Präsenz am Campus

Der Zutritt zu den Hochschulgebäuden der DHBW Mannheim ist ausschließlich für Hochschulmitglieder und Hochschulangehörige gestattet. Die Gebäude dürfen nur zu Zwecken der Hochschule genutzt werden. Der Rektor kann Ausnahmen zulassen.

Kernpunkt der neuen Corona-Verordnungen und Voraussetzung für die Präsenzlehre ist die Umsetzung des 3G-Konzepts für am Studienbetrieb teilnehmende Personen. Sie dürfen nur mit dem entsprechenden Nachweis die Hochschulgebäude betreten. Die DHBW ist verpflichtet (§ 5 Corona-Verordnung Studienbetrieb) den G-Status zu überprüfen. Dieser Verpflichtung wird die Hochschule umfassend und nicht stichprobenartig nachkommen.

Nachweis G-Status

Den Nachweis des G-Status erbringen Studierende und weitere am Studienbetrieb teilnehmende Personen durch Vorlage
 

  • eines Impfnachweises. Eine vollständige Immunisierung besteht jedoch erst ab dem 15. Tag nach der letzten Impfung.
  • eines Genesenennachweises im Sinnen von §2 Nr. 5 SchAusnahmV. Die Diagnose über die Infektion darf laut Robert-Koch-Institut (RKI) jedoch nicht älter als 6 Monate sein.
  • oder eines negativen Antigen-Schnelltests (kein Selbsttest), der bezogen auf den jeweiligen Veranstaltungsbeginn in Präsenz nicht älter als 24 Stunden ist.

Über den Prozess des erforderlichen Nachweises wurden die Studierenden und die am Studienbetrieb teilnehmenden Personen informiert. Bei Rückfragen hierzu erteilen die jeweils zuständigen Studiensekretariate Auskunft.

Einwilligungserklärungen in die Verarbeitung von Daten durch die DHBW Mannheim

Hinweisblätter für den Zutritt zum Campus

Kontaktnachverfolgung mit LUCA

Die Kontaktnachverfolgung mit LUCA spart Zeit, ermöglicht einen kompakten Vorgang zur Registrierung der Anwesenheit und unterstützt die Gesundheitsämter beim Management von Infektionsfällen. Lassen Sie uns gemeinsam einen Schritt in Richtung Digitalisierung gehen und nutzen Sie die Möglichkeit, der digitalisierten Anwesenheitsdokumentation.

Die Kontaktnachverfolgung ist ein Baustein der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln, auf die wir Sie auf dem Campus immer wieder hinweisen. Die Beachtung der Hinweise ermöglicht die Durchführung der nun endlich wieder möglichen Präsenz-Lehre.

Die für Präsenz-Lehre wichtigen Räumlichkeiten wie Vorlesungsräume, Besprechungsräume oder Labore sind für die freiwillige Kontaktnachverfolgung mit LUCA QR-Codes gekennzeichnet. Dieser QR-Code ist von allen, die den ausgewiesenen Raum betreten, mit dem QR-Codescanner der LUCA App auf dem eigenen Smartphone zu scannen. So checken sich Lehrende, Lernende oder auch Beschäftigte für den Besuch des Veranstaltungsraumes ein. Beim Verlassen des Raumes tragen sich alle Anwesenden über den in der App befindlichen „Slider“ wieder aus. An den Ausgängen finden Sie zur Erinnerung Hinweisplakate, die Sie aktiv um Auschecken auffordern.
Besuche der Nassräume während eines Labors, einer Vorlesung oder Prüfung werden nicht zusätzlich erfasst.

1. Zu Beginn des Semesters/ spätestens vor der ersten Veranstaltung 
Download der LUCA-App auf Ihr mobiles Endgerät  für regelmäßige Verwendung (empfohlen)
 

2. Einchecken in den Veranstaltungsraum 

Bei Betreten des Veranstaltungsraumes scannen Sie den an der Tür angebrachten QR-Code mit Ihrem mobilen Endgerät. Zusätzlich besteht die Möglichkeit den Kurzlink unterhalb des QR-Codes zu nutzen.

Sollten Sie sich nicht digital einchecken, müssen Sie Sorge dafür tragen, dass Ihre Anwesenheit auf herkömmlichen Wege auf den ausgelegten Listen dokumentiert wird. Besuche der Nassräume während eines Labors, einer Vorlesung oder Prüfung werden nicht zusätzlich erfasst.

Besuche der Nassräume während eines Labors, einer Vorlesung oder Prüfung werden nicht zusätzlich erfasst.

