DHBW http://www.dhbw.de de-DE DHBW Tue, 14 Jan 2020 11:46:30 +0100 Tue, 14 Jan 2020 11:46:30 +0100 TYPO3 EXT:news news-164 Mon, 13 Jan 2020 16:28:50 +0100 Horizonte erweitern /aktuelles/detail/horizonte-erweitern?tx_news_pi1%5Bday%5D=13&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=1&tx_news_pi1%5Byear%5D=2020&cHash=f8a9cb8649408e5b8296a35abd33bd8f Vorträge, hochkarätige Gastredner und ein Abschluss mit internationalen Studierenden: Die Studentischen Konferenzen des Studiengangs BWL - Spedition, Transport und Logistik glänzten mit Grenzenlosigkeit und zukunftsorientierten Inhalten. Vorträge, hochkarätige Gastredner und eine Abschlussveranstaltung mit internationalen Studierenden aus Toulon und den Vereinigten Arabischen Emiraten an der DHBW Mannheim – die Studentischen Konferenzen des Studiengangs BWL - Spedition, Transport und Logistik (STL) glänzten mit Grenzenlosigkeit und zukunftsorientierten Inhalten. 

Jeden Tag ein anderer Schwerpunkt

Eine Woche lang, vom 2. Dezember bis 6. Dezember 2019, fanden die Studentischen Konferenzen statt, ausgerichtet von Studierenden des Jahrgangs WSTL17. Jeden Tag stand ein anderes Thema im Fokus, das die Studierenden in Gruppen aufbereitet hatten. Der Kreativität wurden keine Grenzen gesetzt, so konnten die Studierenden ihren Tag mit vielfältigen Methoden und Gästen selbst gestalten. Immer mit dabei: Der Blick in die Zukunft und über Ländergrenzen hinaus. 

Themen, die die Logistikbranche bewegen 

Der 1. Tag stand im Zeichen der Logistik. Vormittags beschäftigte sich die Konferenz mit der Frage, wie das Lager der Zukunft aussehen könnte, nachmittags wurden mögliche Auswirkungen von Chinas „Neuer Seidenstraße“ auf die deutsche (Logistik) Wirtschaft untersucht. „Wer wagt, gewinnt“ – vor dem Hintergrund dieser These gingen am 2. Tag die Studierenden und Gäste der Frage nach, wie in deutschen Unternehmen mit Fehlern umgegangen wird. Der darauffolgende Tag befasste sich zunächst mit dem Spezialgebiet der Krankenhauslogistik. Die Studierenden konnten hierfür Gastredner renommierter Kliniken und Logistiker gewinnen, die ihrem breiten Publikum Rede und Antwort standen. So nahm sich z. B. Herr Tom Heidisch, Leiter der Patientenlogistik der Uniklinik Freiburg, die Zeit, auf die Fragen der Studierenden einzugehen. Am Nachmittag widmeten sich die Studierenden der sehr aktuellen Frage der Nachhaltigkeit im Online-Handel und erörterten einige Gesichtspunkte, die auch in der aktuellen politischen Diskussion um eine Gebühr für Retouren eine Rolle spielen. Am 4. Tag setzten sich die Konferenz-Teilnehmer*innen mit Fragen der modernen Personal- und Unternehmensführung auseinander und warfen den Blick dafür auf den Trend „New Work“ und auf Aspekte des Krisenmanagements. Hier überzeugten die Studierenden mit kreativen Lösungen, selbst gedrehten Videos und einer Vielzahl von Gastbeiträgen zu diesen Themen.

Besonderes Finale: International Logistics Seminar 

Die unterhaltsame und lehrreiche Woche der Studentischen Konferenzen schloss mit einem besonderen Highlight ab: dem International Logistics Seminar (ILS), das parallel ab dem 2. Dezember in Mannheim stattfand. Nachdem sie bereits im März Dubai und Ende November in Toulon die Logistik des Mittelmeerraums kennengelernt hatten, erkundeten die jeweils 12 Studierenden aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, Frankreich und Deutschland die europäische Binnenlogistik. Sie waren zu Gast im Mannheimer Hafen, bei der Dachser Niederlassung in Mannheim, bei der SAP SE und der BASF, um nur einige Highlights zu nennen. In der Abschlussveranstaltung des ILS und gleichzeitig der Studentischen Konferenzen stellten 6 Studierendengruppen der ILS-Studierenden ihre gemeinsam erarbeiteten Projekte zu Themen wie Humanitärere Logistik, Chemielogistik, Digitalisierung in der Logistik und Entwicklung neuer Seewege vor. 

Das ILS ist ein Projekt im Rahmen des Baden-Württemberg-STIPENDIUMs für Studierende - BWS plus, einem Programm der Baden-Württemberg Stiftung. Das Projekt wird über 3 Jahre mit einer Summe von 134.981,33 Euro unterstützt.

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News Studienbereich Wirtschaft Internationales
news-163 Fri, 10 Jan 2020 15:38:14 +0100 Urban Mobility Lab /aktuelles/detail/urban-mobility-lab?tx_news_pi1%5Bday%5D=10&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=1&tx_news_pi1%5Byear%5D=2020&cHash=cb6c40fca3af71b8bd0286f9a9b1a710 Wie sehen Städte zukünftig aus? An der Schnittstelle von Mobilität, Digitalisierung und Stadtentwicklung arbeiten Studierende der DHBW seit September an urbanen Mobilitätskonzepten. Erste Ergebnisse wurden im Dezember präsentiert. Ziel des Zukunfts- und Lernlabors der DHBW ist die Entwicklung von innovativen Konzepten rund um Mobilität, Digitalisierung, Stadtentwicklung und Nachhaltigkeit. Nur wenige Monate nach dem Kickoff des standortübergreifenden Projekts stellen die Studierenden im Dezember erste Ergebnisse vor.

Smart City, Umweltschutz und Co.

Von Sicherheitssystemen im Verkehr über Umwelttechnologien bis hin zu sozialen Projekten und Ansätzen für Smart Cities: Die Ideen und geplanten Einsatzbereiche der teilnehmenden Studierenden der Standorte Stuttgart, Mannheim und Villingen-Schwenningen sind vielfältig. Vor einer 15-köpfigen Jury stellten sie neu entwickelte Konzepte und sogar erste Prototypen vor, um richtungsweisendes Feedback zu erhalten.

Das Urban Mobility Lab

Fach- und standortübergreifend bietet das Urban Mobility Lab Studierenden eine Plattform zur Entwicklung urbaner Mobilitätskonzepte. Unterstützt durch Expert*innen aus Wissenschaft und Wirtschaft entwickeln bisher 42 Studierende, aufgeteilt in 8 Teams, kreative Ideen und setzen diese als Startup um. Bis zum 12. Februar können Bewerbungen für die 2. Runde erfolgen.

Weitere Informationen erhalten Sie in der Pressemeldung sowie auf der Projekt-Website

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Studienbereich Technik Studienbereich Wirtschaft Forschung
news-160 Thu, 19 Dec 2019 15:40:19 +0100 Es ist eine Berufung! /aktuelles/detail/dienstjubilaeum-prof-wannenwetsch?tx_news_pi1%5Bday%5D=19&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=12&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=23fb6460ab2f9d361031be13d10a5bcd Anlässlich seines 25-jährigen Dienstjubiläums erhält Prof. Dr. Helmut H. Wannenwetsch die Dankesurkunde des Landes Baden-Württemberg. Wannenwetsch lehrt in der Studienrichtung BWL-Industrie und ist Experte für Einkauf, Beschaffung, Logistik, Materialwirtschaft und Produktion. Er strahlt. „Lehren und mit jungen Leuten zusammen sein das macht Spaß und als Professor kann ich mich an der Hochschule entfalten“, so das Resümee von Prof. Dr. Helmut H. Wannenwetsch bei der feierlichen Verleihung der Dankesurkunde des Landes Baden-Württemberg anlässlich seines 25-jährigen Dienstjubiläums im Dezember. 

Werdegang und Expertise 

Studiert und promoviert hat er in Augsburg und München. Nach langjähriger Tätigkeit in den Bereichen Einkauf, Logistik und Materialwirtschaft in multinationalen Unternehmen arbeitete er zuletzt in der logistischen Programmführung eines großen deutschen Konzerns der Luft- und Raumfahrtindustrie. Doch er steht dazu: Professoren, Pfarrer und Mediziner sind für ihn Berufe mit Berufung und er fühlte sich berufen, um im Hochschulumfeld seine Talente besser einbringen zu können. So wechselte Wannenwetsch 1996 in die Lehre an die damalige Berufsakademie und hat es bis heute nicht bereut. „Ich würde es immer wieder machen, es war es wert“, betont er. Seine Fachgebiete sind Einkauf, Beschaffung, Logistik, Materialwirtschaft und Produktion, die er in der Studienrichtung BWL - Industrie im Grund- und Hauptstudium lehrt. Als Autor und Herausgeber zahlreicher Erfolgsbücher wie z. B. "Integrierte Materialwirtschaft und Logistik" hat sich Wannenwetsch ebenfalls einen Namen gemacht. Und schließlich ist ihm sein ehrenamtliches Engagement für das Kinderhilfswerk und die Johanniter Hilfsgemeinschaft für die Pfalz sehr wichtig.

 

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news-161 Wed, 18 Dec 2019 15:47:00 +0100 Besuch aus Singapur https://www.dhbw.de/die-dhbw/aktuelles/detail/2019/12/singapurkooperationen-der-dhbw.html Präsidentin der Republik Singapur, Halimah Yacob, informierte sich während ihres Staatsbesuchs bei der ABB, einem der größten Dualen Partner der DHBW, u. a. über das duale Studium und die Industrie-4.0-Fabrik des Technologieunternehmens. news-159 Fri, 13 Dec 2019 14:10:05 +0100 Immer am Puls der Zeit /aktuelles/detail/immer-am-puls-der-zeit?tx_news_pi1%5Bday%5D=13&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=12&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=cb427cdc534b7df3a7c6eb6fc0aa92cb Prof. Dr. Lars Schubert, Studiengangsleiter BWL – Spedition, Transport und Logistik, berichtet im Interview von seinem beruflichen Fokus, seiner Zielsetzung und seiner Leidenschaft für die Logistik. Große Erfahrung im Prozess- und Marktwissen, ein breites theoretisches Fundament und immer am Puls der Zeit. Prof. Dr. Lars Schubert, Studiengangsleiter BWL – Spedition, Transport und Logistik, berichtet im Interview von seinem beruflichen Fokus, seiner Zielsetzung und seiner Leidenschaft für die Logistik. Seit April 2019 verstärkt er das Team der Lehrenden an der DHBW Mannheim.

Was haben Sie vor ihrem Ruf an die DHBW Mannheim gemacht?

Zuletzt war ich knapp vier Jahre bei der GRAMMER AG in Amberg weltweit für das Transportmanagement von über 30 Werken zuständig. Mein Verantwortungsbereich hat  sich von der Entwicklung passender Transportkonzepte und deren Ausschreibung bis hin zum Controlling und der kontinuierlichen Optimierung der multimodalen Netzwerke erstreckt. Die anschließende Implementierung in den Werken und die operative Unterstützung standen dabei im Mittelpunkt. Vor meinem Wechsel in die Industrie habe ich bei TIM Consult gearbeitet – einem führenden Anbieter von Market Intelligence für den Einkauf von Transportdienstleistungen und Frachtraten-Benchmarks für alle Verkehrsträger.

Als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Fraunhofer SCS habe ich nach meinem Studium der Betriebswirtschaftslehre eine Vielzahl an Beratungs- und Benchmarking-Projekten im Logistikumfeld geleitet. Später habe ich das Forschungsfeld Transport verantwortet – von der Entwicklung wissenschaftlicher Methoden bis hin zur Akquise und Durchführung von Industrie- und Forschungsprojekten. Parallel hierzu habe ich meine Dissertation verfasst. Auf akademischer Seite habe ich zahlreiche Diplom- bzw. Masterarbeiten sowie diverse Praxisseminare betreut. Zusätzlich habe ich einschlägige Vorlesungen an den Hochschulen Fulda und Nürnberg gehalten.

Inwiefern können Studierende von Ihrem beruflichen und wissenschaftlichen Know-how profitieren?

In meiner beruflichen Laufbahn habe ich die zwei Seiten des Transport- und Logistikmarktes kennengelernt: Die verladende Wirtschaft auf der einen und die der Spediteure bzw. Frachtführer auf der anderen Seite. Für Studierende ist es in ihrem späteren Berufsleben wichtig, ein Gespür für die Belange beider Seiten zu erhalten – unabhängig von der aktuellen Marktmacht. Neben dem Prozess- und Marktwissen spielt aber auch die Methodenkompetenz eine wichtige Rolle. Gerade im Transportbereich werden die Studierenden zukünftig häufiger mit Frachtraten-Benchmarks konfrontiert werden. Das methodische Verständnis trägt dazu bei, aus solchen Studien die richtigen Schlussfolgerungen für die Praxis zu ziehen.

Was sind die Schwerpunkte Ihrer Lehrtätigkeit?

