Projekte an der DHBW Mannheim

Forschung – Studium & Lehre – Internationales

Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis vereinen: Zahlreiche Projekte an der DHBW Mannheim zeichnen unsere Studienakademie als Wissens- und Transferpartnerin aus – in den Bereichen Forschung, Studium und Lehre sowie Internationales. Diese durch öffentliche und private Mittel geförderten Projekte tragen nicht nur zur Profilierung und Weiterentwicklung von Ideen bei. Die eingeworbene Förderung erhöht außerdem die Attraktivität unseres Standorts – für Studierende und Lehrende gleichermaßen –, denn sie ermöglicht eine Qualitätssteigerung der Lehre und internationale Mobilität.

Forschung

Entwicklung eines Konzepts für ein Service-Center "Dual Assessment": Talente finden und fördern (TAFF) – Studienerfolg sichern

Passende Unternehmen und Studieninteressierte zusammenbringen: Eignungsdiagnostik und Auswahlverfahren für ein erfolgversprechendes duales Studium.

 

Federführend für die gesamte DHBW entwickeln und etablieren die beiden Standorte DHBW Mannheim und DHBW Heilbronn im Rahmen eines Pilotprojekts gemeinsam eine Eignungsdiagnostik in enger Abstimmung mit Studienberatung und Dualen Partnern. Im Sinne der Förderung der Bildungsgerechtigkeit sollen alle Schüler*innen, Studieninteressierten und Berufsbildungssuchenden hiervon profitieren können. Verschiedene Auswahlverfahren und Prototypen zur Studierendenauswahl sollen entwickelt und den Dualen Partnern zur Verfügung gestellt werden. Diese sollen möglichst optimal auf die Unternehmensgegebenheiten (z. B. Unternehmensgröße, Organisationsform, Branche, Organisation der Ausbildung) angepasst und flexibel einsetzbar sein. Bei der Auswahl, Anpassung und Durchführung der Auswahlverfahren können die Dualen Partner ganz konkret auch von einer*einem Berater*in der DHBW im bis zum Projektende aufzubauenden Service-Center "Dual Assessment" unterstützt werden. Damit soll vor allem der vorhandene Bedarf an Unterstützung bei kleinen und mittelständischen Dualen Partnern gedeckt werden.

Die DHBW Mannheim wird im Projekt vor allem die Eignungsdiagnostik, Kompetenzanalyse sowie Entwicklung und Anwendung von Verfahren etc. fokussieren.

Das Projekt wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst im Programm Fonds Erfolgreich Studieren in Baden-Württemberg (FESt-BW) – Förderlinie 4 "Eignung und Auswahl" gefördert.

Ansprechpersonen

Data Literacy und Data Science für den Mittelstand

Schulungs- und Qualifizierungsangebote zur Sammlung, Bewertung und Nutzung großer Datenmengen.

Große, unstrukturierte Datenmengen zu analysieren und zu bewerten: im digitalen Zeitalter die zentrale Voraussetzung für erfolgreiche Wissenschaft und Wirtschaft. Daher benötigen immer mehr mittelständische Unternehmen kompetente Fachkräfte, die das Potenzial digitaler Daten für den Unternehmenserfolg erkennen und nutzen können.

Genau hier liegt das Ziel des Projekts „Data Literacy und Data Science für den Mittelstand“ – die Kompetenz des Mittelstands in der Erfassung und Auswertung von massiven Datenmengen zu stärken, um aus den gewonnenen Daten die richtigen Schlüsse für die Unternehmen zu ziehen. Dafür entwickeln neun Universitäten und Hochschulen in Baden-Württemberg – darunter die DHBW Mannheim und das Center for Advanced Studies (CAS) der DHBW – in dem gemeinsamen Projekt neue Schulungs- und Qualifizierungsangebote bestehend aus unterschiedlichen Bildungsformaten (Online- und Präsenzelemente), die insbesondere die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) adressieren.

Durch die enge Kooperation mit zahlreichen Dualen Partnern (ein Großteil davon KMUs) und den bestehenden, hochaktuellen Studiengängen in den Bereichen Data Science und Digitale Geschäftsmodelle bündelt die DHBW Mannheim wesentliche Kompetenzen für dieses Projekt. Gemeinsam mit dem CAS – dem Experten für Master-Angebote und berufsbezogene Weiterbildungen auf Hochschulniveau – beteiligt sich die DHBW Mannheim an der Konzeption und Entwicklung von Modulen, die zukünftig am CAS angeboten werden. Außerdem ermöglicht das Enterprise Date Science Center (EDSC) der DHBW Mannheim durch die Bereitstellung einer individualisierten, virtualisierten und skalierbaren Umgebung umfangreiche Datenanalysen von Unternehmenspartnern.

Weitere Beteiligte des Konsortiums: Universität Ulm (Leitung), Technische Hochschule Ulm, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Universität Mannheim, Hochschule Furtwangen, Hochschule Albstadt-Sigmaringen und Hochschule Biberach, die Hochschule der Medien in Stuttgart. Als externer Partner unterstützt die SICOS GmbH, ein Spezialist für Simulationen und Big Data.

Das Projekt „Data Literacy und Data Science“ wird bis Ende 2021 mit knapp einer Million Euro aus dem Europäischen Sozialfonds gefördert. Eine weitere Million Euro steuern das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und die Projektpartner jeweils hälftig bei.

 

Ansprechpersonen

Entwicklung eines Temperaturwechselprüfstands für E-Mobilitätsanwendungen mit einer dynamischen Kältemaschine ohne umweltschädigende Kältemittel

Entwicklung einer dynamischen Kältemaschine, die mit dem natürlichen Kältemittel CO2 arbeitet und damit neuen Prüf- und Umweltanforderungen gerecht wird.

Das Ziel des ZIM-Kooperationsprojektes ist die Entwicklung eines Temperaturwechselprüfstandes für E-Mobilitätsanwendungen, der neuen Prüf- und Umweltanforderungen gerecht wird. Das Ergebnis soll ein autarker Prüfstand mit Wärmeintegration sein. Das Entwicklungsprojekt wird zusammen mit der Firma KST-Motorenversuch GmbH & Co. KG aus Bad Dürkheim durchgeführt.

Das Teilprojekt der DHBW Mannheim umfasst die Entwicklung einer dynamischen Kältemaschine, die mit dem natürlichen Kältemittel CO2 arbeitet. Dieses Kältemittel ist im Vergleich zu den bisher üblichen fluorierten Kohlenwasserstoffen besonders klimafreundlich, außerdem unbrennbar und im Wesentlichen ungiftig. Für die Temperaturwechseluntersuchungen muss die Kältemaschine über einen weiten Temperaturbereich eine konstante Abkühlrate darstellen. Dazu soll sie dynamisch über einen weiten Temperaturbereich eine annähernd konstante Kälteleistung erbringen und zyklisch betrieben werden. Damit wird sie effizienter arbeiten als bisherige Kältemaschinen, die eine konstante Temperatur darstellen und höhere Temperaturen durch Zuheizen erreichen.

