafür ist der demografische Wandel sowie die ausgewogene Balance zwischen Kenntnissen der Betriebswirtschaftslehre in Kombination mit vertiefenden Fachkenntnissen aus den Schwerpunkt-Bereichen.  
 

  • Beim Schwerpunkt Versorgungswirtschaft gehören das Rechnungs- und Finanzwesen, das Controlling, die Verbrauchsabrechnung, das Personalwesen und die Informationstechnologie sowie zunehmend auch die Kundenbetreuung und der Energiehandel zu den spezifischen Einsatzfeldern.
  • Typische Einsatzgebiete im Schwerpunkt Verwaltungswirtschaft sind das Haushalts- und Finanzwesen (z. B. Stadtkämmerei), das (Beteiligungs-)Controlling, die Gebührenkalkulation, die Organisation, das Personalwesen, die Informationstechnologie, der Bereich Revision/Rechnungsprüfung und zunehmend auch Aufgaben im Bereich Soziale Sicherung.
  • Absolvent*innen des Schwerpunkts Wirtschaftsförderung treten als Berater*in und Mittler*in zwischen öffentlicher und privater Wirtschaft sowie des politischen Marktes auf. Sie besitzen die Voraussetzungen, verantwortliche Positionen in Dienststellen oder Gesellschaften im Bereich der Wirtschaftsförderung zu übernehmen (z. B. Stadt- oder Regionalmarketing, Existenzgründungsberatung).

Aufgrund der erworbenen Schnittstellenqualifikationen steht unseren Absolvent*innen auch ein breites Spektrum an Führungspositionen offen: Von einer Stelle als Bürgermeister*in, über die kaufmännische Leitung einer Kultureinrichtung, die Leitung des Personalmanagements eines Energieversorgungsunternehmens, die Geschäftsführung in einem Verband für kommunale Unternehmen bis zur Leitung eines Amts für Wirtschaftsförderung.