Der Fokus meiner Lehrtätigkeit wird in erster Linie auf der See- und Luftfracht liegen. Trotz der momentan im Raum stehenden Zunahme von Handelsrestriktionen – und hier insbesondere neuer Zölle – werden die internationalen Verflechtungen im Zuge der Globalisierung weiter zunehmen. Dies ist der Grund, warum auch die Bedeutung der dafür notwendigen globalen Übersee- und Lufttransporte wächst. Daher bin ich froh, diesen Lehrbereich mitgestalten zu können. Aufgrund meiner Berufserfahrung werde ich aber ebenso Veranstaltungen im Bereich Landverkehr und in der Logistik halten.

Was reizt Sie an Ihrer neuen Aufgabe? Haben Sie sich ein bestimmtes Ziel gesetzt?

Gerade die Vielfalt der Betätigungsfelder kombiniert mit der Freiheit, eigene Akzente zu setzen, macht den Reiz aus. Dazu kommt die enge Verzahnung mit der Praxis. Mein Ziel ist es, gerade auch die Praxiskontakte stärker bei der Gestaltung der Lehrinhalte zu involvieren, um stets am Puls der Zeit zu bleiben und den Anforderungen aus der Praxis Rechnung zu tragen. Insbesondere das Thema Digitalisierung wird hier an Bedeutung gewinnen. Beispiele hierfür sind unter anderem Frachtenbörsen, Echtzeit-Tracking, digitale Speditionen und Frachtraten-Datenbanken. Für mich persönlich möchte ich aber auch die Aspekte des digitalen Lernens stärker in meine Veranstaltungen integrieren.

Wo liegen Ihre wissenschaftlichen Forschungsschwerpunkte?

Geprägt von der jahrelangen Beschäftigung mit dem Transportmarkt und meiner Dissertation zum Thema Preisbildung geht mein Forschungsinteresse auch weiterhin in Richtung Pricing und der Analyse der Marktdynamik. Außerdem gilt die Luftfahrtbranche gemeinhin als wesentlicher Vorreiter des Yield bzw. Revenue Managements. Diese Methode ist letztendlich der Grund, warum es heute eine Fülle von Last-Minute-Angeboten gibt. In der Seefracht gibt es hierzu ebenfalls erste wissenschaftliche Ansätze, die es weiter auszubauen gilt.

Was ist für Sie das Besondere an der Dualen Hochschule?

Die durch meine Fraunhofer Zeit geprägte Dualität aus Wissenschaft und Praxis entspricht genau dem dualen Ansatz der DHBW. Auch bei meiner Tätigkeit in der Beratung und Industrie haben sich deren Vorteile unter Beweis gestellt. Es reicht eben nicht, Verbesserungen rein auf Basis praxisbezogener Erfahrung anzustoßen. Optimale Ergebnisse erreicht man vor allem durch die Inkludierung neuer, innovativer Ansätze aus der Wissenschaft. Darüber hinaus begünstigen die kompakten Kurse der DHBW genau diesen Transfer. Hierdurch wird es leichter, die eigene Praxiserfahrung anhand von Beispielen einzubringen. Der praxisbezogene Wissenstransfer ist dabei aber keine pädagogische Einbahnstraße. Gerade aufgrund der Kursgrößen können Studierende aktiv ihr Praxiswissen einfließen lassen und gemeinsam Problemstellungen bearbeiten. So können davon alle Studierenden – und sicherlich auch Dozent*innen – profitieren.

Gibt es noch etwas, das Sie Ihren Studierenden mit auf den Weg geben möchten?

Leider musste ich in meiner beruflichen Laufbahn oft feststellen, dass in vielen Unternehmen wichtige Entscheidungen schnell und unfundiert getroffen werden. Man verfällt leicht der Versuchung zur Simplifizierung von Problemstellungen, woraus oftmals unabsehbare Konsequenzen resultieren. Daher ist mein Appell an alle Studierenden: Bitte behalten Sie trotz Zeitdrucks immer ein gesundes Maß an wissenschaftlichem Anspruch bei und kombinieren Sie diesen erfolgreich mit Ihrer Praxiserfahrung!

Was machen Sie, wenn Sie nicht arbeiten?

Da sind wohl in erster Linie meine sportlichen Aktivitäten zu nennen. Ich gehe gerne Laufen, aber auch Bouldern bzw. Seilklettern. Und natürlich zieht es mich so oft es geht in die Berge: Im Sommer zum Wandern (gerne mit Klettersteig) und im Winter zum Skifahren (gerne mit Après-Ski ;-))

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Personalia
news-158 Thu, 12 Dec 2019 10:48:50 +0100 „Immer mit der Zeit gehen“ /aktuelles/detail/interview-sebastian-ritterbusch?tx_news_pi1%5Bday%5D=12&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=12&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=25f6da5692be8bc7451188a8ea3d10c1 Prof. Dr. Sebastian Ritterbusch ist Studiengangsleiter in der Wirtschaftsinformatik. In unserem Interview sprechen wir über seinen Werdegang, seine Schwerpunkte in Lehre und Forschung und darüber, was ihn als Professor auszeichnet. Seit 1. September 2019 ist Prof. Dr. Sebastian Ritterbusch an der DHBW Mannheim, seit 1. Oktober ist er Studiengangsleiter in der Wirtschaftsinformatik. In unserem Interview sprechen wir über seinen Werdegang, seine Schwerpunkte in Lehre und Forschung und darüber, was ihn als Professor auszeichnet. 

Was haben Sie vor Ihrem Ruf an die DHBW Mannheim gemacht? 

Nach meinem Studium der Angewandten Mathematik an der Universität Karlsruhe, heute Karlsruher Institut für Technologie (KIT), und an der University of Massachusetts im Amherst promovierte ich an der Universität Karlsruhe. Im Anschluss leitete ich 5 Jahre lang das Forschungslabor für wissenschaftliche Visualisierung am KIT und entschied mich dann für den Schritt in die Wirtschaft. Bei der iXpoint Informationssysteme GmbH, heute Routago GmbH, konnte ich eine neue Navigationstechnologie für blinde und sehbehinderte Menschen entwickeln. Mit Hilfe von mathematischen Methoden werden die verfügbaren Daten so für sie audiovisualisiert, dass sie über Kreuzungen und Zebrastreifen, auf Gehwegen oder durch Fußgängerzonen sicher ans Ziel kommen – und nicht wie bei herkömmlichen Navigationssystemen quer über eine mehrspurige Straße oder mitten auf der Fahrbahn. Die Duale Hochschule habe ich zuerst als Lehrbeauftragter kennengelernt, denn ich habe parallel zu meiner Arbeit bei iXpoint an der DHBW Karlsruhe Kurse in der Wirtschaftsinformatik gehalten. Da ich langfristig in der Lehre tätig sein wollte, habe ich mich nach einer Professur umgeschaut und sie bei der VWA-Hochschule in Stuttgart gefunden. Und jetzt bin ich hier. Neben meiner Funktion als Studiengangsleiter in WI - Software Engineering halte ich im Studiengang Wirtschaftsinformatik Vorlesungen in Mathematik und Informatik. 

Inwiefern können Studierende von Ihrem beruflichen und wissenschaftlichen Know-how profitieren?

Mich bewegt immer die Frage danach, warum etwas ist, wie es ist. Genau das möchte ich auch vermitteln. Wenn man das „Warum“ erforscht, können besonders viele interessante und spannende Perspektiven des Fachs entdeckt werden. Ich hoffe, dass das die Motivation der  Studierenden steigert. Und langfristig profitieren sie davon, weil es sie zu selbstständigen Wirtschaftsinformatiker*innen macht, die wissen, wie sie sich Wissen aneignen und wie sie sich einem komplexen Sachverhalt nähern können. Mit diesen Kompetenzen werden sie erst zu Problemlöser*innen, die auch mal einer Sache nachgehen, wenn sie merken, dass es eine bessere oder neue Lösung für eine Fragestellung geben kann. 

Die stetige Frage nach dem „Warum“ in Kombination mit meinem Forschungsschwerpunkt im Bereich (Audio)Visualisierung von Daten haben auch dazu geführt, dass ich vor einigen Jahren angefangen habe, Gespräche mit Kolleg*innen, Forschenden und Techniker*innen aufzuzeichnen. Im Gegensatz zu der einseitigen Auseinandersetzung mit Themen in Forschungsliteratur wird in den Gesprächen oft schneller erkennbar, wo eine Idee herkommt, wo eventuelle Einbahnstraßen sind, warum ein Gedanke verworfen wird und wie man die Idee weiterspinnen kann, sodass sie Früchte trägt. Diese aufgezeichneten Gespräche stehen jeder interessierten Person auf dem von Dr. Gudrun Thäter und mir betriebenen Podcast Modellansatz.de zur Verfügung, ebenso wie viele weiterführende Informationen. Für meine Studierenden stelle ich neben dem Skript ebenfalls selbst aufgenommene Podcasts zur Verfügung. Darin vermittle ich ihnen viel Grundlegendes sowie die wichtigsten Zusammenhänge, sodass sie in den Präsenzveranstaltungen mehr Zeit für das technische Arbeiten haben, um Fragen zu klären und um komplexe Sachverhalte anzugehen. In den höheren Semestern werden Podcasts aus dem Modellansatz-Fundus außerdem für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit einem Thema genutzt. 

Was reizt Sie an Ihrer Aufgabe?                                                                                                  

Ich möchte meinen Studierenden die Faszination an und die Begeisterung für die Vorlesungsinhalte näherbringen. Die Lehrqualität soll u. a. durch die Podcasts verbessert werden, da Lehrinhalte auf diese Weise noch besser in den Alltag integriert werden können. Schließlich können Podcasts im Auto, im Zug, beim Sport oder Zuhause gehört werden. In der Mathematik sind die Anforderungen, die ich an meine Studierenden stelle, sehr hoch, aber ich bin davon überzeugt, dass sie langfristig sehr davon profitieren werden. Ebenso davon, dass ich immer wieder neue Methoden und Rechenansätze aus der Forschung in die Lehre einbaue. Wenn bspw. technologischer Fortschritt zu erhöhter Rechenleistung führt, ändern sich die Anforderungen in den Betrieben. Immer mit der Zeit zu gehen und die Lehrinhalte an aktuelle Begebenheiten in der Wirtschaft anzupassen, das macht für mich den Reiz aus.

Was ist für Sie das Besondere an der Dualen Hochschule?

Einerseits die Einbettung hochqualifizierter Dozent*innen aus der Wirtschaft, die frisches Wissen und aktuelle unternehmerische Praxis in die Lehre einfließen lassen. Und andererseits die Studierenden, die durch ihre berufliche Erfahrung Herausforderungen sehr zielorientiert begegnen. 

Gibt es etwas, das Sie Ihren Studierenden mit auf dem Weg geben möchten?

Immer neugierig zu sein! 

Was machen Sie, wenn Sie nicht arbeiten?

Ich genieße die Zeit mit meiner Frau und meinen 2 Kindern. Und sehr gern ziehe ich meine Laufschuhe an. Dann auch mal für 2 Stunden, in denen ich mit einem Podcast neues lerne oder mit einem Krimi im Ohr den Kopf frei bekomme.

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Personalia
news-157 Thu, 12 Dec 2019 09:00:00 +0100 Wie tickt die Generation Z? /aktuelles/detail/wie-tickt-die-generation-z?tx_news_pi1%5Bday%5D=12&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=12&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=25f6da5692be8bc7451188a8ea3d10c1 Freizeit, Freunde, Handy. Vorurteile über Digital Natives gibt es viele, aber was ist wirklich wahr? In ihrem Filmprojekt gingen Prof. Lembke und seine Studierenden der Digitalen Medien der Frage nach, was die heutigen Digital Natives fordern. Wie ticken die Digital Natives? Diese Frage hat sich wohl schon jeder, der älter als 30 ist, gestellt – so auch Prof. Dr. Gerald Lembke, Studiengangsleiter Digitale Medien. Bei und mit seinen Studierenden aus dem 4. Semester suchte er Antworten. Das Ergebnis ist ein 20-minütiger Film, den die Studierenden Jonas Landwehr, Florian Bigelmaier, Abina Sutharsan, Hannah Wolf und Bonnie Voss als Seminararbeit gedreht haben.

Professionell aufbereiteter Film mit überraschenden Erkenntnissen

Mit der Unterstützung des Filmregisseurs und DHBW Dozenten Joachim Petri und zweier angehendender Mediengestalter des Offenen Kanals Ludwigshafen (OK-TV) wurde der Film innerhalb von 10 Wochen produziert – von der Recherche über das Konzept bis hin zur Produktion lag alles in der Hand des Projektteams. Einige Ergebnisse, die Prof. Lembke bereits in seinem Buch „Verzockte Zukunft“ festgehalten hat, haben für das Projekt als Impuls gedient, die Studierenden konnten also ihrer Kreativität freien Lauf lassen – genau das kann man an dem Endprodukt sehen. Der spannende, informative und sowohl redaktionell als auch technisch gut aufbereitete Film wirft ein ganz neues Licht auf die Digital Natives und beantwortet viele Fragen über eine Generation, die eben nicht nur am Handy daddelt.  

Der Film ist auf dem YouTube-Kanal des OK-TV zu sehen. 