Für eine beschleunigte Abkühlung soll zusätzlich in der Klimakammer Trockeneis zerstäubt werden. Damit dieses gleichmäßig verteilt wird und keine sogenannten Cold Spots entstehen, werden CFD-Simulationen der Klimakammer durchgeführt, die die Verdampfung des Trockeneisschnees berücksichtigen sollen. Hierfür müssen neue Algorithmen programmiert werden, da übliche CFD-Systeme hierfür keine Module zur Verfügung stellen.

Um auch die Aufheizphase energetisch optimal zu gestalten, soll die Abwärme der Kältemaschine latent zwischengespeichert werden, damit sie für die Aufheizphase genutzt werden kann. Das soll eine elektrische Zuheizung weitgehend unnötig machen.

Gefördert wird das gemeinsame Projekt zwischen der DHBW Mannheim und KST Motorenversuch GmbH & Co. KG über 2 Jahre durch das "Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand – ZIM", einem Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), das besonders auf mittelständische Unternehmen ausgerichtet ist.

Ansprechpersonen

MEMPHYS: MEMbrane-based Purification of HYdrogen Systems

Entwicklung und Herstellung einer innovativen Membran zur Reinigung von Wasserstoff zum Einsatz in Brennstoffzellen.

Die Entwicklung und Herstellung einer innovativen Membran zur Reinigung von Wasserstoff steht im Fokus des ersten an der DHBW Mannheim mit insgesamt 2 Millionen Euro geförderten Forschungsprojektes im EU Horizon 2020-Programm, bei dem die DHBW Mannheim die Konsortialführerschaft innehat.

Weitere Partner sind
 

Dieses Konsortium bestehend aus 6 Partnern aus 5 Ländern will nun innerhalb der Laufzeit von 3 Jahren ein System zur Reinigung von Wasserstoff mithilfe einer Membran entwickeln. Dabei soll das MEMPHYS-System für die Reinigung von Wasserstoff aus verschiedenen Quellen geeignet sein u. a. aus der Biomassevergärung, von Abgasen der Metallindustrie oder auch Raffinerien und der Halbleiter- oder Photovoltaikindustrie. Zusätzlich sollen durch die integrierte Kompression Transport und Lagerung des Wasserstoffs erheblich erleichtert werden. Im Gegensatz zu den bisher verwendeten mechanischen Reinigungstechnologien kann die innovative Membranreinigung bei vergleichbaren Kosten, aber einem geringeren Energieverbrauch über 90 Prozent der Wasserstoffs für weitere Verwendung zurückgewinnen.

Unter Leitung von Prof. Dr. Sven Schmitz aus dem Studiengang Mechatronik obliegt der DHBW Mannheim die gesamte Projektkoordination und -abwicklung. Darüber hinaus wird das entwickelte Membransystem im Wasserstofflabor der DHBW Außenstelle in Eppelheim vermessen und in einem Langzeittest die Lebensdauer geprüft.

 

Ansprechpersonen

Abgeschlossene Projekte

In einer Brennstoffzelle reagieren Wasserstoff und Sauerstoff zu Wasser. Hierbei entsteht elektrische Energie und Wärme. Vom Prinzip ganz einfach, in der praktischen Umsetzung sind dabei aber einige technische Herausforderungen zu bewältigen, da Wasserstoff und Sauerstoff kontrolliert an einem Platinkatalysator zusammengeführt werden müssen und gleichzeitig das entstehende Wasser entfernt werden muss. Bei sogenannten PEM- Brennstoffzellen wird dies durch eine Polymermembran gewährleistet, die beidseitig von einer Gasdiffusionsschicht umgeben ist.

In einer studiengangsübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Prof. Dr. Volker Schulz (SG Maschinenbau) und Prof. Dr. Sven Schmitz (SG Mechatronik) wurde ein Konzept zur Optimierung der Gasdiffusionsschicht der PEM-Brennstoffzelle entwickelt. Kernpunkt war hierbei die Gasdiffusionsschicht gezielt als poröses Metall, ähnlich einem Schwamm, zu designen und im sogenannten Micro-3D-Druck herzustellen. Als kooperativer Projektpartner zur Herstellung der 3D-Microstrukturen konnte die Firma 3D MicroPrint GmbH in Chemnitz gewonnen werden. Die 3D MicroPrint GmbH entwickelt und produziert 3D-Drucker für das Lasersintern von Metallpulvern. Außerdem betreibt 3D MicroPrint eine eigene Fertigung auf diesen Maschinen. Der Fokus liegt auf dem Micro-3D-Druck, wobei Strukturen mit Wandstärken kleiner als 30 µm hergestellt werden können. An der DHBW Mannheim erfolgten im Projekt zum einen die Berechnung optimierter Gasdiffusionsschichten durch numerische Simulationen unter der Leitung von Prof. Schulz. Zum anderen wurden die modifizierten Brennstoffzellen auf den in Eppelheim vorhandenen Prüfständen von Prof. Schmitz getestet.

Einer breiten Markteinführung der PEM-Brennstoffzelle für Brennstoffzellenfahrzeuge oder zur mobilen und stationären Versorgung mit Strom und Wärme, stehen heute mehrere Nachteile entgegen. Diese sind vor allem die zu hohen Kosten, die zu geringe Leistungsdichte und die zu kurze Lebensdauer der Brennstoffzelle. Ziel des Projektes war daher durch das neue Herstellungsverfahren eine deutliche Verbesserung der Leistungsdichte und der Lebensdauer – bei vergleichbaren Kosten – zu erreichen.

Gefördert wurde das gemeinsame Projekt zwischen der DHBW Mannheim und 3D MicroPrint GmbH über 2 Jahre durch das "Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand – ZIM", einem Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), das besonders auf mittelständische Unternehmen ausgerichtet ist. Das größte Hemmnis für Innovationsprojekte bei KMU ist der Mangel an finanziellen Ressourcen. Das Förderprogramm des ZIM wollte hier Abhilfe schaffen, indem mit der Förderung Aktivitäten zur Steigerung der Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit angestoßen werden sollten. Generelles Ziel der Projektförderungen in ZIM ist die Markteinführung eines innovativen Produkts, einer technischen Dienstleistung oder eines verbesserten Produktionsverfahrens. Die im Projekt geplante Optimierung von PEM-Brennstoffzellen durch additive Fertigung einzelner Komponenten besitzt ein sehr hohes Innovationspotential, sodass mit Beginn des Projekts eine Patentanmeldung geprüft wurde.

Projektleitung: Prof. Dr. rer. nat. Volker Schulz, Prof. Dr.-Ing. Sven Schmitz

Auch kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) aus dem handwerksnahen Umfeld stehen heute im globalen Wettbewerb. Die Grundlage für einen langfristigen Erfolg bildet dabei das Qualitätsversprechen für individualisierte Produkte. Die Sicherstellung der Qualität über Jahre hinweg erfordert den Aufbau von automatisierten Qualitätssicherungsketten basierend auf modernen, vernetzten Technologien. Im Projekt AQUASI wurden in Kooperation mit der Firma Rombach Bauholz+Abbund GmbH aus Oberhamersbach Entwicklungen im Bereich nachhaltiger und ökologischer Holzhäuser (genauer dem Produkt: Nur-Holz) vorangetrieben und getestet. Die Basis für den Aufbau informationstechnisch unterstützer Qualitätsmaßnahmen bildeten Daten aus Produktionsnetzwerken sowie von im Produkt eingebauten Sensoren. Diese Daten wurden für Wartungseinsätze mit Wearables bereitgestellt – hier koopierte die DHBW Mannheim mit der Firma teXXmo in Böblingen.

