Tipps von Studi-Sprecherin Anna Rabus

Anna Rabus ist Studierendensprecherin der DHBW Mannheim und leitet die Studierendenvertretung (StuV). Seit 2018 studiert sie am Campus Coblitzallee BWL - Messe, Kongress- und Eventmanagement, kennt jede Ecke und viele Leute an der Studienakademie. Hier gibt sie Ihnen Tipps und wichtige Antworten auf Fragen, die sich zu Studienbeginn stellen.  

Bei Studienstart werden Sie mit Infomaterial überhäuft, das Sie gut aufbewahren sollten, da einiges davon erst später benötigt wird. Generell sollte man sich eine Arbeitsweise für die Vorlesungen überlegen, z. B. Notizen am Laptop oder analog, und diese von Beginn an strukturiert umsetzen – so können Sie auf Ihr eigenes Material vertrauen, ohne viel nacharbeiten zu müssen. Außerdem würde ich Ihnen raten, sich so früh wie möglich mit dem Campus vertraut zu machen. Das erspart Ihnen später langes Suchen der Labore, Vorlesungsräume oder der Serviceeinrichtungen. Um alle Neuigkeiten mitzubekommen, selbst etwas mitzuentscheiden und sich mit anderen Studierenden zu connecten, kommen Sie einfach zur StuV-Sitzung.

Mit den Hausarbeiten sollten Sie früh genug anfangen, zumal Sie dafür auch erst eine eigene Arbeitsweise finden müssen und das braucht Zeit. Generell sollten Sie schauen, wo Sie recherchieren. Oftmals gilt: Je weniger Onlinequellen, desto besser. Um die Recherchen gut zu verwalten, empfehle ich Programme wie z. B. Citavi. Kurz vor Abgabe sollten Sie viele verschiedene Personen gegenlesen lassen, somit werden Rechtschreib- oder Grammatikfehler vermieden. Zum Drucken können Sie die Zentralkopierer auf den Campussen nutzen. Soll die Arbeit gebunden werden, können Sie das bei BachelorPrint machen. Dort bekommen DHBW-Studierende 10% Rabatt und haben sogar die Möglichkeit, das Logo der DHBW Mannheim auf die Arbeit prägen zu lassen.

Einmal im Jahr werden vor der Mensa kostenlose Campustüten mit verschieden Werbeartikeln, Gutscheinen und Geschenken an alle Studierenden ausgeben. Was genau ist der Tüte ist, weiß man vorher nicht, aber von Shampoo bis Bier war schon einiges mit dabei. Von der Studierendenvertretung werden u. a. Aktionen wie Blutspenden, Verkauf von DHBW-Merchandise-Produkten oder Bierpong-Partys organisiert.

In Mannheim gibt es viele verschiedene kulturelle Einrichtungen. In der Kunsthalle Mannheim erhalten Sie als Studierender am ersten Donnerstag im Monat kostenfreien Eintritt. Das Nationaltheater, die rem oder das Technoseum sind ebenfalls empfehlenswert. In Mannheim hat der Jungbusch einiges zu bieten, in Heidelberg sind die Altstadt und das Schloss fast schon ein Muss.

Im Sommer gibt es einige Badeseen in der Region, zu den schönsten gehören der Stollenwörthweiher, der Vogelstang-See (beide in Mannheim) oder der Kiefweiher (Ludwigshafen). Um Zeit im Grünen zu verbringen, gibt es den Luisenpark oder den Herzogenriedpark, diese kosten allerdings Einritt, weshalb ich Ihnen die Neckarwiesen (in Mannheim und Heidelberg) empfehlen würde.

Jede*r verbringt seinen Abend unterschiedlich, aber im Jungbusch gibt es eigentlich für jeden Geschmack ein gutes Angebot. Die Neckarstadt West sollte jedoch nachts, vor allem alleine, gemieden werden.

Die Region steht sehr für Wein. Besonders zu empfehlen ist „neuer Wein“, auch Federweißer genannt. Aber auch Bier ist in der Region gut vertreten. Eichbaum ist eine Mannheimer Brauerei und Welde eine weitere Biermarke aus der Region, in deren Kronkorken übrigens ein kleines Spielchen steckt: Darin ist entweder ein „Ja“, ein „Nein“ oder ein „?“ abgedruckt. Vor dem Öffnen stellen Sie dem Bierorakel eine Frage und das Bier gibt Ihnen die Antwort. Wer den Eltern oder Großeltern mal ein schönes Mannheimer Mitbringsel schenken möchte, dem empfehle ich das traditionelle Gebäck „Mannemer Dreck“. Schmeckt ähnlich wie Lebkuchen und kommt immer gut an.