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Studienbereich Wirtschaft
news-155 Wed, 11 Dec 2019 11:44:22 +0100 40-jähriges Dienstjubiläum /aktuelles/detail/40-jaehriges-dienstjubilaeum-wilding?tx_news_pi1%5Bday%5D=11&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=12&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=941cba0c0267f7b7fbcb02140aabe15e Immer unter Strom. Prof. Wilding ist Studiengangsleiter der Elektrotechnik an der DHBW Mannheim und unermüdlicher Netzwerker. Man findet ihn überall dort, wo gemeinsam an der Qualifizierung junger Menschen gearbeitet wird – ob national oder rund um den Globus. Kaum einer, der ihn an der DHBW nicht kennt. Und das ist auch kein Wunder, denn Prof. Kay Wilding ist ein unermüdlicher Netzwerker: in der Lehre, bei den Dualen Partnern, seinen Studierenden und Dozenten, in verschiedenen Gremien und überall dort, wo Menschen und Institutionen im Dienst der Qualifizierung junger Menschen zusammenarbeiten - nicht nur in Mannheim und Baden-Württemberg, sondern rund um den Globus. Nach 40 Dienstjahren könnte man daher dicke Bücher füllen mit seinen Erfahrungen und Erlebnissen. 

Elektrotechnik-Experte und internationaler Botschafter zugleich

Nach Studium der Physik an der TU Berlin und verschiedenen beruflichen Stationen bei der Bundesanstalt für Materialprüfung und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt startete der Norddeutsche 1988 seine Hochschullaufbahn an der damaligen Berufsakademie im Bereich Elektrotechnik. Heute – inzwischen ist aus der Berufsakademie die Duale Hochschule geworden – ist er seinem Studienfach zwar treu geblieben, aber sein Radius innerhalb der Hochschullandschaft hat sich erheblich erweitert und reicht heute von Asien, China und Indien über die USA, Südamerika, die Vereinigten Arabische Emirate bis in den Iran. Immer ist er als Botschafter für das Erfolgsmodell Duales Studium unterwegs und berät Studieninteressierte, Unternehmer und Behördenvertreter umfassend über Studien- und Kooperationsmöglichkeiten. 

Passende Lösungen in zahlreichen Bereichen

Es gibt nichts, für das er als Ingenieur nicht eine elegante Lösung findet – konstruktiv, effektiv, manchmal unkonventionell, aber immer passend. Davon profitierten nicht nur zahlreiche Generationen von Studierenden, sondern auch im örtlichen Senat und Hochschulrat, im landesweiten Senat, im Vorstand der VDE-Kurpfalz, um nur einige zu nennen, schätzte man Wildings Expertise und Beratungskompetenz. Schließlich ist er seit 30 Jahren als Auslandsbeauftragter der DHBW aktiv und hat 2015 die wissenschaftliche Leitung des Masters Elektrotechnik am CAS in Heilbronn übernommen.

Auch privat ein echter „Macher“

Zeit für Hobbies? Ja auch die nimmt sich Kay Wilding! Er selbst hält sich durch regelmäßiges Laufen fit – lange Zeit standen auch Marathons u.a. in New York im Kalender, Kindern bringt er seit über 30 Jahren das Schwimmen bei und im eigenen Haus und den Wohnungen seiner drei Kinder ist der ein absoluter Selfmade-Man mit zahlreichen handwerklichen Talenten. 

 

Wir gratulieren Prof. Wilding zum Dienstjubiläum und stellen schon heute fest: An der DHBW Mannheim möchte man ihn nicht missen und freut sich auf hoffentlich noch viele weitere dynamische Jahre.

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Personalia
news-153 Tue, 10 Dec 2019 16:36:16 +0100 Gefragte Digitalisierungs-Expertise /aktuelles/detail/gefragte-digitalisierungs-expertise?tx_news_pi1%5Bday%5D=10&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=12&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=9eb88da356f263065a9907df8bac5deb Für wissenschaftlichen Fortschritt und die globale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands: Die DHBW berät das MWK bei der wissenschaftlichen Ausrichtung digitaler Forschungsinfrastrukturen. Die DHBW wird in Zukunft durch Herrn Prof. Dr. Harald Kornmayer im Landesnutzerausschuss Baden-Württemberg (LNA-BW) vertreten sein. Dieses Gremium hat zur Aufgabe, die Landesstrategie High Performance Computing und Data Intensive Computing des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) voranzutreiben und dieses rund um die Themen Data Science und Digitalisierung der Infrastruktur zu beraten. Neben Universitäts- und Hochschulvertreter*innen ist die DHBW nun erstmals Mitglied des Gremiums und bekommt so die Gelegenheit, die wissenschaftliche Ausrichtung wichtiger digitaler Forschungsinfrastrukturen in Baden-Württemberg mitzusteuern. 

Austausch und Vernetzung zugunsten der Lehre

Durch die verantwortungsvolle Aufgabe im LNA-BW entstehen für die DHBW und für den Mannheimer Standort relevante Vernetzungsoptionen sowie ein wichtiger Austausch innerhalb des Fachkreises, wovon auch die Lehre an der DHBW Mannheim profitieren wird. Allen voran in den Studiengängen Informatik und Wirtschaftsinformatik, in dem Herr Prof. Dr. Harald Kornmayer und sein Vertreter im LNA-BW, Herr Prof. Dr. Pfisterer, aktiv sind.  

Data-Science-Kompetenzen aus Mannheim

Die Benennung durch das MWK erfolgte nicht ohne Grund: An der DHBW Mannheim bündeln sich Kompetenzen rund um Data Science – ein Gebiet, das bisher kaum im LNA-BW repräsentiert ist. Die starken Forschungsaktivitäten der DHBW Mannheim in diesem Bereich zeigen sich beispielsweise am lokalen Forschungscluster EDSC (Enterprise Data Science Center), in dem neben Data-Science-Themen auch Cloud-Lösungen für eine zukunftsträchtige IT-Infrastruktur sowie für die Digitalisierung von Forschung und Lehre entwickelt werden. Zusammen mit den Kollegen Prof. Dr. Bernhard Drabant und Prof. Dr. Dennis Pfisterer treibt Prof. Dr. Harald Kornmayer, Professor für Angewandte Informatik im Studiengang Informatik an der DHBW Mannheim, die Forschungsarbeit kontinuierlich voran. Mit Hilfe der geleisteten Vorarbeiten konnten bereits mehrere Drittmittel-Projekte eingeworben werden. 

Forschungsergebnisse für die Wirtschaft

Das EDSC hat dabei ein klares Ziel vor Augen: die Etablierung als wissenschaftliches (Rechen-)Zentrum der DHBW. In einem aktuellen Forschungsprojekt des EDSC-Teams wird deutlich, wie Forschungserkenntnisse der DHBW Mannheim auch für die Wirtschaft nutzbar gemacht werden können. Im Rahmen des Projekts „Data Literacy und Data Science für den Mittelstand“  entstehen gemeinsam mit Akteur*innen aus 8 weiteren Universitäten und Hochschulen Weiterbildungsangebote zur Sammlung, Bewertung und Nutzung großer Datenmengen, die es KMUs ermöglichen, aus den gewonnenen Daten richtige Schlüsse für ihre Unternehmensstrategie zu ziehen. 

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Hochschul-Entwicklung Forschung
news-151 Fri, 29 Nov 2019 16:08:00 +0100 Dualer Partner Award 2019 /aktuelles/detail/dualer-partner-award-2019?tx_news_pi1%5Bday%5D=29&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=11&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=7bc033aab4b77743fb8ae7b83c23880e Die DHBW zeichnete am 28. November bereits zum 2. Mal besonders gelungene Konzepte für Praxisphasen im dualen Studium aus. Der Award wurde vor mehr als 200 Gästen im Beisein von Wissenschaftsministerin Theresia Bauer in Stuttgart verliehen. Fundiertes Wissen am Campus, Berufserfahrung in Unternehmen, sozialen oder gesundheitsnahen Einrichtungen. Unsere Studierenden verbringen die Hälfte ihres Studiums bei einem unserer Dualen Partner. Entsprechend wichtig ist die Ausgestaltung der Praxisphasen. Besonders gelungene Konzepte würdigt die DHBW mit dem Dualen Partner Award.

Preisverleihung

Der Award fand am 28. November 2019 vor mehr als 200 Gästen und im Beisein von Wissenschaftsministerin Theresia Bauer in Stuttgart statt. Eine Fachjury hatte zuvor aus mehr als 100 Einreichungen 33 Konzepte nominiert und die Gewinner aus insgesamt 9 Kategorien gekürt. Bewertet wurden u. a. Maßnahmen zur Unterstützung des Studienbeginns, bei der Betreuung der Studierenden und der für das duale Studium besonders wichtigen Verzahnung von Theorie und Praxis.

Weitere Infos

Weitere Informationen zu den Auszeichnungen und zum Rahmenprogramm des Abends erhalten Sie in der Pressemeldung.

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Events
news-149 Fri, 29 Nov 2019 12:29:48 +0100 International Logistics Seminar /aktuelles/detail/international-logistics-seminar?tx_news_pi1%5Bday%5D=29&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=11&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=7bc033aab4b77743fb8ae7b83c23880e Dubai. Toulon. Mannheim. In einem trinationalen Austausch lernen 12 Studierende der Studienrichtung BWL - Spedition, Transport und Logistik die vielseitigen Facetten der Logistikbranche im globalen Arbeitsfeld kennen und stärken den internationalen Austausch. In einem trinationalen Austausch mit der Canadian University of Dubai (CUD) und der Université de Toulon (UTLN) lernen 12 Studierende der DHBW Mannheim die Geheimnisse der Logistik kennen.

Höher, schneller, weiter: Die erste Mobility in Dubai

Während der ersten Mobility des International Logistics Seminar im April durften unsere Studierenden die vielen Facetten der Logistikbranche in Dubai hautnah miterleben. Vorlesungen, Führungen durch Unternehmen wie die Fluggesellschaft Emirates oder das Dubai International Financial Centre, Vorträge von Gastrednern aus weltweit bekannten Unternehmen, verschiedene Ausflüge wie z. B. in die Wüste Dubais oder in den Louvre Abu Dhabi – die Liste der lehrreichen Aktivitäten war bunt, die 8 Tage im Nahen Osten straff geplant. Mit je 12 Studierenden der anderen Hochschulen sammelten sie viele neue Eindrücke und Erfahrungen über Grenzen, Sprach- und Kulturbarrieren hinaus, gemeinsame Case Studies stärkten die internationale Zusammenarbeit unter den Studierenden.

Wiedersehen in Toulon und Mannheim

Jetzt treffen sich die Teilnehmer*innen des International Logistics Seminar wieder. Bis zum 1. Dezember erkunden sie in Toulon die Logistik des Mittelmeerraums und fokussieren danach in Mannheim die europäische Binnenlogistik – mit einer großen Abschlussveranstaltung im SV Auditorium am 6. Dezember 2019.

Interkulturelle Kompetenzen und internationale Zusammenarbeit fördern

Das Projekt International Logistics Seminar steht unter der Leitung von Frau Prof. Julia Hansch, Studiengangsleiterin in BWL - Spedition, Transport und Logistik an der DHBW Mannheim. Es wird 3 Jahre lang im Rahmen des Baden-Württemberg-STIPENDIUMs für Studierende – BWS plus, einem Programm der Baden-Württemberg Stiftung, mit knapp 135.000 Euro unterstützt. Das ILS hat zum Ziel, relevante Skills der Studierenden im globalen Arbeitsfeld der Logistik zu fördern, allen voran interkulturelle Kompetenzen sowie die Fähigkeit zur Zusammenarbeit in internationalen Teams. Ferner sollen die Beziehungen der DHBW Mannheim zur CUD und der UTLN gestärkt und der Austausch der Lehrenden intensiviert werden.

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Studienbereich Wirtschaft Events
news-152 Thu, 28 Nov 2019 16:13:00 +0100 Karriere mit Kind an der DHBW Mannheim /aktuelles/detail/karriere-mit-kind-an-der-dhbw-mannheim?tx_news_pi1%5Bday%5D=28&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=11&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=e8bd456bd435568b414da4340a0f2054 Als erste Stipendiatin der DHBW Mannheim im Brigitte-Schlieben-Lange-Programm wird die Nachwuchwissenschaftlerin Linda Schorer für 2 Jahre am Programm teilnehmen. Ziel des Programms ist eine verbesserte Vereinbarkeit von Hochschulkarriere und Familienleben. Mit dem Brigitte-Schlieben-Lange-Programm werden Nachwuchswissenschaftlerinnen mit Kind und Berufsziel Professur gefördert. Linda Schorer, Mitarbeiterin im EU-geförderten Projekt MEMPHYS, überzeugte die Jury mit ihrem Forschungsthema „Wasserstoff als Antrieb für Autos“ und ist für 2 Jahre Stipendiatin im Programm.

Alternative Energiequellen für die Zukunft

Im Rahmen des EU-geförderten Projekts MEMPHYS ist Linda Schorer an der Forschung zum Einsatz von Wasserstoff als Energielieferant tätig – angesichts der Klimadiskussion ein hochaktuelles Thema. Das Team des Projekts, bestehend aus 6 Partnern aus 5 Ländern, beschäftigt sich hauptsächlich mit der Entwicklung eines Systems zur Reinigung von Wasserstoff. Auch in ihrer Doktorarbeit setzt sich Schorer mit dem Thema Wasserstoff auseinander.

Familie und Professur – Ziele der Förderung

Eine bessere Vereinbarkeit von Professur und familiären Pflichten dank größerer Planungssicherheit und Unterstützung während der Qualifizierung für eine Professur sowie eine damit einhergehende Erhöhung des Frauenanteils: Das sind die übergeordneten Ziele des Brigitte-Schlieben-Lange-Programms. Vergeben wird das Stipendium vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

Weitere Infos

Weitere Informationen erhalten Sie in der Pressemeldung.