Die automatisierte Verarbeitung der Informationen ohne menschliches Zutun wird helfen, Qualitätsentscheidungen durch den Menschen vorzubereiten. Durch Einbindung von Design, Produktion, Auslieferung und Vertrieb entstehen neue proaktive Wartungsmodelle und Servicekonzepte, und damit auch neue Geschäftsmodelle für KMU. Durch den Einsatz von Wearables wird die Interaktion Mensch-Maschine respektive Mensch-Wissensdatenbank innovativ gestaltet, indem z. B. Unterstützungsmöglichkeiten des Menschen und der Einsatz neuer Medien zur Qualifikation und Qualitätssicherung untersucht werden. Die im Projekt entstehende Plattform wurde als Open Source realisiert und steht auch in Zukunft zum Aufbau von automatisierten Qualitätssicherungsketten für KMU aller Branchen zur Verfügung.

Projektleitung: Prof. Dr. Harald Kornmayer

In dem Forschungsprojekt wurde geprüft, ob der Einsatz einer Hydrogen Pumpe für die Wasserstoff-Rezirkulation in einem Brennstoffzellen-System Vorteile gegenüber den bekannten Verfahren – passive Rezirkulation mit einer Strahlpumpe oder aktive Rezirkulation mit einem Gebläse – bietet. Hierfür wurde eine Prüfumgebung aufgebaut, an der experimentelle Untersuchungen zur Auswertung durchgeführt wurden. Der Fokus lag hierbei auf der empfohlenen Betriebsweise, den geometrischen Abmessungen, dem H2O-Haushalt und Gas-Crossover sowie der energetischen Nutzung im Vergleich zu bekannten Verfahren.

Das Forschungsprojekt wurde 2015 erfolgreich abgeschlossen.

Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Sven Schmitz

Das kooperative Forschungsprojekt, gefördert in der DHBW Förderlinie 2014, wurde mit den Partnern SAP SE und MEWA Textil-Service AG durchgeführt.

Projektleitung: Prof. Dr. Clemens Martin

MapReduce, insbesondere die Open-Source Implementierung Hadoop, ist aktuell der Industriestandard zur Analyse sehr großer Datenmengen (Big Data). Vorteile gegenüber klassischen datenbankbasierten Lösungen ist die Skalierbarkeit von Hadoop auf großen Rechenclustern mit mehreren Hunderten von Rechenknoten, sowie die Robustheit gegenüber Ausfällen einzelner Knoten. Ein weiterer Grund für die weite Verbreitung von Hadoop ist das einfache aber erweiterbare Programmiermodell, das aus zwei Funktionen höherer Ordnung (Map und Reduce) besteht. Die Funktionen können beliebige benutzerdefinierte Logiken beinhalten, die von Hadoop automatisch parallelisiert werden. Darüber hinaus sind deklarative und optimierbare Programmiersprachen für MapReduce Programme entstanden (z.B. Hive, PigLatin), die die Entwicklung von Analysen weiter vereinfachen und regelbasierte Optimierungen ermöglichen. Ein letzter Grund, der für Hadoop spricht, ist die Möglichkeit beliebige Daten (strukturierte aber auch unstrukturierte Daten) zu verarbeiten. Allerdings ist Hadoop im Vergleich zu traditionellen relationalen Datenbanken in einigen Punkten sehr ineffizient – d. h. für eine vergleichbare Performance werden wesentlich mehr Ressourcen benötigt.

Das Ziel des Projektes XDB war ein bestehendes Datenbankmanagementsystem (SAP HANA) so zu erweitern, dass es ähnlich wie Hadoop ermöglicht, große Datenmengen mit Hilfe von komplexen benutzerdefinierten Funktionen skalierbar und robust zu analysieren. Hierzu wurden die Vorteile von Datenbanken mit den Vorteilen von Hadoop vereint: Datenbanken sind im Vergleich zu Hadoop sehr reif und bieten, wie schon zuvor thematisiert, effiziente Ansätze zur Ausführung von SQL-Anfragen. Hadoop dagegen bietet Vorteile wie Skalierbarkeit und Robustheit der Ausführung. Ein weiterer Punkt ist das Programmiermodell: SQL ist als Programmiersprache in Datenbanken zwar sehr gut optimierbar aber gleichzeitig sehr eingeschränkt in seiner Ausdruckskraft und lässt nur über imperative Erweiterungen benutzerdefinierte Funktionen zu. Diese benutzerdefinierte Funktionen können im Vergleich zu den deklarativen SQL-Anfragen nur schlecht optimiert und parallelisiert werden. MapReduce dagegen bietet ein einfaches Programmiermodell, dass benutzerdefinierte Funktionen erlaubt, die auch sehr gut parallelisiert werden können.

Das Projekt wurde am 31.05.2016 erfolgreich abgeschlossen.

Projektleitung: Prof. Dr. Carsten Binnig

Gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (DHBW-Förderlinie 2013).

Das Projekt Max Eta E hatte sich zum Ziel gesetzt, Entwickler*innen von Maschinen und Anlagen beim Senken der Energieaufnahme zu unterstützen. Der Wirkungsgrad wird in der Technik mit dem griechischen Buchstaben Eta bezeichnet. Ihn zu Maximieren bedeutet eine Steigerung der Energieeffizienz. Die Energieeffizienz-Richtlinie (2012/27/EU) der Europäischen Union sieht zahlreiche Energieeffizienzaktivitäten vor, die bis 2020 zu Einsparungen beim primären Energieverbrauch der Union um 20% gegenüber den Projektionen führen sollen. Diese betreffen in der Energiewertschöpfungskette nicht nur Umwandlung und Transport von Energie, sondern auch deren Nutzung. Neben öffentlichem Druck und Umweltgesetzgebung führt vor allem das Erlangen von Kundenvorteilen dazu, dass Unternehmen ihre Umweltbeeinträchtigung ganzheitlich betrachten. Diese Betrachtung gehört mittlerweile – mit der Einschränkung, dass die Zuverlässigkeit der Produkte hierdurch keinesfalls geschmälert wird – zu den wichtigsten Aktivitäten beim Entwickeln umweltgerechter Produkte. Auch der Zulieferermarkt stellt mittlerweile effiziente Technologien zur Verfügung. Dennoch gibt es leider keine generalisierten und konsolidierten Regeln für Produktentwickler*innen. Insbesondere werden Metriken benötigt, die es Entwickler*innen gestatten, die Energieeffizienz von Teilprozessen zu beurteilen, energieeffiziente Technologien auszuwählen und in Maschinen und Anlagen zu integrieren.

