Vielfalt der Studierenden im Fokus

Wertvolle Impulse bei der DHBW-Konferenz "Tag der Lehre"

Den oder die typische*n dual Studierende*n gibt es nicht. Sie teilen zwar Gemeinsamkeiten, wie eine hohe Leistungsbereitschaft und Disziplin – essenziell für das Intensivstudium an der DHBW –, aber darüber hinaus ist die Studierendenschaft an Baden-Württembergs größter Hochschule persönlich wie fachlich sehr heterogen. So kommen vielfältige Perspektiven zusammen und bereichern die Studienzeit. Für die Lehre ist diese Diversität von unschätzbarem Wert, kann sie aber gelegentlich auch vor Herausforderungen stellen. Daher widmete sich die diesjährige Konferenz "Tag der Lehre" am 21.05.2026 ganz dem Motto "Vielfalt der DHBW-Studierenden". Bereits zum 9. Mal im Verbund der Dualen Hochschule fand die Tagung statt; in diesem Jahr lud die DHBW Mannheim an den Campus Coblitzallee ein. Rund 100 Teilnehmende nutzten den Tag, um die akademische Lehre weiterzudenken und kritisch zu hinterfragen.

16 Sessions zum Austauschen, Diskutieren und Kreativwerden

Eröffnet wurde die Konferenz durch die Präsidentin der DHBW, Prof. Dr. Martina Klärle. Anschließend rundeten Prof. Dr. Jörg Baumgart (Rektor der DHBW Mannheim) sowie Prof. Dr. Doris Nitsche-Ruhland (Vizepräsidentin für Studium und Lehre) die Begrüßung ab. Durch den Konferenztag führte Prof. Dr. Sabine Möbs, die das Wort direkt an den Keynote-Speaker Prof. Dr. Raymond Bimazubute übergab. Dieser stimmte das Plenum mit persönlichen Erfahrungen auf die thematischen Schwerpunkte ein.

Von der Keynote inspiriert und motiviert, verteilten sich die Teilnehmenden anschließend auf die verschiedenen Fachsessions. Das Tagungsprogramm bot Gelegenheit, Kompaktvorträge zu verfolgen, zu diskutieren oder in Workshops und World Cafés aktiv zu werden. Die insgesamt 16 Sessions wurden von Referent*innen aus der gesamten DHBW geleitet. Das Publikum setzte sich aus externen Lehrbeauftragten, Mitarbeitenden, Professor*innen sowie Studierenden zusammen.

Inhaltliche Breite spiegelt Lehralltag wider 

Was gelingt gut, wo zeichnen sich positive Erfahrungen ab und welcher Optimierungsbedarf besteht? Inhaltlich waren die Sessions breit gefächert und beinhalteten erfolgreiche Maßnahmen in der Lehre sowie spannende Ideen für die Zukunft: Das Themenspektrum reichte von Vorkursmaßnahmen über Fragen der Barrierefreiheit und Diversitätssensibilisierung bis hin zu innovativen Formaten wie dem TechCafé für Studentinnen der Ingenieur- und Informatikwissenschaften. Auch digitale Werkzeuge wie Virtual Reality und KI sowie interaktive Workshops – darunter "INDIS & How2Human" zu Perspektivenwechsel und gelebter Humanität – fanden großen Anklang. Der gelungene Mix zeigte, wie eine zukunftsfähige und chancengleiche Hochschulkultur gelebt wird und welche Potenziale bestehen.

Erfolgreicher Konferenztag mit zufriedenen Teilnehmenden

Im abschließenden Plenum rekapitulierten die Anwesenden die zentralen Erkenntnisse und formulierten konkrete Zielsetzungen für die nahe Zukunft. Abschließend wurde der Staffelstab symbolisch an das ZHL übergeben, das den nächsten Tag der Lehre am 13. Mai 2027 ausrichten wird.

"Der Tag der Lehre war ein voller Erfolg. Sowohl die Teilnehmenden als auch die Referierenden haben den Tag durchweg positiv erlebt und aktiv gestaltet. Es wurden wertvolle und vielfältige Impulse gesetzt, die die Weiterentwicklung der Lehre an der DHBW nachhaltig unterstützen", resümiert Alexander Jaensch, operativer Leiter des Education Support Centers an der DHBW Mannheim, der den Tag der Lehre gemeinsam mit dem gesamten Mannheimer ESC-Team sowie den ESCs aus Karlsruhe und Mosbach organisiert hat. 

Das Organisationsteam der Konferenz spricht sich insbesondere bei Prof. Dr. Martina Klärle, Prof. Dr. Doris Nitsche-Ruhland sowie Prof. Dr. Jörg Baumgart seinen herzlichen Dank aus.