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Hochschul-Entwicklung
news-145 Sat, 23 Nov 2019 16:07:00 +0100 Night of the Graduates /aktuelles/detail/night-of-the-graduates?tx_news_pi1%5Bday%5D=23&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=11&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=422d084d85ee27015e55187a3eac653c Vom roten Teppich zur Zeugnisübergabe, vom feierlichen Orchester-Auftritt zur ausgelassenen After-Show-Party. Den Abschluss unserer diesjährigen Absolvent*innen feierten über 7.000 Gäste am Freitag bis in die frühen Morgenstunden. Weg mit den Büchern und Spot an. Über 1.800 Absolvent*innen der DHBW Mannheim feierten am 22. November gemeinsam mit Familie, Freunden sowie Vertreter*innen unserer Hochschule und Dualen Partnern ihren Bachelor-Abschluss. 

Gebührende Feier im festlichen Rahmen

Glamourös, aufregend, musikalisch. Die Night of the Graduates, die in diesem Jahr unter dem Motto „Helden“ stand, bot alles, um den Abend für unsere Absolvent*innen unvergesslich zu machen: Mit rotem Teppich, Festreden, persönlichen Zeugnisübergaben und Ehrungen. Das bunte Live-Programm, das den Mannheimer Rosengarten in ein elegantes Festival-Gelände verwandelte, ließ kaum musikalische Wünsche offen – von Klassik über Swing bis zum Jazz, von Coversongs über Pop bis zur After-Show-Party mit aktuellen Hits.

Wir möchten an dieser Stelle nochmals allen Absolvent*innen herzlich zu ihrem Studienabschluss gratulieren und ihnen alles Gute für ihre weitere Zukunft wünschen! 

Weitere Infos

Einen umfangreichen Nachbericht erhalten Sie in der Pressemeldung. Weitere Informationen zu den Veranstaltungsfotos erhalten Sie in Kürze auf der Website der Night of the Graduates

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Events
news-156 Wed, 20 Nov 2019 14:00:00 +0100 Dr. Peter Kurz auf der DHBW-EVENTCOUCH /aktuelles/detail/dr-peter-kurz-auf-der-dhbw-eventcouch?tx_news_pi1%5Bday%5D=20&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=11&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=a1661a0ec3a185b2239b6dac6b45c8a0 Der Mannheimer Oberbürgermeister war Mitte November beim After-Work-Event zu Gast und diskutierte mit Studierenden, ob Mannheim Event-Hotspot der Zukunft sein kann. Regelmäßig diskutieren Experten im Veranstaltungsformat EVENTCOUCH über aktuelle Themen aus der Veranstaltungsbranche und nutzen das Format, um sich innerhalb der Eventszene der Metropolregion Rhein-Neckar auszutauschen und zu vernetzen. Initiiert durch eine Kooperation der Studiengangs BWL-Messe-, Kongress- und Eventmanagement der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mannheim und der epicto GmbH aus Edingen-Neckarhausen bietet das kompakte After-Work-Event unter dem treffendem Motto „Meet.Talk.Enjoy.“ immer wieder einen entspannten Abend mit hochwertigem Programm und Austauschmöglichkeiten für die Branchengrößen. Mitte November nahm Mannheims Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz auf der knallroten Couch Platz und diskutierte mit Studierenden über die interessante Frage, ob Mannheim der Event-Hotspot der Zukunft ist oder sein könnte.

Eventmetropole Rhein-Neckar

In den Mittelpunkt des Interviews rückten die beiden Studierenden Helen Atzert und Christian Nickels des Studiengangs BWL-Messe-, Kongress- und Eventmanagement Fragen u.a. zu Events im Rosengarten, den Heimspielen des SV Waldhof Mannheim sowie der geplante Bundesgartenschau (BUGA) im Jahre 2023. Neben den eher sachlichen Themen schafften die beiden Jungmoderatoren es aber auch, eine sehr persönliche Talkebene zu schaffen und entlockten Dr. Kurz seine Charakterisierung seines ganz eigenen Veranstaltungstyps als Oberbürgermeister einer Eventmetropole wie die Rhein-Neckar-Region, die mit einer breiten Palette von Kultur-, Sport- und Eventhighlights glänzen kann. Knapp, aber impulsiv antwortete er: „Grundsätzlich habe ich keinen Favoriten.“

Networking

Neben dem gewählten fachlichen Schwerpunkt ermöglicht EVENTCOUCH immer auch die Chance des persönlichen Networkings zwischen Studierenden und Unternehmern. So auch dieses Mal. In gemütlicher Atmosphäre bei Fingerfood und Drinks tauschte man sich im Anschluss an das Interview noch lange über die Zukunft Mannheims als die Eventlocation, verschiedene Veranstaltungsformate und Erfahrungen aus.

Die Abendveranstaltung wurde unterstützt durch die Sponsoren m:con, GVO Catering, Action & Fun, sowie die DHBW Mannheim und die epicto GmbH als Initiatoren.

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Studienbereich Wirtschaft Events
news-144 Tue, 19 Nov 2019 10:19:36 +0100 Datenschutz-Herausforderungen meistern /aktuelles/detail/datenschutz-herausforderungen-meistern?tx_news_pi1%5Bday%5D=19&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=11&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=d73083825635abbf23da6e5bd4b34681 Täglich werden personenbezogene Daten gespeichert und ausgetauscht. Die Sicherung dieser Daten ist nicht zuletzt seit der DS-GVO wichtiger denn je. Bei Fragen rund um Richtlinien, Verstöße oder Pannen im Datenschutz berät am Standort Mannheim Prof. Boll als lokale Ansprechpartnerin. Welche Daten darf ich unter welchen Bedingungen rausgeben? Welche Informationspflicht habe ich? Welche Daten werden von mir gespeichert und zu welchem Zweck preisgegeben? Ob Studierende, Mitarbeiter*innen, Lehrbeauftragte oder Professor*innen, wer Fragen zum Datenschutz hat, Datenpannen melden möchte oder konkrete Datenschutzverstöße befürchtet, kann sich an die lokale Ansprechpartnerin für Datenschutz, Frau Prof. Michaela Boll, wenden. Zusätzlich zu ihrer Professorinnentätigkeit in der Studienrichtung Immobilienwirtschaft hat sie diese Funktion seit 1. Juni 2019 inne. 

Mehr Bewusstsein für den Datenschutz

Bisher wurde sie von ganz unterschiedlichen Personengruppen aus allen möglichen Bereichen der Hochschule zu Rate gezogen – was nicht verwundert, da in fast jedem Segment der DHBW Mannheim mit personenbezogenen Daten umgegangen wird. Das Gute daran: Es beweist, dass einige schon für das Thema Datenschutz sensibilisiert sind. Doch bei den einigen soll es nicht bleiben. Der Datenschutz, der dem Schutz der DHBW-Studierenden und aller weiteren Hochschulmitglieder und -angehörigen dient, müsse mehr in die Köpfe, nur dann könnten Fehler vermieden werden. „Datenschutzpannen entstehen meistens durch Unwissen oder eigene kreative Lösungen, die nicht rechtssicher sind, weil nicht alle Aspekte bedacht wurden. Daher wünsche ich mir mehr Transparenz, eine offene Herangehensweise und freue mich über die Zusammenarbeit mit jedem, der Fragen oder ein Anliegen hat“, so Prof. Michaela Boll. 

Praktikable Lösungen für aktuelle Anforderungen

In ihrer neutralen Rolle als Ansprechpartnerin für Datenschutz sieht sie sich großen Herausforderungen gegenüber, die diese Aufgabe aber auch spannend machen: Den Schutz der Individuen gewährleisten, aber ohne die Handlungsfähigkeit des Betriebes einzuschränken. Mit einem „So geht das nicht“ sei ihre Arbeit nicht beendet. „Natürlich ist die Prämisse, den Datenschutz an der DHBW Mannheim rechtlich korrekt umzusetzen. Aber ein weiteres wichtiges Ziel ist, konstruktive und gangbare Lösungen zu erarbeiten. Das ist manchmal sehr diffizil, da sich je nach Lösungsansatz immer wieder neue Probleme auftun. Zumal wir an der DHBW Mannheim sehr viele unterschiedliche Personengruppen und Fachbereiche haben.“ Außerdem kommt hinzu, dass durch gesellschaftliche Veränderungen, neue Technologien und Handlungsfelder auch in diesem Bereich immer wieder Neuerungen entstehen und darauf reagiert werden muss. Während beispielsweise in den sozialen Medien eine gewisse Freizügigkeit in allen Nutzergruppen und Generationen vermittelt wird, ist im beruflichen Umfeld besonderes Fingerspitzengefühl gefragt. „Wichtig ist, dass man nie von sich ausgeht, denn das persönliche Empfinden ist bei jedem anders und kein guter Parameter für ein Richtig oder Falsch.“ 

Langfristige Maßnahmen dank intensivem Austausch

Unterstützt wird Frau Prof. Michaela Boll am Standort Mannheim vom DHBW-Justiziar Henning Oertel. Ferner ist sie in stetem Austausch mit dem zentralen Datenschutzbeauftragten der DHBW, Herr Prof. Tobias Straub, und mit den lokalen Ansprechpersonen für Datenschutz anderer DHBW-Standorte. Gemeinsam erörtern sie diverse Problemfälle, nutzen diese, um langfristig Prozesse zu optimieren und erarbeiten (Schulungs-)Konzepte für einen verantwortungsbewussten Umgang mit personenbezogenen Daten an den Dualen Hochschulen. 

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News Hochschul-Entwicklung Personalia
news-143 Fri, 08 Nov 2019 10:17:11 +0100 DHBW-Master-Informationsveranstaltung /aktuelles/detail/dhbw-master-informationsveranstaltung?tx_news_pi1%5Bday%5D=8&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=11&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=bc226791e48dfb5d79cf31280dd67294 Vorteile, Anforderungen und persönliche Erfahrungsberichte. Zum Thema Chancen für die Personalentwicklung mithilfe der Kombination aus Master-Studium und Beruf trafen sich an der DHBW Mannheim Vertreter*innen der Hochschule, Duale Partner und Absolventinnen. Mit großer Resonanz und regen Diskussionen fand Mitte Oktober eine Master-Informationsveranstaltung speziell für Duale Partner und Unternehmen an der DHBW Mannheim statt. Für viele Unternehmen stellt sich die Frage, wie die DHBW Master-Programme organisiert und sie diese strategisch in ihre Personalentwicklung integrieren können. Auf den Informationsbedarf reagierte die Geschäftsstelle Mannheim des DHBW Center for Advanced Studies (CAS) mit einer Veranstaltung, die den Erfahrungsaustausch in den Mittelpunkt stellt.

Erfahrungsberichte zum Dualen Master

Nach der offiziellen Begrüßung durch den Rektor Prof. Dr. Georg Nagler, der die Geschichte des Masters an der DHBW Mannheim aufzeigte, ermöglichte Prof. Dr. Michael Schröder, Wissenschaftlicher Leiter des CAS, einen guten Einblick in das Masterprogramm und die verschiedenen Angebote des DHBW CAS. Sabrina Straub (Ausbilderin für Wirtschaftsinformatik & Masterstudiengänge, SAP) vertrat die Unternehmensseite und erläuterte die gezielte Unterstützung ausgewählter SAP Mitarbeiter im DHBW Masterprogramm. Außerdem berichteten die beiden Master-Absolventinnen Stephanie Hild (PHOENIX Pharmahandel GmbH & Co KG ) und Veronika Hafke (ABB AG) über ihre persönlichen Erfahrungen und wie sie den Dualen Master mit ihrer Berufstätigkeit vereinbart haben.

Dezentrales Vorlesungssystem – Vorteile und Organisation

In der anschließenden Diskussionsrunde drehte sich alles um die zentralen Fragen bei der Nachwuchsförderung. Welche Arten von finanzieller oder zeitlicher Unterstützung werden angeboten? Wie wird die Arbeitszeit während des Studiums geregelt? Aber auch die Frage, wie die Studierenden das dezentrale Vorlesungssystem annehmen, spielte eine große Rolle. So äußerte sich Veronika Hafke (Masterabsolventin in Integrated Engineering): „Das Konzept der teilweise dezentralen Vorlesungen empfinde ich als große Bereicherung, da so die Möglichkeit gegeben ist, neben den Vorlesungen weitere Standorte des CAS kennenzulernen und die jeweiligen Städte zu erkunden. Besonders ist mir dabei der Standort am Bodensee in Erinnerung geblieben."

Wieso sich ein Dualer Master lohnt

Alle Referenten waren sich einig, dass das berufsintegrierte Modell des Dualen Masters ein sehr gutes Instrument zum Networking ist. Stephanie Hild, die ihren Dualen Master in Supply Chain Management Logistik und Produktion 2017 erhielt, äußerte sich dementsprechend: „Der duale Master bietet mit seinen Präsenztagen einen erheblichen Vorteil für die Studierenden im Gegensatz zu sonstigen berufsbegleitenden Studiengängen oder Fernstudiengängen. Die Präsenztage bieten die Möglichkeit, sich mit den Kommilitonen und Professoren auf hohem Niveau persönlich auszutauschen und gibt den Studierenden die Möglichkeit, ein gutes Netzwerk zu späteren fachlichen Kollegen aufzubauen.“

 

Weitere Informationen zum Master-Angebot am CAS.