Im Projekt wurde die Untersuchung exemplarisch an einer zentralen Baugruppe von Bogenoffset-Druckmaschinen, dem sogenannten Druckwerk (u. a. bestehend aus Farbwerk, Feuchtwerk und Bogenführung), durchgeführt. Ziel war die Ausarbeitung praxisnaher, umsetzbarer Vorschläge zur Verbesserung der Energieeffizienz der Maschine unter Einhaltung der vorhandenen Funktions-, Kosten-, und Qualitätsanforderungen. Das in Einzelbeispielen erruierte Vorgehen sollte in der Breite auf verschiedene maschinenbaulich Konstruktionen transferierbar sein.

Das Projekt wurde im August 2015 erfolgreich abgeschlossen.

Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Markus Voß

Gefördert durch das Landesministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (DHBW-Förderlinie 2013).

Das kooperative Forschungsprojekt, gefördert in der DHBW Förderlinie 2012, wurde mit dem Partner IBM durchgeführt.

Projektleitung: Prof. Dr. Clemens Martin

Eine der Schlüsselkomponenten für Hybrid- und Elektrofahrzeuge, aber auch bei Brennstoffzellenfahrzeugen, bildet der Energiespeicher: eine Lithium-Ionen-Batterie. Das Verhalten der Batterie beeinflusst über das Batteriesteuergerät das Verhalten des Fahrzeugs. Allerdings wird in der Regel beim Testen von Antriebskomponenten während der Fahrzeugentwicklung am Prüfstand auf eine reale Batterie verzichtet, u. a. um eine Reproduzierbarkeit der Ergebnisse zu gewährleisten. Außerdem würde eine reale Batterie eine aufwändige Konditionierung bezüglich Temperatur und Ladezustand erfordern. Daher wird statt einer Lithium-Ionen-Batterie am Antriebsstrangprüfstand für Hybrid- und Elektroantriebe ein Gleichstromsteller eingesetzt, mit dem das Verhalten der Batterie möglichst realitätsnah nachgebildet werden kann. Die aktuell auf dem Markt verfügbaren Gleichstromsteller, die in einem sogenannten Batteriemodus betrieben werden können, sind allerdings nicht in der Lage, das temperaturabhängige Strom-Spannungsverhalten wiederzugeben.

Übergeordnetes Ziel des Projekts war, das Verhalten – insbesondere das Temperaturverhalten – von Lithium-Ionen-Batterien in ein Modell zu überführen, sodass ein Gleichstromsteller diese am Prüfstand ersetzen kann. Entscheidend für die Qualität der Projektergebnisse und das Innovationspotential war das Zusammenspiel von Simulation und validierenden Messungen. Für Messungen an Einzelzellen wurde zu Projektbeginn ein Zellprüfstand aufgebaut, der die Temperaturkonditionierung und Messungen von Lithium-Ionen-Zellen unter Last erlaubt.

Das Projekt wurde 2014 erfolgreich abgeschlossen.

An der DHBW Mannheim stehen nun 2 Prüfstände zur Erprobung von Lithium-Ionen-Batterien bei unterschiedlichen klimatischen Bedingungen zur Verfügung, die bereits in weiteren Projekten eingesetzt wurden.

Im Projekt selbst wurde ein universelles Batteriemodell entwickelt und validiert, mit dem das Verhalten unter elektrischer Last für unterschiedliche Lithium-Ionen-Batterien simuliert werden kann. Bestätigt wurde hierbei die starke Temperaturabhängigkeit der Batterien, die ein gezieltes Thermomanagement für praktische Anwendungen unabdingbar macht.

Projektleitung: Prof. Dr. Volker Schulz 

Gefördert durch das Landesministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (DHBW-Förderlinie 2012).

Cloud-Technologien bringen neue Chancen zur Analyse von Unternehmensdaten mit sich, indem sie eine skalierbare Bereitstellung von IT- und Software-Ressourcen als Dienst ermöglichen. Aufbauend auf diesen Vorteilen wurde im Projekt StratusCloud eine neue Datenmanagement-Plattform entwickelt, die es ermöglicht, interne Unternehmensdaten und externe Daten aus unterschiedlichen Datenquellen in einer Plattform zu integrieren und analysieren. Die Datenmanagement-Plattform genügt zudem Anforderungen der Skalierbarkeit und Fehlertoleranz, um die Bereitstellung im Rahmen eines Data-as-a-Service-Ansatzes zu ermöglichen. Eine Voraussetzung zur Implementierung eines Data-as-a-Service-Ansatzes ist eine Virtualisierung der Datenquellen, d. h. die Bereitstellung von Datenquellen als sogenannte Datenkomponenten. Die Virtualisierung sollte eine Föderation unabhängig von der physischen Speicherung ermöglichen. StratusCloud  adressierte diese Herausforderungen durch eine semantische Integrationsschicht über den Datenquellen, um diese einheitlich auf einem konzeptionellen Datenmodell anfragen zu können.

StratusCloud  lieferte somit einen zentralen Zugriffspunkt auf die virtualisierten Datenquellen (interne und externe Daten) und bot Möglichkeiten zur einfachen Exploration und Einbindung dieser Datenquellen. Das Konzept der virtualisierten Datenkomponenten realisierte die logische Entkopplung von Daten und Anwendungen und ermöglichte so die anwendungsunabhängige Nutzung und Wiederwertung von Datensätzen sowie die einfache Anbindung an Applikationen basierend auf Cloud-Technologien. Die Evaluation von StratusCloud erfolgte im Kontext eines Anwendungsfalles zur Prognose der Marktentwicklung bei dem interne Unternehmensdaten aus relationalen Datenquellen (z. B. Umsatzzahlen) und externe Web-Datenquellen herangezogen wurden.

Das Projekt wurde am 14.04.2016 erfolgreich abgeschlossen.

Projektleitung: Prof. Dr. Carsten Binnig

Gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (DHBW-Förderlinie 2012).

Studium & Lehre

Bibliothekskooperation Mannheim

Gemeinsames Projekt der Bibliothek DHBW Mannheim, der UB Mannheim und der Bibliothek der Hochschule Mannheim zur besseren wechselseitigen Bibliotheksnutzung.

Gemeinsames Projektziel der Universitätsbibliothek Mannheim, der Bibliothek der Hochschule Mannheim und der Bibliothek der DHBW in Mannheim ist es, das Angebot an den einzelnen Bibliotheksstandorten zu verbessern und die wechselseitige Bibliotheksnutzung zu optimieren. Auf diese Weise kann für den Hochschulstandort Mannheim ein deutlicher Qualitätssprung in der bibliothekarischen Informationsinfrastruktur erreicht werden.
Unter Federführung der Universitätsbibliothek Mannheim werden in den 3 Bibliotheken moderne Design-Thinking-Umgebungen eingerichtet, welche kreatives und experimentelles Lernen unterstützen und innovative Lernräume schaffen. Ferner wird ein gemeinsames Schulungskonzept zur Vermittlung von Informationskompetenz entstehen.

