Mit Schwerpunkten berufsfeldorientiert spezialisieren

Versorgungswirtschaft, Verwaltungswirtschaft und Wirtschaftsförderung

Mit Schwerpunkten können sich unsere Studierenden – je nach Berufswunsch – fachlich spezialisieren. In der Studienrichtung Öffentliche Wirtschaft ermöglichen wir unseren Studierenden die individuelle Vertiefung in den Schwerpunkten Versorgungswirtschaft, Verwaltungswirtschaft und Wirtschaftsförderung. Die Entscheidung für einen Schwerpunkt fällen unsere Studierenden bereits vor Studienbeginn mit der Wahl des Dualen Partners aus dem jeweiligen Segment. Zusätzlich zu den allgemeinen Modulen der Öffentlichen Wirtschaft belegen sie ab dem 2. Studienjahr schwerpunktspezifische Module.

Der Studienschwerpunkt Versorgungswirtschaft geht auf Unternehmen der Versorgungswirtschaft ein, die besonderen rechtlichen Rahmenbedingungen unterworfen sind (z. B. Energiewirtschaftsgesetz, Preis- und Entgeltregulierung, Sektorenrichtlinien). In den Theoriemodulen stehen Themen wie Energieeffizienz und erneuerbare Energien, Energiehandel, Energiedatenmanagement, Regulierungsmanagement, Smart-City-Konzepte, Umwelt- und Ressourcenmanagement usw. im Fokus.

Der Studienschwerpunkt Verwaltungswirtschaft widmet sich dem Einsatz betriebswirtschaftlicher Instrumente und Methoden in öffentlichen Verwaltungen. Hier werden Besonderheiten des öffentlichen Haushalts- und Rechnungswesens diskutiert (z. B. Drei-Komponenten-Rechnung) und die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Modernisierung öffentlicher Verwaltungen thematisiert (z. B. Electronic Government oder Open Government). Schließlich wird auf besondere betriebswirtschaftliche Fragestellungen in speziellen Verwaltungsbereichen eingegangen (z. B. Sozial- und Leistungsverwaltung).

Der Studienschwerpunkt Wirtschaftsförderung beschäftigt sich mit den Herausforderungen des internationalen Standortwettbewerbs für öffentliche Gebietskörperschaften. In dem interdisziplinären Ansatz (Wirtschaftswissenschaften, Volkswirtschaftslehre, Geographie etc.) werden Fragestellungen zu Standortmarketing, Bestandspflege, Fachkräftemangel, Digitalisierung, Unternehmensansiedlungen, Clusterinitiativen oder Existenzgründerberatung behandelt.