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Events Hochschul-Entwicklung
news-142 Thu, 31 Oct 2019 14:12:39 +0100 Kooperation zwischen DHBW Mannheim und Biennale für aktuelle Fotografie e.V. /aktuelles/detail/kooperation-zwischen-dhbw-mannheim-und-biennale-fuer-aktuelle-fotografie-ev?tx_news_pi1%5Bday%5D=31&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=10&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=34c3bd2c37e3f05a32f4ba33aeea3c96 Licht aus – Spot an: es werde Veranstaltung! Doch was passiert, wenn die personellen und ökonomischen Mittel fehlen, um ein Event, einen Kongress oder eine Ausstellung zu veranstalten? Licht aus – Spot an: es werde Veranstaltung! Doch was passiert, wenn die personellen und ökonomischen Mittel fehlen, um ein Event, einen Kongress oder eine Ausstellung zu veranstalten? Ressourcen müssen aus verschiedensten Quellen beschafft werden. Für Event- und Kulturmanager stellt neben der Beantragung öffentlicher Gelder die Akquise von Fördermitteln aus der Wirtschaft in Form von Sponsoring eine wichtige Aufgabe dar. Dieses gilt auch für solche Kulturinstitutionen, die eher dem öffentlichen Kultursektor zuzuordnen sind. Für die Studierenden des Studiengangs BWL-Messe-, Kongress- und Eventmanagement wurde das Thema Sponsoring zum zentralen Lehrinhalt. Im Rahmen einer Kooperation mit der Biennale für aktuelle Fotografie e.V. entwickelten sie tragfähige Konzepte und profitierten vom direkten Theorie-Praxis-Transfer.

Zwei Kurse des Studiengangs BWL-Messe-, Kongress- und Eventmanagement mit Wahlfach Kulturmanagement wurden mit der Entwicklung von praxisgerechten Sponsoring-Konzepten im Rahmen einer Kooperation zwischen der DHBW Mannheim und der Biennale für aktuelle Fotografie e.V. betraut. In der Veranstaltung „Angewandtes Kulturmanagement“ in der Verantwortung von Prof. Dr. Carsten Schröer fand zunächst ein spezifisches Briefing statt, welches den Ausgangspunkt für weitere Überlegungen darstellte. Im Seminar wurden Spezifika des Kultursponsorings dezidiert besprochen und vertieft. Es zeigte sich, dass immer beide Seiten einer Sponsoring-Kooperation bedacht werden müssen, um eine erfolgversprechende Liaison zwischen Kultur und Wirtschaft anzubahnen.

Was benötigt der Gesponserte und was kann und möchte er als Sponsoring Asset anbieten? Was sind Zielgruppen und Ziele des Sponsors und kann ein Sponsoring eine glaubhafte Passung zum Sponsoring-Objekt aufbauen? Wie schafft man es, Sponsoring auch über digitale Kanäle zu aktivieren? Diese und weitere Fragen galt es zu diskutieren und die Antworten zu verarbeiten. Resultat des Prozesses waren schließlich sechs Sponsoring-Konzepte, die vorgestellt und intensiv diskutiert wurden. Dazu Anna Hahn, Referentin für PR, Marketing und Kommunikation der Biennale: „Die Zusammenarbeit hat uns wertvolle Anregungen für unsere eigene Arbeit ermöglicht."

Prof. Dr. Carsten Schröer: "Die Stärke der Dualen Hochschule stellt die Praxisintegration auch in den Vorlesungsbetrieb dar. Die Chance, gemeinsam mit der renommierten Biennale für aktuelle Fotografie zusammenzuarbeiten, haben wir gerne wahrgenommen und danken hierfür sehr."

Die Biennale für aktuelle Fotografie ist eines der größten kuratierten Fotoereignisse in Deutschland. Sie findet alle zwei Jahre in den renommiertesten Ausstellungshäusern in Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg statt und präsentiert Themenausstellungen international anerkannter Gastkurator*innen – das nächste Mal vom 29. Februar bis 26. April 2020. Weitere Informationen stehen auf www.biennalefotografie.de.

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news-141 Wed, 30 Oct 2019 15:19:55 +0100 Dr. Miriam Weigel: Mit nur 27 Jahren den Doktortitel der Mathematik in der Tasche /aktuelles/detail/dr-miriam-weigel-mit-nur-27-jahren-den-doktortitel-der-mathematik-in-der-tasche?tx_news_pi1%5Bday%5D=30&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=10&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=0783c06a2d3cbe58df3732d6c1cc063a Dr. Miriam Weigel ist seit Anfang 2017 an der DHBW Mannheim beschäftigt und hat parallel zu ihrer Arbeit im Hochschulverbundprojekt optes zum Thema Jacobiformen und L-Funktionen (Komplexe Analysis) an der Naturwissenschaftlich-Mathematischen Gesamtfakultät der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg promoviert. Dr. Miriam Weigel ist seit Anfang 2017 an der DHBW Mannheim beschäftigt und hat parallel zu ihrer Arbeit im Hochschulverbundprojekt optes zum Thema Jacobiformen und L-Funktionen (Komplexe Analysis) an der Naturwissenschaftlich-Mathematischen Gesamtfakultät der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg promoviert. „Es war schon eine anstrengende Zeit, in der Freundschaften und Freizeit zurückstehen mussten. Der Fokus lag fast immer auf Arbeit und Forschung“, so Weigel. Doch es hat sich gelohnt, denn sie ist ihren Zielen ein ordentliches Stück nähergekommen: in der Hochschullehre tätig sein und eine Professur bekleiden.

Diese Ziele hatte Dr. Miriam Weigel schon früh, weshalb sie sich auch nicht für ein Lehramtsstudium in Mathematik entschied, sondern für einen Bachelor mit anschließendem Master an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg. In dieser Zeit öffneten sich einige wichtige Türen: Sie leitete Mathematik-Tutorien, lernte ihren zukünftigen Doktorvater Herrn Prof. Dr. Winfried Kohnen kennen und übernahm neben dem Bachelor-Studium einen Mathematik-Lehrauftrag an der DHBW Mannheim im Studiengang Informatik. Letzterer bestätigte sie nicht nur in ihrem beruflichen Vorhaben, sondern führte sie auch zu optes, ein Drittmittelprojekt unter der Leitung von Prof. Dr. Reinhold Hübl, das Studierende und Studienanfänger*innen im Selbststudium unterstützen und auf mathematik-affine Fächer vorbereiten soll.

Vielleicht Glück, vielleicht Lohn für Zielstrebigkeit und Disziplin: Direkt im Anschluss an ihren Master konnte sie bei optes durchstarten. Befristet auf 3 Jahre und in Teilzeit bot sich damit ein optimaler zeitlicher und inhaltlicher Rahmen für ihre Doktorarbeit. Und ein hervorragender Ausgleich zur „einsamen Arbeit in der Forschung“. Mathematik-Aufgaben auf Studienanfängerniveau erarbeiten und unterschiedliche Online-Formate für Selbsttests konzipieren – und das in einem kollegialen, verständnisvollen Team aus Mathematiker*innen. Hohe Mathematik erforschen auf der einen, studienrelevante Mathematik zielgruppengerecht und verständlich aufbereiten auf der anderen Seite. „Die Vielseitigkeit im optes-Projekt habe ich sehr geschätzt, vor allem im Gegensatz zur intensiven Auseinandersetzung mit einem Thema in der Dissertation“, berichtet Dr. Miriam Weigel. Sackgassen inklusive: Zwischendurch steckte sie mit ihrer Forschungsarbeit ein halbes Jahr lang fest. Doch nach zahllosem Rumprobieren, durchwälzter Forschungsliteratur und Austausch mit Prof. Kohnen, mit Prof. Hübl und anderen Mathematiker*innen konnte sie die Problemstellung lösen – auf einmal hat alles funktioniert. „Ich bin froh, dass ich wusste, was mir liegt und was ich will“, so konnte sie die Krise überwinden. Dieses Wissen gab ihr auch die nötige Sicherheit, um als junge Frau in einer Männerdomäne zurechtzukommen. Wobei Miriam Weigel hier Entwarnung gibt. „Die Mathematiker sind eher bescheiden und offen. Es herrscht ein nettes Miteinander. Ab und zu wurde ich auf internationalen Konferenzen interessiert beobachtet, aber die Teilnehmer haben sich schnell von meiner Kompetenz überzeugen lassen.“

Allein hätte sie das alles nicht geschafft, so Weigel, und richtet ihren ausdrücklichen Dank an ihren Doktorvater, Prof. Dr. Winfried Kohnen, an ihren Vorgesetzten und Mentor an der DHBW Mannheim, Prof. Dr. Reinhold Hübl, an ihre Kolleg*innen im optes-Team, die ihr wie Prof. Hübl stets mit Flexibilität und Hilfsbereitschaft den Rücken gestärkt haben, und an ihre Familie für den 100 %-igen Rückhalt.

Mittlerweile hat sie an der DHBW Mannheim eine Festanstellung im ZeMath, das mathematische Studienvorbereitungskurse für den Studienbereich Technik gestaltet und organisiert: ein mathematisch spannender Job mit einem bunten Strauß an Aufgaben. Seit diesem Semester leitet sie außerdem 2 Kurse in Mathematik: Lineare Algebra in Informatik - Cyber Security (1. Semester) und Mathematik 3 im Maschinenbau (3. Semester). Dort hat sie auch schon Studierende getroffen, die sie aus der Studienvorbereitung kennt – und die sich über das Wiedersehen gefreut haben.

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Personalia
news-140 Tue, 29 Oct 2019 15:11:57 +0100 DHBW Mannheim Teil des Förderprogramms BW-BigDIWA /aktuelles/detail/dhbw-mannheim-teil-des-foerderprogramms-bw-bigdiwa?tx_news_pi1%5Bday%5D=29&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=10&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=f4bd555e01fc36ef81f1f52467a65246 Mit dem bundesweit einmaligen Förderprogramm „BW-BigDIWA – Wissenschaftliche Bibliotheken gestalten den digitalen Wandel“ unterstützt das Wissenschaftsministerium mit insgesamt acht Millionen Euro die Hochschulbibliotheken in Baden-Württemberg bei der Entwicklung von Zukunftsstrategien. Mit dem bundesweit einmaligen Förderprogramm „BW-BigDIWA – Wissenschaftliche Bibliotheken gestalten den digitalen Wandel“ unterstützt das Wissenschaftsministerium mit insgesamt acht Millionen Euro die Hochschulbibliotheken in Baden-Württemberg bei der Entwicklung von Zukunftsstrategien. Gefördert werden 15 innovative Projekte von mehr als 30 Bibliotheken. Die Bibliothekskooperation Mannheim der Universität Mannheim, der Hochschule Mannheim und der DHBW Standort Mannheim erhält Fördergelder in Höhe von 400.000 Euro.

Am Hochschulstandort Mannheim wird unter Federführung der Universitätsbibliothek in einem gemeinsamen Projekt aller staatlichen Hochschulen die wechselseitige Bibliotheksbenutzung optimiert und gemeinsame Lernräume etabliert. An allen Standorten werden moderne DesignThinking-Umgebungen eingerichtet, die das kreative und experimentelle Lernen in Gruppen unterstützen und an unterschiedlichen Orten in Mannheim neue innovative Lernräume schaffen. Ein gemeinsames Schulungskonzept, welches das Angebot zur Vermittlung von Informationskompetenz an den einzelnen Bibliotheksstandorten verbessern soll, ergänzt die Kooperation. An der DHBW Mannheim haben die baulichen Maßnahmen zur Bibliothekserweiterung in Anlehnung an das Learning Center der UB Mannheim bereits begonnen.

„Die Hochschulbibliotheken sind in ihrer Bandbreite unerschöpfliche Wissensspeicher und unentbehrliche Informationsvermittler. In Zeiten, in denen digitalen Ressourcen immer mehr Bedeutung zukommt, wollen wir zusätzliche Impulse setzen, so dass die Bibliotheken die digitale Transformation erfolgreich bewältigen können“, so Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.

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news-154 Sun, 27 Oct 2019 16:57:00 +0100 Mehr Professorinnen braucht das Land /aktuelles/detail/mehr-professorinnen-braucht-das-land?tx_news_pi1%5Bday%5D=27&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=10&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=b000a022ca624132c0aa727bf12d7906 Neue Wege gehen: Um junge Frauen für eine DHBW-Professur zu interessieren, lud die DHBW Mannheim zum 1. Professorinnentag unter dem Slogan „Fempower your future!“ ein – einem in Deutschland einmaligen Format. An der DHBW Mannheim ist nur jede siebte Professur mit einer Frau besetzt – bundesweit ist es jede vierte. Es besteht also Nachholbedarf – zumal fast die Hälfte der Studierenden im Studienbereich Wirtschaft junge Frauen sind, die teilweise erst im 5. Semester auf eine Professorin treffen. Um junge Frauen, die die formalen Einstellungsvoraussetzungen nach Landeshochschulgesetz erfüllen, für eine DHBW-Professur zu interessieren, startete die DHBW Mannheim nun ein neues, in Deutschland einmaliges Format: den 1. DHBW-Professorinnentag unter dem Slogan „Fempower your future!“. 