Im Rahmen dieses Projekts beabsichtigt die DHBW Mannheim, die in räumlicher Nähe zur Bibliothek gelegenen Hörsäle SAP und Lidl, die eine Gesamtfläche von 220 m² umfassen, in ein modernes Learning Center mit Design Thinking Lab und Seminar Lounge umzugestalten.

Das Projekt wird bis zum 31.08.2021 mit 400.000 Euro aus dem landesweiten Förderprogramm „BW-BigDIWA – Wissenschaftliche Bibliotheken gestalten den digitalen Wandel“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert.

Ansprechpersonen

UML: Urban Mobility Lab

Zukunftswerkstatt der DHBW: In diesem innovativen Lehr- und Lernlabor planen Studierende mit urbanen Mobilitätslösungen die Stadt von morgen.

Das Projekt UML wird im Rahmen der Förderlinie 2 "Lehr- und Lernlabore" des Förderprogramms "Fonds Erfolgreich Studieren in Baden-Württemberg (FESt-BW)" des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert. Unterstützt wird die Entwicklung innovativer Lehr- und Lernformate sowie des forschungs- und projektbezogenen Lernens, um zu einem nachhaltigen Studienerfolg zu verhelfen und um einen multiperspektivischen Blickwinkel sowie eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zu fördern.

Informationen rund um das Urban Mobility Lab finden Sie auf der Projektseite.

Ansprechpersonen

DHpreneur

Gründer*innenkultur in Studium und Lehre an der DHBW

Mit dem Projekt DHpreneur zielt die DHBW darauf ab, zu einem lebendigen Gründer*innengeist im Land Baden-Württemberg beizutragen. Als größte Hochschule des Landes und mit ihren 9 Standorten will die DHBW eine besonders hohe Anzahl an Gründungsinteressierten erreichen und eine starke Vernetzung mit den regionalen Gründer*innenszenen ermöglichen. Innerhalb von 3 Jahren soll so ein dynamisches Gründer*innenökosystem aktiviert und eine muntere Gründer*innenkultur in Studium und Lehre etabliert und verstetigt werden. Bereits während des Studiums soll den Studierenden also die berufliche Alternative einer Selbständigkeit aufgezeigt, ihr unternehmerisches Denken und Handeln gefördert und ihnen die Möglichkeit gegeben werden, ihre Lust auf Gründung zu leben sowie die Umsetzung eigener Ideen und Projekte zu realsieren. Das Projekt DHpreneur wird von den DHBW-Standorten Karlsruhe und Mannheim gemeinsam gestartet und dann Zug um Zug auf die anderen Standorte ausgeweitet.

Informationen rund das Projekt DHpreneur finden Sie auf der Projektseite.

Das Projekt wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg im Rahmen des Fonds Erfolgreich Studieren in Baden-Württemberg - Programmlinie "Gründerkultur in Studium und Lehre (GuStL)" gefördert.

Ansprechpersonen

Hochschulverbundprojekt optes+: Optimierung der Selbststudiumsphase

Studierende unterstützen: Gemeinschaftsprojekt zur Verbesserung des Selbststudiums in Mathematik-affinen Grundlagenfächern

Die DHBW Mannheim ist seit dem Jahr 2012 und nun in der 2. Förderphase Partner im Hochschulverbundprojekt optes – Optimierung der Selbststudiumsphase. Das Gemeinschaftsprojekt wird von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, der Hochschule Ostwesfalen-Lippe und des Vereins ILIAS open source e-Learning e. V. in Kooperation mit der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg realisiert. Das Projekt wird im Rahmen des Qualitätspakts Lehre (QPL) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Dank der 2. Förderphase kann das Projekt bis Ende 2020 weitergeführt werden.

Das Projekt optes will die Fähigkeit der Studierenden zum Selbststudium in Mathematik-affinen Grundlagenfächern verbessern. Dazu soll die zur Zeit noch bestehende Heterogenität im mathematischen Grundlagenwissen von Studienanfänger*innen ausgeglichen und die Abbrecherquote in den MINT-Fächern durch eine verbesserte Betreuung in der Selbststudienphase reduziert werden.

Die Angebote von optes erstrecken sich auf folgende Bereiche:
 

  • Adaptive mathematische Qualifizierung (DHBW Mosbach)
  • Propädeutische Lern- und Übungsangebote und formative Tests: Teilprojekt Formatives eAssessment und Propädeutik (DHBW Mannheim)
  • Einsatz von ePortfolios und Unterstützungskonzepte für Studierende und Lehrende: Teilprojekte ePortfolio, eTutoring & eMentoring (HS OWL)
  • Summatives Testen mathematischer Kenntnisse: Teilprojekt Summatives eAssessment (DHBW Karlsruhe)
  • Qualitätssicherung / Fallstudie Mathematik (Universität Würzburg)
  • Prozessbegleitung & didaktische Beratung (Universität Hamburg)

Das Projektmanagement von optes ist an der DHBW Karlsruhe angesiedelt, die Dissemination übernimmt der Verein ILIAS open source e-Learning e. V.

Die Lerninhalte und Betreuungskonzepte für das gesteuerte Selbststudium der Mathematik werden zunächst an der jeweils zuständigen Hochschule entwickelt und als Pilot erprobt. Im nächsten Schritt erfolgt die Einführung bei den anderen Hochschulen im Projektverbund (Rollout). Schließlich können im Rahmen der Verstetigung auch andere Hochschulen, die nicht zum optes-Verbund gehören, die entwickelten Angebote kostenfrei übernehmen und weiter optimieren.

Informationen rund um optes finden Sie auf der Projektseite.

 

An der Studienakademie Mannheim sind Prof. Reinhold Hübl und Katja Derr für die Entwicklung von mathematischen Selbsttests für das optes Teilprojekt "Formatives eAssessment" verantwortlich.

Ansprechpersonen

Abgeschlossene Projekte

Innovationsprojekt zum Thema "Einsatz von Learning Analytics in der Hochschulausbildung": Im Zuge der wachsenden Digitalisierung der Arbeitswelt müssen die Studierenden frühzeitig mit technologischen Neuerungen bzw. digitalen Medien vertraut gemacht und diese wirkungsvoll in ihren Studien-/Lernalltag integriert werden. Mit Hilfe des kooperativen Forschungsprojektes zwischen der DHBW Mannheim und der Universität Mannheim zum Einsatz von Learning-Analytics-Daten sollten die Lern- und Lehrprozesse von Studierenden signifikant verbessert und ein personalisiertes sowie IT-gestütztes Lernen vorangetrieben werden. Die Projektlaufzeit war auf 24 Monate ausgelegt. Um die (dual) Studierenden in den Theorie- und Praxisphasen integriert zu fördern, erhielten diese einen Zugriff auf ihre persönlichen Lernperformance-Daten über eine "Learning App" mittels eines dazu gehörigen Tablets und konnten diese entsprechend verfolgen. Zudem bekamen die betreuenden Dozent*innen Zugriff auf die anonym gesammelten Daten und konnten so auf die aktuellen Lernbedürfnisse/-veränderungen der Studierenden reagieren und die Vorlesungsinhalte entsprechend anpassen. Mittels dieses Projektes sollten die Einsatzmöglichkeiten von Learning-Analytics-Daten zur Förderung der Studien- und Lehrperformance über einen längeren Zeitraum unter Berücksichtigung der Besonderheiten des (dualen) Studiums an den beiden Hochschulen untersucht und konkrete Handlungsempfehlungen, u. a. für den spezifischen Einsatz von technischen Lernhilfen bzw. Methoden im Hochschulbetrieb, abgeleitet werden. 

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Andrea Honal

Das Projekt wurde im Rahmen des Förderprogramms "Digital Innovations for Smart Teaching – Better Learning" des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert.

Die DHBW eCampus-Projekte hatten die Erweiterung von bestehenden Lehrveranstaltungen durch E-Learning-Konzepte zur Anreicherung der Lehr- und Lernmethoden im digitalen Zeitalter zum Ziel. Durch die Projekte sollten das Zusammenwachsen der DHBW zu einem virtuellen Verbund und die Nutzung von Synergieeffekten im State-University-System unterstützt werden.

Die Lehrveranstaltung Algorithmen & Datenstrukturen gehört zum Kerncurriculum des Studiengangs Wirtschaftsinformatik. Die Veranstaltung bildet die Grundlage für die schnelle und effektive Entwicklung stabiler Software, was ein Kerngebiet der Informatik und Wirtschaftsinformatik darstellt, und stärkt die Fähigkeit, Probleme zu analysieren und zu lösen. Das Verstehen der Inhalte ist eine wichtige Voraussetzung für das Bestehen mehrerer Module in den Folgesemestern. Der im Projekt konzipierte E-Learning-Kurs wollte den heterogenen Wissenstand der Studierenden nivellieren. Das Fach Algorithmen & Datenstrukturen vermittelt viele logische und komplexe Zusammenhänge, die aufgrund der unterschiedlichen Lerntypen bzw. Fähigkeiten/Vorkenntnisse unter den Studierenden nicht für alle in ausreichender Tiefe durch Präsenzlehre vermittelt werden können.

Der konzipierende E-Learning-Kurs stellte vielfältiges Material in digitaler Form bereit. Die Studierenden erhielten Unterstützung durch
 

  • zusätzliches Material zur Aufholung von Wissenslücken
  • vertiefend und übgreifendes Material für weiterführende Studien (für Studierende mit Vorkenntnissen)
  • Material, das in unterschiedlichen didaktischen Methoden aufbereitet wurde, um so verschiedenen Lerntypen und Lerntempi gerecht zu werden
  • anschauliche Beispiele aus dem Berufsalltag, die die Prinzipien und Anwendungsmöglichkeiten veranschaulichten
  • eine Plattform für Studierende mit eingeschränktem Hör- und Sehsinn sowie für Studentinnen (Frauen scheitern fast doppelt so häufig an der Prüfung wie Männer), die sich erfahrungsgemäß im Kurs selten aktiv beteiligten
  • die Bündelung von Inhalten, um somit die Informationsflut einer Internetsuche, die Studiernde oft überfordert, zu kanalsieren und auf relevantes Material zu fokussieren
  • die Bereitstellung einer ins Englische übersetzen Version der Unterrichtsmaterialien für internationale Studierende.

Projektleitung: Prof. Dr. Tobias Günther

Die DHBW eCampus-Projekte wurden gefördert durch den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Heinz Nixdorf-Stiftung.

 

Die DHBW eCampus-Projekte hatten die Erweiterung von bestehenden Lehrveranstaltungen durch E-Learning-Konzepte zur Anreicherung der Lehr- und Lernmethoden im digitalen Zeitalter zum Ziel. Durch die Projekte sollten das Zusammenwachsen der DHBW zu einem virtuellen Verbund und die Nutzung von Synergieeffekten im State-University-System unterstützt werden.

In diesem standortübergreifenden Projekt (Studienakademien Mannheim, Stuttgart und Villingen-Schwenningen) wurde die bestehende Präsenzveranstaltung "Betriebliche Personalarbeit" in ein innovatives Format umgewandelt. Neben der klassischen Vermittlung von Lerninhalten in Präsenzstunden wurden Lernabschnitte der Vorlesung in Wissen- und Lernblöcken als E-Learning-Einheiten bereitgestellt. Die E-Learning-Module dienten der Erarbeitung einzelner Themenbereiche in Gruppenarbeit, aber auch als ergänzende Vor- und Nachbereitung der Präsenzveranstaltung. Zur Überprüfung von Lernfortschritten und zur Aufzeigung von Wissenslücken wurden durchgängig Selbsttests und Quizzes angeboten. Mit speziellen Kommunikationsformen (bspw. Foren, Chat, Videokonferenzen) wurden die Studierenden online begleitet.

Durch gemischte, immer wieder wechselnde Arbeitsgruppen sollte die Heterogenität der Studierenden nivelliert werden. Insbesondere das Lernen und die Themenbearbeitung auf Onlinebasis stellten eine gute Voraussetzung für Chancengleicheit dar. Durch die Abgabe von Aufgaben und Verantwortlichkeiten an die Studierenden in der Auswahl der Methodik und Zeiteinteilung konnten Ungleichgewichte gemildert werden.
 

Projektbeteiligte: Prof. Dr. Julia Hansch, Prof. Dr. Andrea Honal, Prof. Dr. Christopher Paul

Die DHBW eCampus-Projekte wurden gefördert durch den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Heinz Nixdorf-Stiftung.

 

Die DHBW eCampus-Projekte hatten die Erweiterung von bestehenden Lehrveranstaltungen durch e-Learning-Konzepte zur Anreicherung der Lehr- und Lernmethoden im digitalen Zeitalter zum Ziel. Durch die Projekte sollten das Zusammenwachsen der DHBW zu einem virtuellen Verbund und die Nutzung von Synergieeffekten im State-University-System unterstützt werden.

Konstruktionslehre ist ein Fach mit zentraler Bedeutung in technischen Studiengängen, speziell im Maschinenbau, in dem Studierende technische Zeichnungen lesen und erstellen lernen sowie sich mit den Bestandteilen von Maschinen und Anlagen vertraut machen und diese auch auslegen lernen. Im klassischen Lehransatz werden die Inhalte in Form frontaler Vorlesungen vermittelt und in semesterbegleitenden Übungen, sogenannten Konstruktionsentwürfen, auf speziell aufbereitete Aufgabenstellungen übertragen. Aufgrund des engen Rahmens einer Präsenzveranstaltung sind die Möglichkeiten zur eigenständigen Bearbeitung und individuellem Feedback nicht möglich. Das im Projekt verfolgte Blended-Learning-Konzept wollte reale Entwicklungssituationen in Lehrveranstaltungen etablieren. Die Studierenden der beiden beteiligten Studienakademien (Mannheim und Friedrichshafen) wurden zu räumlich verteilten Teams zusammengesetzt. Diese Teams erhielten den Auftrag, in 12 Wochen ein Produkt bis zum funktionierenden Prototyp (3D-Druck) zu entwickeln. Dabei kollaborierten die räumlich verteilten Teams auf der Lernplattform Moodle und kommunizierten mit Social Media. Die Blended-Learning-Veranstaltung lief begleitend zur Präsensveranstaltung. Virtuelle Vorlesungen ergänzten deren Inhalte und stellten einen kontinuierlichen Entwicklungsfortschritt sicher.