Inspirierender Auftakt des hochwertigen Gleichtsellungsformats

Prof. Kathrin Kölbl, Gleichstellungsbeauftragte der DHBW Mannheim und Initiatorin des Professorinnentags, konnte insgesamt 60 Teilnehmerinnen begrüßen – allesamt hochqualifizierte Frauen aus den Fachrichtungen Wirtschaft, Technik und Gesundheit mit Interesse an Lehraufträgen oder einer DHBW-Professur. Den Auftakt der Veranstaltung bildete eine inspirierende Keynote von Andrea Och (SheBoss, Hamburg), die den angehenden Professorinnen „Lust auf Macht“ machen sollte. Danach gab es für die Teilnehmerinnen im Get-Together bis in den Abend hinein die Gelegenheit, mit den anwesenden Professorinnen der DHBW Mannheim Kontakte zu knüpfen.

In Deutschland gibt es mehr Professoren, die Hans, Klaus und Peter heißen, als Professorinnen

Wie Dr. Simone Burel, Geschäftsführerin der LUB - Linguistische Unternehmensberatung GmbH Mannheim und weitere Organisatorin des Professorinnentags, in ihrem Vortrag am nächsten Morgen über „Gender in der Arbeitswelt 4.0“ darstellte, ist immer noch so, dass es insgesamt mehr Professoren mit den Vornamen „Hans“, „Klaus“ oder „Peter“ gibt als Professorinnen überhaupt. Erst auf Platz 62 folgt „Susanne“. Dies gehe aus einer Auswertung des Magazins Zeit Campus 2018 hervor. Ihr Vortrag bildete nach einer Begrüßung durch die Verwaltungsdirektorin der DHBW Mannheim, Frau Heike Eckert, den Auftakt des 2. Tages. Im Anschluss folgten die sehr persönlichen und nahbaren „Her-Stories“ von 4 Professorinnen der DHBW Mannheim, die zum Ausdruck brachten, mit wie viel Herzblut sie ihre die Professur ausfüllen. Nach einer kurzen Kaffeepause gab es Vorträge, die den Teilnehmerinnen konkrete Einblicke zu den Themen Berufungsverfahren (Prof. Kathrin Kölbl), Probevorlesung (Prof. Dr. Ariana Finkel), Lehre an der DHBW (Prof. Dr. Beate Land) und Quotenfrau (Prof. Dr. Julia Hansch) boten.

Mentoring-Programm DHBWomen gestartet

Nach der Mittagspause ging es nahtlos weiter mit den Soft-Skills-Trainings für den Lebenslauf oder die Stimme. Anschließend trafen sich die Teilnehmerinnen an 6 Round Tables zu den Themen Berufungsverfahren (Prof. Kathrin Kölbl), Probevorlesung (Prof. Dr. Ariana Finkel), Lehre an der DHBW (Prof. Dr. Beate Land), Quotenfrau (Prof. Dr. Julia Hansch), Personal Branding (Prof. Dr. Verena König) und Forschung (Dr. Katja Bay), um sie persönlich betreffende Fragen stellen zu können.

Zum Abschluss fanden sich auch direkt die ersten Mentorinnen und Mentees des Programms DHBWomen zusammen und auch einige aussichtsreiche Interessentinnen, die bereits einen Lehrauftrag an der DHBW dingfest machen konnten. 

Veranstalterinnen begeistert  Fortsetzung geplant

Nach dieser Veranstaltung wurde klar: Frauen drängen auch im wissenschaftlichen Betrieb immer stärker in die „machtvollen“ Positionen und fordern mehr Gestaltungsspielraum ein. Die Teilnehmerinnen waren aus ganz Deutschland, von Hamburg bis Augsburg, in die Rhein-Neckar-Region angereist, um das 2-tägige Event miterleben zu können. Teile wurden auch online übertragen. Veranstalterin Prof. Kathrin Kölbl zeigte sich begeistert „Wir haben von den Teilnehmerinnen so viel positives Feedback erhalten, dass wir intensiv überlegen, wie wir die Veranstaltung und die Vernetzung mit und unter den Wissenschaftlerinnen verstetigen können. Nicht nur die ‚weichen Faktoren‘, wie Begeisterung der Teilnehmerinnen, sondern auch ‚harte Erfolge‘, wie z. B. direkt Interessentinnen für einen Lehrauftrag gefunden zu haben, sprechen für diese Veranstaltung und eine Wiederholung! Wir werden jedenfalls dranbleiben und evaluieren, ob wir die Zahl weiblicher Professoren an der DHBW steigern konnten.“

Die Veranstaltung wurde aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert.

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Events
news-139 Fri, 25 Oct 2019 06:46:00 +0200 Wie Frauen an die Spitze kommen /aktuelles/detail/wie-frauen-an-die-spitze-kommen?tx_news_pi1%5Bday%5D=25&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=10&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=f8bc3dcf71155eedd3c113bddb3d320c Unter dem Slogan „Fempower your Future“ bestand der von Frau Prof. Kathrin Kölbl initiierte und mit der LUB GmbH Linguistische Unternehmensberatung gemeinsam organisierte Professorinnentag aus einem umfangreichen Angebot, das von Vorträgen und Keynotes, über persönliche Beratungen und Trainings, zu Networking-Möglichkeiten und Bewerbungstipps reichte. Den Start bildete die inspirierende Keynote „Lust auf Macht – Aufstiegsfaktoren für Frauen an die Spitze“ von Andrea Och. Als einer von drei Männern im Hörsaal und damit deutlich in der Unterzahl eröffnete Rektor Prof. Dr. Georg Nagler am vergangenen Donnerstag die Auftaktveranstaltung zum 1. Professorinnentag an der DHBW Mannheim. Die Reihen waren gefüllt von Professorinnen, Dozentinnen, Studentinnen, DHBW-Mitarbeiterinnen, interessierten Externen, die sich hier eingefunden hatten, um über Aufstiegsmöglichkeiten und Führungspositionen zu hören und zu sprechen. Der Hintergrund: Über alle Fachrichtungen hinweg sinkt der Frauenanteil mit ansteigender Qualifikation, der Professorinnenanteil der DHBW Mannheim liegt bei gerade einmal bei 18 % und damit unter dem bundesweiten Durchschnitt von 25 %. Um dies zu ändern, Frauen zu motivieren, zu ermutigen, zusammen und nach vorne zu bringen, wurde die in Deutschland einzigartige Veranstaltung ins Leben gerufen. Unter dem Slogan „Fempower your Future“ bestand der von Frau Prof. Kathrin Kölbl, in ihrer Funktion als Gleichstellungsbeauftragte der DHBW Mannheim, initiierte und mit der LUB GmbH Linguistische Unternehmensberatung gemeinsam organisierte Professorinnentag aus einem umfangreichen Angebot, das von Vorträgen und Keynotes, über persönliche Beratungen und Trainings, zu Networking-Möglichkeiten und Bewerbungstipps reichte. Den Start bildete die inspirierende Keynote „Lust auf Macht – Aufstiegsfaktoren für Frauen an die Spitze“ von Andrea Och.

Der Werdegang der Hamburgerin zeigt: Sie weiß, wie es geht. Nach einer Blitzkarriere zur jüngsten Bereichsleiterin in einer der größten deutschen Unternehmensberatungen und 20 Jahren Berufserfahrung berät sie heute als Markenexpertin Frauen beim Aufstieg in Spitzenpositionen. Ihr wichtigstes Instrument ist dabei richtiges Zuhören. Ob in Gesprächen mit Männern in Führungspositionen, in Coachings, im Austausch mit erfolgreichen Frauen und solchen, die es werden wollen. Pointiert, mit Beispielen aus dem Leben untermauert und in kleinen Gruppenarbeiten bestätigt, geleitete sie ihre Zuhörerschaft durch den Abend an der DHBW Mannheim und machte einmal mehr deutlich, dass die Regeln für beruflichen Aufstieg nicht besonders kompliziert sind – die disziplinierte Umsetzung aber umso anspruchsvoller. Und ganz ohne einen Vergleich mit der Männerwelt ging es natürlich nicht, was aber auch zu gelegentlichem Schmunzeln und Kopfnicken im Plenum führte. Denn was machen Frauen, während Männer mit 100 %-igem Ehrgeiz bei der Sache sind? 100 % Sorgen. Und das völlig unberechtigt. Zugreifen, heißt die Devise. Weg mit dem Perfektionismus, raus aus der Komfortzone, her mit dem Neuen und Fokus auf die eigenen Stärken. Noch kein Ziel formuliert? Dann aber los, denn dieses will Schritt für Schritt erreicht werden. Und ganz wichtig: Never go solo. Ob Mentor*innen oder gute Netzwerke, wer nach oben will braucht Sparringspartner*innen und Rückendeckung, schafft damit Win-win-Situationen und kann auch für andere da sein. „Unterstützen Sie sich gegenseitig und machen Sie andere Frauen groß“, waren die abschließenden Worte Andrea Ochs, die den Teilnehmer*innen mit einfachen Mitteln vermittelt hatte, dass jede von ihnen einzigartig ist. Ja, die Hamburgerin weiß, wie es geht.

Als eine Veranstaltung der Frauenwirtschaftstage, die auf Initiative des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg stattfanden, wurde der Professorinnentag aus Mitteln des Professorinnenprogramms II des BMBF gefördert.

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news-138 Wed, 23 Oct 2019 13:53:14 +0200 Titel "Beste Duale Hochschule" das 7. Mal in Folge erfolgreich verteidigt! /aktuelles/detail/titel-beste-duale-hochschule-das-siebte-mal-in-folge-erfolgreich-verteidigt-1?tx_news_pi1%5Bday%5D=23&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=10&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=2b9bf329aa19f99e7bdefc024ebf964f Die Logistik-Studierenden der DHBW Mannheim haben erneut bewiesen, dass sie auf dem Gebiet Logistik einfach unschlagbar sind. Auch in diesem Jahr überzeugten sie auf ganzer Linie und erreichten für die DHBW Mannheim im Rahmen des Logistik-Hochschul-Rankings den Titel „Beste Duale Hochschule“. Im Gesamtranking von rund 70 teilnehmenden Hochschulen mit 1.000 Studierenden eroberten sie einen hervorragenden sechsten Platz. In der Einzelwertung siegte außerdem der Mannheimer Student Marc Bernhardt in der Kategorie Bachelor.

Das Logistik-Hochschul-Ranking wird auf Basis der Ergebnisse des Studentenwettbewerbs Logistik Masters der Zeitschrift VerkehrsRundschau, einem führenden Magazin für Spedition, Transport und Logistik erstellt. In Deutschlands größtem Wissenstest müssen die Studierenden Fachfragen aus den Bereichen Transport, Spedition, Logistik und Supply Chain Management beantworten.

Ein starkes Studierenden-Team aus dem Studiengang BWL-Spedition, Transport und Logistik verteidigte dieses Jahr erneut erfolgreich die Spitzenposition der DHBW Mannheim beim Logistik Masters, Deutschlands größtem Wissenswettbewerb für Logistikstudenten, und holte den Titel „Beste Duale Hochschule“ nach Mannheim. Das Hochschul-Ranking basiert auf den Ergebnissen des umfangreichen Wettbewerbs, wobei die Punkte der jeweils zehn besten Studierenden in die Wertung eingehen. An der DHBW Mannheim schafften es in diesem Jahr erneut Studierende aus allen drei Studienjahrgängen in die Endauswertung. Besondere Glückwünsche gehen außerdem an den 23-jährigen Marc Bernhardt, Student im 3. Semester, der in diesem Jahr in der Kategorie Bachelor den hervorragenden ersten Platz erreichte. Im Gesamtranking aller teilnehmenden Hochschulen verbesserte sich die DHBW Mannheim auf den sechsten Platz im Vergleich zum Platz 12 im Jahr 2017.

Initiiert vom Münchner Fachmagazin VerkehrsRundschau fordert der Wettbewerb regelmäßig Studierende auf, sich mit ihrem Fachwissen unter Beweis zu stellen und in einem Zeitraum von fünf Monaten Fragen aus den Bereichen Spedition, Transport, Logistik und Supply Chain Management zu beantworten. Keine ganz leichte Aufgabe, denn es reicht keineswegs aus, Fachwissen wiederzugeben. Gefragt sind bei den praxisbezogenen Fragen insbesondere der Transfer von Theorie in Praxis, aber auch Eigeninitiative, Durchhaltevermögen, Teamgeist und durchaus Querdenken zu anderen Disziplinen. Im Rahmen des Start-Up-Tages im House of Logistics and Mobility Mitte Oktober in Frankfurt wurden die Preise und Auszeichnungen an die Vertreter der siegreichen Hochschulen übergeben.

„Wir freuen uns riesig über die Auszeichnung und sind natürlich mächtig stolz auf unsere Studierenden, die den Titel „Beste Duale Hochschule“ hartnäckig erfolgreich verteidigt haben“, betont Prof. Dr. Harald Hartmann, Studiengangsleiter BWL-Spedition, Transport und Logistik. „In diesem Jahr kam dank Herrn Bernhardt sogar noch der Einzelsieg dazu. Das sind wirklich beeindruckende und hervorragende Leistungen. Denn die Fragen sind alles andere als einfach. Der Fokus auf konkrete Anwendungsfälle fordert von den Studierenden die Einbeziehung verschiedenster Aspekte und eine interdisziplinäre Herangehensweise. Daher ist die Leistung nicht nur ein toller Erfolg für unsere Studierenden, sondern bedeutet auch für unsere Partnerunternehmen und unsere Hochschule eine wertvolle Bestätigung“, so Hartmann weiter. Schließlich sei der erneute Sieg natürlich auch Ansporn für den nächsten Wettbewerb. Keinesfalls wolle man den Titel abtreten.