Insbesondere durch die sich aus dem experimentell-praktischen Charakter ergebenden, motivationssteigernden Effekte (Testen der eigenhändig konstruierten Produkte) wurde auch bezweckt, ein vertieftes Technikverständnis zu fördern, um so auch bei Studierenden, die nicht von vornherein eine emotionale Bindung zur Technik mitbringen, die Identifikation mit ihrem Studienfach (und späteren Beruf) zu festigen.

Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Markus Voß, Prof. Dr.-Ing. Hulusi Bozkurt

Die DHBW eCampus-Projekte wurden gefördert durch den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Heinz Nixdorf-Stiftung.

 

Das Organisationsentwicklungsprojekt InnoProDual wurde im Rahmen der Förderlinie Qualitätspakt Lehre des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für den Zeitraum 2012 bis 2016 gefördert. Ziel dieses Bund-Länder-Programms war die Steigerung der Qualität der Lehre sowie die Verbesserung der Studienbedingungen. Dies sollte durch die Implementierung von Studiengangsmanager*innen und Akademischen Mitarbeitern*innen unterstützt werden. 

Um eine übermäßige Belastung für die Lehrenden und folgerichtig einen Abfall der Studienqualität zu verhindern, verfolgte das Organisationsentwicklungsprojekt InnoProDual tiefgreifende Veränderungen an der Gesamt-DHBW. Als Maßnahme wurde eine neue Fakultäts- und Studienorganisation geschaffen, die sich über Unterorganisationseinheiten in Form sogenannter Studienzentren widerspiegelten, in denen nicht nur Kompetenzen, sondern auch kursübergreifende Aufgaben und Zuständigkeiten gebündelt wurden.

Dies wurde insbesondere durch die Anstellung von Akademischen Mitarbeiter*innen und Studiengangsmanager*innen unterstützt, die dafür sorgten, dass die DHBW-interne Einheitlichkeit über die Erhöhung der internen Lehrquote gesteigert wurde. Durch all diese Maßnahmen wurde nicht nur die Prozesssicherheit, sondern ebenso die Service- und Betreuungsqualität sowie die Transparenz von Zuständigkeiten nach innen als auch gegenüber Studieninteressierten, Studierenden, Dualen Partnern, externen Lehrbeauftragten und weiteren Dritten erhöht.

An der Studienakademie Mannheim wurde das Projekt exemplarisch im Studienzentrum Interdisziplinäres Ingenieurwesen durchgeführt.

Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Föhrenbach

Internationales

International Logistics Seminar

Gemeinsame Seminare von Studierenden der DHBW Mannheim, der Canadian University of Dubai (CUD) und der Université de Toulon (UTLN) für internationale Kompetenzen und länderübergreifenden Austausch in der Logistikbranche.

International Logistics Seminar (ILS) ist ein Projekt im Rahmen des Baden-Württemberg-STIPENDIUMs für Studierende - BWS plus, einem Programm der Baden-Württemberg Stiftung. Das Projekt wird über 3 Jahre mit einer Summe von 134.981,33 Euro unterstützt. Hierbei handelt es sich um gemeinsame Seminare von Studierenden der DHBW Mannheim, der Canadian University of Dubai (CUD) und der Université de Toulon (UTLN) als jeweils 12-tägiges Kurzprogramm im welchselseitigen Austausch. Im Rahmen des Experience Learning sollen neben theoretischen Kenntnissen vor allem auch praktische interkulturelle Fähigkeiten erworbern werden, die im Rahmen der Zusammenarbeit in internationalen Teams immer wichtiger werden. Während der Kurzprogramme werden ebenfalls Treffen mit Alumni der DHBW und Exkursionen in die nähere Umgebung durchgeführt, z. B. zu Binnenhäfen, dem Hafen von Marseille oder zum Frankfurter Flughafen.

Die Menschen, die in Unternehmen für weltweite Wertschöpfungsketten verantwortlich sind, sorgen ganz grundsätzlich dafür, dass Güter und Dienstleistungen zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Menge und Qualität am richtigen Ort zur Verfügung stehen. In Deutschland und Frankfreich ist die Logistik jeweils der drittgrößte Wirtschaftsbereich. Dubai ist unter den Top Ten der internationalen See- und Flughäfen (respektive Platz 9 und Platz 3) als Logistikstandort sehr bedeutend. Gerade im Zuge der aktuellen politischen Lage möchte das ILS einen Beitrag dazu leisten, dass die in der Logistik tätigen hochqualifizierten Arbeits- und Fachkräfte auch in Zukunft ein Stück weit besser zusammenwachsen, und dies über Grenzen, Sprach- und Kulturbarrieren hinweg. Hier werden die zukünftigen Entscheider*innen der 3 Länder zusammengebracht. Die Studierenden vertiefen am konkreten Fall ihre Kenntnisse des wissenschaftlichen Arbeitens, wobei sie erlernte Methoden anwenden und umsetzungsorientierte Lösungsvorschläge für komplexe Sachverhalte in internationalen Teams erarbeiten. Aufgrund ihrer persönlichen, intensiven interkulturellen Erfahrung erweitern die Studierenden ihren Erfahrungshorizont und bereiten sich damit sehr gut auf eine Tätigkeit im globalen Arbeitsfeld der Logistik vor. Zudem lernen sie bereits jetzt zukünftige Kolleg*innen kennen und bilden ihr eigenes Netzwerk aus. Die Dozent*innen, welche die Forschungsprojekte betreuen, lernen auf diesem Wege nicht nur andere Herangehensweisen an das wissenschaftliche Arbeiten, sondern auch andere Lehr- und Lernformen kennen.

Wesentliches Ziel des Programms ist die Intensivierung der Beziehungen der DHBW Mannheim zur CUD und der UTLN. Nach Ablauf der 3-jährigen Projektförderdauer ist geplant, dieses Austauschprogramm im Rahmen des Logistikstudiums der beteiligten Hochschulen fortzuführen. Auf diese Weise kann der internationale und interkulturelle Austausch der Hochschulen weiter vorangetrieben und verankert werden. Ebenfalls soll der Austausch der Lehrenden in den zunehmend englisch-sprachigen Vorlesungen intensiviert werden.

Über das Baden-Württemberg-STIPENDIUM

Das Baden-Württemberg-STIPENDIUM fördert den internationalen Austausch von qualifi­zier­ten Stu­dierenden und jungen Berufstätigen. Seit 2001 konnten über 20.000 junge Menschen aus Baden-Württemberg Auslandserfahrungen sammeln bzw. junge Menschen aus dem Ausland konnten einige Zeit in Baden-Württemberg verbringen. Jedes Jahr werden rund 1.500 Stipendien im Rahmen des Baden-Württem­berg-STIPENDIUMs vergeben.

www.bw-stipendium.de 

Das Programm Baden-Württemberg-STIPENDIUM für Studierende – BWS plus

Mit dem Programm BWS plus unterstützt die Baden-Württemberg Stiftung innovative Kooperationen von Hochschulen mit anderen internationalen Institutionen. Das mit jährlich ca. 1,2 Millionen Euro dotierte Programm wurde 2011 zum ersten Mal ausgeschrieben. Seitdem wurden mehr als 70 BWS plus-Projekte an baden-württembergischen Hochschulen unterstützt.