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news-136 Tue, 22 Oct 2019 14:04:52 +0200 Mehr Erstsemester, neue Studienrichtungen, mehr Service /aktuelles/detail/mehr-erstsemester-neue-studienrichtungen-mehr-service?tx_news_pi1%5Bday%5D=22&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=10&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=f841522ac730dfc048c1bdc92ef946b0 Das Jahresgespräch am 16.10.2019 zeigte: Die DHBW Mannheim ist weiterhin auf Erfolgskurs. Die Zahlen der Erstsemester steigen, neue, an die Bedürfnisse der Wirtschaft angepasste Studienrichtungen werden angeboten, Forschungsaktivitäten werden vorangetrieben ebenso Services zur Verbesserung der Lehre. Das Jahresgespräch am 16.10.2019 zeigte: Die DHBW Mannheim ist weiterhin auf Erfolgskurs. Die Zahlen der Erstsemester steigen, neue, an die Bedürfnisse der Wirtschaft angepasste Studienrichtungen werden angeboten, Forschungsaktivitäten werden vorangetrieben ebenso Services zur Verbesserung der Lehre. In all diesen Bereichen geht die DHBW Mannheim nicht nur mit der Zeit, sondern gestaltet die Zukunft.

Die ganze Pressemittlung können Sie hier nachlesen.

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news-132 Thu, 19 Sep 2019 16:11:28 +0200 Publikation: VWL für BWLer /aktuelles/detail/publikation-vwl-fuer-bwler?tx_news_pi1%5Bday%5D=19&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=9&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=c3c2a2cb011c29b64540571516f55922 Rechtzeitig zum neuen Studienjahr ist die 2. Auflage des Lehrbuchs "VWL für BWLer" von Prof. Dr. Frank Hubert erschienen. Das Grundlagenwerk behandelt alle wichtigen Teilbereiche der Volkswirtschaftslehre. Rechtzeitig zum neuen Studienjahr ist die 2. Auflage des Lehrbuchs „VWL für BWLer“ von Prof. Dr. Frank Hubert im Kiehl Verlag erschienen. Auf 360 Seiten werden in fünf Kapiteln alle wichtigen Teilbereiche der Volkswirtschaftslehre behandelt.

Die Kapitel Grundlagen der VWL, Mikroökonomie und Wettbewerb, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung und Makroökonomie, Geld und Währung sowie Wirtschaftspolitik orientieren sich an den Modulplänen der DHBW in den betriebswirtschaftlichen Studiengängen sowie in der Wirtschaftsinformatik. Zahlreiche Beispiele, Tabellen und Abbildungen sorgen für eine lernfreundliche und praxisorientierte Darstellung. Das Lehrbuch umfasst zudem 50 Übungsaufgaben mit Lösungen zur Wissenskontrolle sowie ein fast 200 Begriffe umfassendes Mini-Lexikon der wichtigsten volkswirtschaftlichen Begriffe.

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news-131 Wed, 18 Sep 2019 16:09:00 +0200 Ein starkes DHBW-Team auf Wanderung im Norden von Schweden /aktuelles/detail/ein-starkes-dhbw-team-auf-wanderung-im-norden-von-schweden?tx_news_pi1%5Bday%5D=18&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=9&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=9b5a469084020e1821bbaa46c1111566 Raue Naturgewalten, atemberaubende Landschaften und eindrucksvolle Gruppenerlebnisse - 10 DHBW-Mitarbeitende, Freunde und Verwandte haben in Lappland eine besondere Wanderung erlebt. Grandiose Landschaft, Naturgewalten und phantastische Gruppenerlebnisse prägen die verschiedenen Abschnitte der gemeinsamen Wanderung.

Einen sehr informativen Auftakt der Reise bildete der Besuch der LKAB-Eisenerzmine von Kiruna bevor es in den Naturpark ging. Danach führte der lange Marsch von Nikkaluokta nach Abisko; den alten Pfaden der schwedischen Samen Richtung Norden über Stock und Stein, Hängebrücken und Flussdurchquerungen hindurch. Trotz schwieriger Wegbeschaffenheit und wechselhaften Wetters hatte das Team riesigen Spaß und interessante Begegnungen mit Mitwanderen aus der ganzen Welt. Übernachtet wurde mitten in der weiten Landschaft in Zelten, das Wasser aus den Gebirgsbächen jederzeit ein erfrischender Genuss und selbst die Treckingnahrung - u.a. gefriergetrocknetes "Chili con Carne", "Lachs mit Reis" oder "Pork sweet sour" - aufgebrüht mit einem halben Liter heißem Wasser - erwies sich für die abends ermüdeten Wanderer als wahrer Gaumengenuss!

Die "Classic Sweden" ist die älteste und ursprünglichste Wanderung , die der schwedische Outdoor-Ausrüster Fjällräven einmal im Jahr nördlich des Polarkreises organisiert. Aus Mannheim waren Prof. Joachim Schmidt mit Ehefrau Birgit und Tochter Julia sowie Prof. Norbert Schlottmann mit Maskottchen Terrier Yoda unterwegs. Neben den Teilnehmern der DHBW-Mannheim waren auch von der DHBW-Mosbach Julia Haas und Dietmar Gutwein - der motivierende "Guide" mit 5-maliger Schweden Classic Erfahrung - mit Sohn Amadeo, Jasmin Fabricius vom CAS-Heilbronn, Ina Daum von der DHBW-Karlsruhe und als "Externe" Karin Angersbach im Team, das mit steigenden Anforderungen der Wanderung auch immer mehr zusammen wuchs! Mit dem nötigen Biss und sich gegenseitig unterstützend bewältigte die "Generationenspanne" von Noch-Studierenden über aktive Mitarbeiter*innen bis hin zum "fast-emeritierten" Professor den Trail. Und in dieser bunten Truppe herrschte eine derart gute, einvernehmliche Stimmung, dass auch Wandertiefs (ja, die gab es auch) gemeinsam gemeistert wurden. An dieser Stelle nochmals ein besonderes „Danke“ an die Jugend, die an manchen Stellen im wahrsten Sinne des Wortes die Last verteilt hat -super!

Ein tolles Erlebnis für alle und wieder einmal wurde die DHBW-Flagge - diesmal oberhalb des Polarkreises - gezeigt.

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news-148 Mon, 09 Sep 2019 09:44:00 +0200 Publikation: Beschaffungsstrategien /aktuelles/detail/publikation-beschaffungsstrategien?tx_news_pi1%5Bday%5D=9&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=9&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=4804152a01cc8c60e8feeeaf9f23dfeb Die Beschaffung gewinnt bereits seit mehreren Jahrzehnten an Bedeutung. Damit haben die Ziele und die Wahl der Strategien für die Beschaffungsfunktion eine deutlich höhere Relevanz erhalten. Die Beschaffung gewinnt bereits seit mehreren Jahrzehnten an Bedeutung. Damit haben die Ziele und die Wahl der Strategien für die Beschaffungsfunktion eine deutlich höhere Relevanz erhalten. Zur Auswahl der Beschaffungsstrategien, die zueinander konkurrierend, neutral oder komplementär wirken können, ist es notwendig, die Wirkung differenziert nach Beschaffungsobjekt bzw. Materialgruppe zu analysieren, um das effektivste Strategiebündel auszuwählen.

Dazu werden in dem Artikel aus WISU – das Wirtschaftsstudium 08-09/19, S. 921 - 927 von Prof. Dr. Andreas Jonen zunächst die möglichen Beschaffungsziele und die Beschaffungsstrategien zu deren Umsetzung herausgearbeitet. Anschließend wird aufgezeigt, wie die Kombination von Zielen und Strategien im Beschaffungsbereich ausgestaltet werden kann. Dazu wird eine Matrix mit den möglichen Verknüpfungen gebildet, um die Wirkung für alle Felder darzustellen.

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news-130 Thu, 29 Aug 2019 16:02:00 +0200 Digitalisierung und Barrierefreiheit /aktuelles/detail/digitalisierung-und-barrierefreiheit?tx_news_pi1%5Bday%5D=29&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=8&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=0beed5ad4bf3e688755182e4e3d4d157 Nicht nur im öffentlichen und privaten Raum wird Barrierefreiheit großgeschrieben - auch in der Gestaltung von analogen und digitalen Informationszugängen. Studierende der Studienrichtung BWL - Öffentlichen Wirtschaft an der DHBW Mannheim setzten sich genau mir dieser Thematik auseinander. Barrierefreiheit bedeutet heutzutage nicht nur das Ermöglichen einer möglichst hindernisfreien Bewegung im öffentlichen und privaten Raum, sondern auch die Gestaltung von barrierefreien analogen und digitalen Informationszugängen. Doch wie kann Teilhabe und Zugang zu Informationen über digitale Medien für Menschen mit verschiedensten Behinderungen ermöglicht werden? Zu dieser Fragestellung führten Studierende des Studiengangs BWL-Öffentliche Wirtschaft der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mannheim eine umfassende Befragung durch. Die Ergebnisse präsentierten sie zusammen mit dem Studiengangsleiter, Prof. Dr. Ralf Daum, im Juli beim Mannheimer Forum Behinderung 2019 der Stadt Mannheim.

Die Untersuchung erfolgte in Zusammenarbeit mit der Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen der Stadt Mannheim, Ursula Frenz, und der Abteilungsleiterin „Digitalisierungsstrategie“ im Fachbereich Informationstechnologie der Stadt Mannheim, Judith Geiser.  

Befragt wurden sowohl Vertreter*innen der AG Barrierefreiheit e.V., des Badischer Blinden- und Sehbehindertenvereins und der Gemeindediakonie Mannheim als auch Mitarbeitende der Stadtverwaltung Mannheim, die (digitale) Dienstleistungen der Stadt Mannheim verantworten. Im Mittelpunkt stand dabei die Einschätzung der Qualität der digitalen Zugänge zu Informationen, aber auch deren Entwicklungsperspektiven zur weiteren Verbesserung.  

Expert*innen in eigener Sache und Mitarbeitende der Stadtverwaltung sind sich der Vielfalt und Komplexität von barrierearmen digitalen Produkten bewusst. Insofern schätzen die Expert*innen in eigener Sache die digitalen Angebote der Stadt Mannheim als gut ein und machen konstruktive Vorschläge für weitere Dienste (z.B. ein digitaler Plan mit barrierefreien Haltestellen). Die Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung sind sensibilisiert und denken das Thema „Barrierearmut“ bei der Entwicklung neuer, insbesondere mobiler, Angebote mit. Die Digitalisierungsstrategie der Stadt Mannheim, die auch die Barrierefreiheit im Auge hat, bietet hierfür eine sehr gute Ausgangslage.

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news-129 Tue, 20 Aug 2019 16:00:00 +0200 Gratulation zum 25-jährigen Dienstjubiläum von Professor Dr. Georg Nagler /aktuelles/detail/gratulation-zum-25-jaehrigen-dienstjubilaeum-von-professor-dr-georg-nagler?tx_news_pi1%5Bday%5D=20&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=8&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=6fdc734610c15fe0e73e242ca14d510e Die DHBW Mannheim gratuliert Rektor Prof. Dr. Georg Nagler zu seiner 25-jährigen Tätigkeit im öffentlichen Dienst. Die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) gratuliert Herrn Professor Dr. Georg Nagler, Rektor der DHBW Mannheim zu seiner 25-jährigen Tätigkeit im öffentlichen Dienst.

DHBW Präsident Professor Arnold van Zyl gratuliert dem Rektor der DHBW Mannheim, Herrn Professor Nagler zu seinem 25-jährigen Dienstjubiläum: „Wir freuen uns, dass wir mit Herrn Professor Nagler einem Rektor gratulieren dürfen, der dank seiner persönlichen Vita und seiner vielfältigen Qualifikationen diesen großen Erfahrungsschatz mitbringt.“

Bereits ab 1994 war Professor Nagler im Amt als Prorektor in der Hochschulleitung der Fachhochschule Biberach tätig, an die er nach der Promotion an der Ludwig-Maximilians-Universität München gerufen wurde. Im selben Jahr wechselte er als Gründungspräsident an die Fachhochschule Hof. Unter seiner Federführung wurden Qualitätsstandards für Forschung und Lehre entwickelt. Auch für das organisatorische und hochschuldidaktische Konzept, das der Gründung der Virtuellen Hochschule Bayern zugrunde liegt und dieses Verbundinstitut aller bayerischen Hochschulen noch heute prägt, ist er verantwortlich.

Nach weiteren Stationen in Vorstands- und Geschäftsführungsfunktionen in der Wirtschaft wurde er am 1. Januar 2013 zum Rektor der DHBW Mannheim gewählt. Zu seinen zentralen Themen gehören die strategische Ausrichtung des Studienangebots an den Anforderungen einer modernen Wirtschaft sowie der Ausbau von Forschungsstrukturen mit dem Ziel eines effizienten Technologietransfers zwischen Hochschule und Unternehmen.