Die Baden-Württemberg Stiftung

Die Baden-Württemberg Stiftungsetzt sich für ein lebendiges und lebenswertes Baden-Würt­tem­berg ein. Sie ebnet den Weg für Spitzenforschung, vielfältige Bildungsmaßnahmen und den verant­wortungsbewussten Umgang mit unseren Mitmenschen. Die Baden-Württemberg Stiftung ist eine der großen operativen Stiftungen in Deutschland. Sie ist die einzige, die ausschließlich und überparteilich in die Zukunft Baden-Württembergs investiert – und damit in die Zukunft seiner Bürger*innen.

www.bwstiftung.de  

Ansprechpersonen

CCSC: Cross-Cultural Students' Cooperation in Business Management Research Projects

Gemeinsame Lehr- bzw. Forschungsprojekte von International-Business-Studierenden der DHBW Mannheim (Deutschland) und Studierenden der Universidad Carlos III de Madrid (Spanien) für die Vertiefung der Dualität von Theorie und Praxis.

Das Projekt CCSC wird im Rahmen des Baden-Württemberg-STIPENDIUMs für Studierende – BWS plus, einem Programm der Baden-Württemberg Stiftung, mit einer Summe von rund 137.000 EUR über 3 Jahre bis September 2019 unterstützt. Mit CCSC wird die Entwicklung, der Aufbau und die Verstetigung eines innovativen akademischen Lehr- und Lernansatzes vorangetrieben: Wesentliches Element von CCSC ist es, dass Studierende der Studienrichtung International Business der DHBW Mannheim (Deutschland) über einen längeren Zeitraum hinweg mit Studierenden der Universidad Carlos III de Madrid (Spanien) länderübergreifend an gemeinsamen Lehr- bzw. Forschungsprojekten arbeiten; es fördert damit die Ausweitung des Gedankens der Dualität von Theorie und Praxis. Mit Hilfe einer einzigartigen Kombination aus Studierendenaustausch, Dozent*innenmobilität und gemeinsamen Veranstaltungen wird es den Studierenden beider Hochschulen ermöglicht, internationale und interkulturelle Teamarbeit in einem professionellen, praxisbezogenen Umfeld zu (er-)leben. Durch ihre langfristig angelegte länderübergreifende Zusammenarbeit werden die Studierenden ganz spezifisch auf ihre spätere Tätigkeit in einem globalen Arbeitsfeld vorbereitet. Darüber hinaus bietet CCSC aufgrund seiner vielfältigen Elemente (Praxisbezug; kooperative Forschung; Interkulturalität) eine ideale Plattform für den eventuellen Aufbau eines dualen deutsch-spanischen Double-Degree-Programms auf Bachelor-Niveau, als Erweiterung zu den bereits bestehenden Double-Degree-Programmen der Studienrichtung International Business mit der Université Paris-Dauphine und Kozminski Universität Warschau. Das CCSC trägt dazu bei, die Attraktivität der Studienrichtung International Business zu steigern, wodurch sich die DHBW Mannheim im Wettbewerb um Studienanfänger*innen noch besser positionieren kann.

Über das Baden-Württemberg-STIPENDIUM

Das Baden-Württemberg-STIPENDIUM fördert den internationalen Austausch von qualifi­zier­ten Stu­dierenden und jungen Berufstätigen. Seit 2001 konnten über 20.000 junge Menschen aus Baden-Württemberg Auslandserfahrungen sammeln bzw. junge Menschen aus dem Ausland konnten einige Zeit in Baden-Württemberg verbringen. Jedes Jahr werden rund 1.500 Stipendien im Rahmen des Baden-Württem­berg-STIPENDIUMs vergeben.

www.bw-stipendium.de

Das Programm Baden-Württemberg-STIPENDIUM für Studierende – BWS plus

Mit dem Programm BWS plus unterstützt die Baden-Württemberg Stiftung innovative Kooperationen von Hochschulen mit anderen internationalen Institutionen. Das mit jährlich ca. 1,2 Million Euro dotierte Programm wurde 2011 zum ersten Mal ausgeschrieben. Seitdem wurden mehr als 70 BWS plus-Projekte an baden-württembergischen Hochschulen unterstützt.

Die Baden-Württemberg Stiftung

Die Baden-Württemberg Stiftung setzt sich für ein lebendiges und lebenswertes Baden-Würt­tem­berg ein. Sie ebnet den Weg für Spitzenforschung, vielfältige Bildungsmaßnahmen und den verant­wortungsbewussten Umgang mit unseren Mitmenschen. Die Baden-Württemberg Stiftung ist eine der großen operativen Stiftungen in Deutschland. Sie ist die einzige, die ausschließlich und überparteilich in die Zukunft Baden-Württembergs investiert – und damit in die Zukunft seiner Bürger*innen.

www.bwstiftung.de

Ansprechpersonen

Vorbereitungsprogramm für Geflüchtete

Integration durch Bildung: Das DHBW-Studienvorbereitungsprogramm Pre-WI (vormals Pre-WISCI) bereitet Geflüchtete mit Bildungs- und Fördermaßnahmen für ein duales Studium vor.

Das DHBW-Studienvorbereitungsprogramm Pre-WI zielt darauf ab, Geflüchtete mit einer nachgewiesenen Hochschulzugangsberechtigung durch verschiedene Bildungs- und Fördermaßnahmen in die Lage zu versetzen, im unmittelbaren Anschluss ein duales Studium an der DHBW Mannheim aufzunehmen. Das Integrationsprogramm hat die Hinführung zum Einstieg in eine Studienrichtung der Wirtschaftsinformatik an der DHBW Mannheim zum Inhalt, dauert 3 Monate und verläuft über 2 Phasen.

Diese beinhalten

1)   die studienvorbereitenden Kurse (Mathematik, Deutsch, Englisch, Orientierungskurse zur deutschen Geschichte und Kultur sowie Teambuilding-Maßnahmen), die i. d. R. von Mai bis August stattfinden,
2)  eine Nachbereitungsphase und Studienbegleitphase, in der zusätzliche Schulungen durchgeführt werden können.

Kooperationspartner:

  • 2019: SAP SE und objective partner AG
  • 2018: SAP SE und Treasury Intelligence Solutions
  • 2017: SAP SE und DZ Bank
  • 2016: SAP SE (Pilotphase)

Gefördert durch den DAAD im Rahmen des Integra-Programms.

 

Ansprechpersonen

Sie möchten im Ausland studieren oder arbeiten?

Informationen und Unterstützung für Auslandsmobilität für Studierende, Professor*innen und Beschäftigte werden über das International Office bereitgestellt.