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Personalia
news-127 Thu, 01 Aug 2019 14:04:59 +0200 Data Literacy und Data Science für den Mittelstand /aktuelles/detail/data-literacy-und-data-science-fuer-den-mittelstand?tx_news_pi1%5Bday%5D=1&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=8&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=d74f146efc96f2eb8b6baf53ba554bcf Durch die immer weiter fortschreitende Digitalisierung fallen auch immer größer Datenmengen in Unternehmen an. Zusammen mit neun anderen Universitäten entwickelt die DHBW Mannheim neue Schulung- und Qualifizierungsangebote um diese Mengen zu sammeln, zu bewerten und effektiv zu nutzen. Neun Universitäten und Hochschulen in Baden-Württemberg darunter die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mannheim entwickeln in einem gemeinsamen Projekt neue Schulungs- und Qualifizierungsangebote zur Sammlung, Bewertung und Nutzung großer Datenmengen, die in Unternehmen anfallen. Dabei werden ganz unterschiedliche Bildungsformate eingesetzt – Online- und Präsenzelemente ergänzen sich. Die Weiterbildungsangebote richten sich speziell an mittelständische Unternehmen. Das Projekt „Data Literacy und Data Science“ wird bis Ende 2021 mit knapp einer Million Euro aus dem Europäischen Sozialfonds gefördert. Eine weitere Million Euro steuern das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und die Projektpartner jeweils hälftig bei.

„Große, unstrukturierte Datenmengen zu analysieren und zu bewerten, ist im digitalen Zeitalter die zentrale Voraussetzung für erfolgreiche Wissenschaft und Wirtschaft und daher eine Kernkompetenz der Beschäftigten. Die unterschiedlichen Bildungsformate, die im Verbundprojekt entstehen, werden Mitarbeiter*innen in die Lage versetzen, das Potential digitaler Daten für den Unternehmenserfolg zu erkennen und zu nutzen“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer zum Projekt „Data Literacy und Data Science“.

Die neuen Weiterbildungsangebote aus dem Bereich Data Science haben ein klares Ziel: „Die Kompetenz des Mittelstands in der Erfassung und Auswertung von massiven Datenmengen soll gestärkt werden. Dadurch versetzen wir Unternehmen in die Lage, aus den gewonnenen Daten die richtigen Schlüsse zu ziehen“, so der Projektleiter, Professor Hermann Schumacher, geschäftsführender Direktor der School of Advanced Professional Studies (SAPS). Dieses Zentrum für die berufsbegleitende wissenschaftliche Weiterbildung haben Universität und Technische Hochschule Ulm gemeinsam gegründet. Neben den Ulmer Hochschulen sind Bildungseinrichtungen aus dem ganzen Land am Projekt „Data Literacy und Data Science“ beteiligt. Somit sind Präsenz- und Informationsveranstaltungen im gesamten Bundesland für Teilnehmende und alle Interessierten auf kurzem Wege erreichbar.

Die neuen Schulungs- und Qualifizierungsangebote sind auf die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) abgestimmt: Diese Zielgruppe wünscht sich Lösungen für aktuelle Problemstellungen und nachvollziehbare Beispiele mit Bezug zum eigenen Unternehmen. Als Gründe für die derzeit noch geringe Akzeptanz von Data Science in KMU werden oft fehlende Anwendungsbeispiele, zu hohe Kosten und mangelndes Wissen über den Nutzen von Big Data und Big Data-Analysen für das eigene Unternehmen angeführt. Diese Bedenken wollen die Projektpartner mit ihren Schulungen entkräften.

Die Weiterbildungsangebote richten sich sowohl an Entscheider*innen, die grundlegendes Wissen im Bereich Data Science erwerben wollen, als auch an Anwender*innen, die Daten mit vorhandenen Werkzeugen und Methoden analysieren. Zudem werden spezielle Lernformate für Experten*innen angeboten, die mit neuartigen, datenbasierten Lösungsansätzen auf Probleme reagieren. Für diese Zielgruppen kombinieren die Weiterbildungsangebote eine theoretisch fundierte Wissensvermittlung mit starkem Anwendungsbezug. Ein gestuftes Qualifizierungskonzept umfasst Präsenz- sowie Online-Elemente in Form von Vorträgen, ein- oder mehrtägigen Workshops oder ganzen Studienmodulen. Als besonderes Angebot für KMU werden so genannte Data Labs an der Technischen Hochschule Ulm aufgebaut, in denen konkrete Fallbeispiele getestet werden: Anhand von Daten aus Unternehmen können Analysten und Datenwissenschaftler den Wert der Daten herausdestillieren und eine Bewertung herbeiführen.

Das Thema Data Science ist interdisziplinär, so dass mehrere Fachbereiche eingebunden werden müssen. In den Weiterbildungsangeboten werden also nicht nur Grundlagen aus Mathematik und Informatik, sondern auch betriebswirtschaftliche Kompetenzen zur datengetriebenen Entscheidungsfindung, für digitale Geschäftsmodelle oder die digitale Transformation vermittelt. Aus dem Informatikbereich kommen Elemente wie Programmierung, Datenbanken, Data Mining, Internet-of-Things-Systemmodellierung oder das Thema „Datenwerkzeuge“ hinzu. Darüber hinaus spielen in allen Schulungs- und Qualifizierungsangeboten übergeordnete Themen wie Data Privacy, Data Compliance, Datenethik und grundlegende Datenkompetenz eine Rolle.

Neben der federführenden Universität und der Technischen Hochschule Ulm sind das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Universität Mannheim sowie die Hochschulen Furtwangen, Albstadt-Sigmaringen und Biberach, die Hochschule der Medien in Stuttgart und die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) mit dem Standort Mannheim und dem CAS (Center of Advanced Studies) am Projekt beteiligt. Als externer Partner unterstützt die SICOS GmbH, ein Spezialist für Simulationen und Big Data. Erste Weiterbildungsangebote sollen noch in diesem Jahr starten.

Die DHBW Mannheim und das CAS sind an der Konzeption und Entwicklung von Modulen beteiligt, welche später am CAS angeboten werden. Außerdem ermöglicht das Enterprise Date Science Center (EDSC) der DHBW Mannheim durch die Bereitstellung einer individualisierten, virtualisierten und skalierbaren Umgebung umfangreiche Datenanalysen von Unternehmenspartnern.

 

Ansprechpartner
Prof. Dr. Harald Kornmayer

DHBW Mannheim

Studiengang Informationstechnik

Coblitzallee 1-9, 68163 Mannheim

Tel. (0621) 4105 1334

E-Mail: harald.kornmayernoSpam@dhbw-mannheim.de

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news-125 Tue, 23 Jul 2019 11:25:00 +0200 Vom Sparstrumpf zum erfolgreichen Sockenbusiness /aktuelles/detail/vom-sparstrumpf-zum-erfolgreichen-sockenbusiness?tx_news_pi1%5Bday%5D=23&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=7&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=815205b2973f627224d771b6349d6c92 Bunt, witzig, hipp - Das Wäscheunternehmen snocks haut momentan alle von den Socken. Angefangen hat die Erfolgsgeschichte von Johannes Klitsch und Felix Bauer an der DHBW Mannheim. Johannes Kliesch und Felix Bauer hatten schon früh den Traum, mit dem eigenen Unternehmen den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Dieser Traum nahm während des dualen Studiums Gestalt an und die Gründung von snocks war dann nur noch der konsequente, letzte Schritt ins Unternehmertum. Mit dem Wäschebusiness suchten sie sich beide kein einfaches Geschäftsmodell aus, zumal Unterwäsche und Socken nicht gerade nach neu und digital klingen. Aber beide haben sich der konsequenten Ausrichtung ihres Vertriebs auf die Kunden eine Nische geschaffen, in der sie kontinuierlich wachsen.

Angefangen hat die Erfolgsgeschichte von snocks gegen Ende des Studiums in der Studienrichtung BWL-Finanzdienstleistungen im Jahr 2017/2018 an der DHBW Mannheim. Johannes und Felix absolvierten ihr duales Studium klassisch bei Banken und profitierten von der Kombination aus Theorie und Praxis. Ihre Erfahrungen im Unternehmen, aber auch der Blick auf das Große und Ganze hat sie geprägt und beide sind sich sicher, dass sich diese Erfahrungen und das Fachwissen aus dem Studium bei der Gründung und bis heute als wertvoll erwiesen hat. Bilanzen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen, Bank- und Versicherungslehre aber auch die Kosten- und Leistungsrechnung klingen während des Studiums zwar nicht immer besonders spannend, haben aber inzwischen für die beiden eine andere Bedeutung.

„Durch das Finanzwissen hatten wir im Vergleich zu anderen Gründern einen enormen Vorteil, da wir beispielsweise bei der Kreditfinanzierung genau wussten, worauf es den Banken ankommt“, so Felix.

„Unser Kerngeschäft ist der Verkauf an die Endkunden“, erläutern Johannes und Felix anlässlich eines Treffens mit ihrem ehemaligen Studiengangsleiter, Prof. Stefan Hilbert, in den Geschäftsräumen von snocks im Mannheimer Jungbusch. Digital sei man dennoch, da derzeit etwa 70 Prozent des Umsatzes über Amazon und der Rest über den eigenen Online-Shop generiert werden. In fünf Jahren solle sich dieses Verhältnis umdrehen, erläutern die beiden Gründer die künftige Geschäftsstrategie. „Wir wollen die Kundendaten exklusiv haben und streben eine größere Unabhängigkeit von Amazon an“, so Johannes. Denn über die Daten wolle man die Kunden noch besser kennen lernen und bedienen können. „Jeder kann am Leben von snocks teilhaben, das ist ein wesentlicher Faktor unseres Erfolges“, ergänzt Felix. So ermögliche man Einblicke ins tägliche Arbeitsleben via Instagram und Co. und festige die Kundenbindung.

Bei Amazon seien sie Marktführer im Sockenbereich, berichten die Gründer stolz. Der Erfolg habe sie auch zu gefragten Fachleuten gemacht und nach ersten Vorträgen und Seminarveranstaltungen war die Gründung einer eigenen Beratungsfirma nur konsequent. Mit snocksulting habe man einen guten Businesscase, das Kerngeschäft werde aber das Geschäft von snocks bleiben.

Und nicht nur online will snocks präsent sein: Für das kommende Jahr kündigen die beiden Gründer die Eröffnung eines Cafés in der Mannheimer Innenstadt an, um die Bindung der Marke in und mit der Region zu stärken.

Prof. Hilbert, der auch Unternehmensführung und Controlling lehrt, interessierte sich insbesondere für die Herausforderungen, denen sich die jungen Gründer stellen mussten. Denn natürlich klinge es toll, Unternehmer zu sein, aber einfach sei dies sicherlich nicht immer.

In den Anfängen sei die Belastung schon sehr hoch gewesen, bestätigten beide. Wenn andere zum Feiern gegangen sind, mussten Verhandlungen mit Lieferanten geführt, Ware abgeholt, Zollformalitäten erledigt oder Kundenbestellungen bearbeitet werden. Spät in der Nacht nach Hause und morgens um 5 Uhr wieder die Ware zum Versand fertig zu machen, gehörte anfangs dazu.

Bürokratie, Zeit und Kapital nennen Johannes und Felix als große Herausforderungen der Anfangsphase, da habe man sicherlich das ein oder andere unterschätzt. „Wir sind mit gerade einmal 4.000 Euro gestartet und die ersten 1.000 Euro waren nach der Gründung der Unternehmergesellschaft (UG) weg“, erinnert sich Johannes. Zudem seien sie anfangs sehr blauäugig gewesen, was Zollformalitäten und andere administrative Aufgaben alles beinhalten. „Wir sind auch heute nach wie vor diejenigen im Unternehmen, die am meisten arbeiten“, sind sich Johannes und Felix einig. Es mache aber nach wie vor enormen Spaß, man wisse, wofür man diesen Einsatz bringe. Und der Erfolg habe sich glücklicherweise schnell eingestellt. Bereits im zweiten Monat nach Gründung erreichten die Umsätze Beträge, die den Banken zeigten, dass das Geschäftsmodell funktioniert.

Am Ende des ersten Geschäftsjahres habe sich das Studium von Finanzdienstleistungen einmal mehr als hilfreich erwiesen. Denn wegen des Wissens über Versicherungen habe man gleich eine betriebliche Altersversorgung (bAV) abgeschlossen und so für später vorgesorgt.

Vor dem zunehmenden Wettbewerb ist Johannes und Felix nicht bange, auch wenn andere derzeit versuchen, das Geschäftsmodell von snocks zu kopieren.

„Wir können schnell reagieren“, so Johannes, gerade das unterscheide sie von den Big Playern. Dies zeige sich derzeit auch beim Thema Nachhaltigkeit, das die Kunden von snocks erreicht habe. Die Gründer von snocks sind sich sicher, dass Nachhaltigkeitsthemen für sie eine weitere Chance für ihr Business darstellen. „Wir testen momentan beispielsweise eine Art Pfandsystem für den Versand unserer Waren“, erläutert Felix. Die Kommunikation von Nachhaltigkeitsthemen stelle sich generell als nicht ganz einfach dar, zumal der Begriff Nachhaltigkeit nicht eindeutig sei. Beide Gründer sind sich sicher, dass hierbei die Transparenz wichtig sei und dies zu einer hohen Kunden- aber auch Mitarbeiterbindung führe.

Rückblickend auf die Studienzeit an der DHBW Mannheim und auf die praktischen Erfahrungen bei ihren Ausbildungsbetrieben ziehen beide eine positive Bilanz. „Unser Finanzwissen hat uns enorm geholfen und ich kann für mich sagen, dass ich happy bin, dual studiert zu haben“, fasst Johannes seine Erfahrungen zusammen.

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