3. Auschecken aus dem Veranstaltungsraum

Beim endgültigen Verlassen des Veranstaltungsraumes nach Veranstaltungsende checken Sie sich mit Ihrem mobilen Endgerät aus.  

Besuche der Nassräume während einer Veranstaltung werden nicht extra erfasst. Personen, die nicht über ein mobiles Endgerät verfügen oder LUCA nicht nutzen wollen, müssen sich weiterhin mit allen erforderlichen Daten in eine Anwesenheitsliste eintragen, die von den jeweiligen Lehrenden vor Ort ausgelegt wird.

4. Kontaktinformationen

Für Informationen zu verschiedenen Themen stehen Ihnen folgende Möglichkeiten zur Verfügung.

Neben Impfungen und Tests ist das Nachverfolgen des Infektionsgeschehens die dritte zentrale Säule im Kampf gegen die Pandemie. Digitale Lösungen können die Gesundheitsämter hierbei erheblich entlasten und die Kontaktnachverfolgung beschleunigen.

Die Landesregierung hat zusammen mit der großen Mehrheit der Bundesländer für LUCA Locations entschieden. Ziel ist, eine möglichst bundeseinheitliche Lösung zur digitalen Kontaktnachverfolgung zu schaffen. Dies haben die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten Anfang März vereinbart. LUCA ermöglicht nicht nur die Erfassung von Kontaktdaten, sondern im Infektionsfall auch eine einfache, verschlüsselte Übermittlung der Daten an die Gesundheitsämter und eine automatische Information der Bürgerinnen und Bürger über Risikokontakte in der App. Die angegebenen Kontaktdaten können dabei nur nach Freigabe von den Gesundheitsämtern eingesehen werden. Weder LUCA noch die DHBW Mannheim können die Kontaktdaten lesen. LUCA ist zudem für die Hochschulmitglieder kostenlos, die Kosten übernehmen Bund und Länder.

Digitale Kontaktnachverfolgungs-Apps wie LUCA übernehmen und erleichtern die sich aus der Corona-Verordnung Studienbetrieb ergebende Dokumentationspflicht für Hochschulen und ergänzen sinnvoll die Impf- und Teststrategie in Baden-Württemberg bei der Bekämpfung der Pandemie. Ziel der App ist es, fehleranfällige und möglicherweise unvollständige Papierlisten größtenteils zu ersetzen und Kontakte zu dokumentieren.

Wer weiß, dass er oder sie Kontakt mit einer infizierten Person hatte und sich in Quarantäne begibt, kann dabei helfen, die Infektionskette zu unterbrechen. Weitere Ansteckungen werden dadurch vermieden. Der Präsenzbetrieb kann weiterlaufen.

Daher ist es entscheidend, dass sich möglichst viele Studierende, Lehrbeauftragte, Mitarbeiter*innen beteiligen und die zuständigen Gesundheitsämter unterstützen. Das geht am einfachsten und schnellsten für alle Beteiligten mit einer digitalen Anwendung zur Kontaktdokumentation und -nachverfolgung. 

Infektionsketten nachzuvollziehen und wenn möglich zu unterbrechen, ist Aufgabe der Gesundheitsämter. Dafür benötigen sie Informationen zu Kontaktpersonen von infizierten Mitmenschen. Papierlisten auszufüllen kostet zu viel Zeit. Handschriftlich ausgefüllte Namensverzeichnisse sind selten übersichtlich, leserlich oder mit allen erforderlichen Angaben versehen. Hierin liegt die große Herausforderung für die Gesundheitsämter und auch für uns als DHBW. Apps zur digitalen Kontaktnachverfolgung bieten den Vorteil einer einheitlichen, verschlüsselten Übertragung der Daten an das zuständige Gesundheitsamt (LUCA) oder einer schnellen Warnung vor Kontakten mit positiv getesteten Personen (Corona-Warn-App der Bundesregierung). Baden-Württemberg hat alle 38 Gesundheitsämter an das LUCA-System angebunden und entlastet diese damit erheblich. So wird Kontaktnachverfolgung schneller, sicherer und somit deutlich effizienter für uns alle.

LUCA und die Corona-Warn-App ergänzen sich, funktionieren aber sehr verschieden und erfüllen andere Aufgaben. Die Corona-Warn-App ermöglicht vor allem eine anonyme Information Einzelner über alltägliche Risikokontakte. Eine Erhebung persönlicher Kontaktdaten erfolgt hierbei nicht. Die Gesundheitsämter können die Corona-Warn-App zur Kontaktnachverfolgung nicht einsetzen, da hierfür die Einbindung fehlt. Diese Lücke schließt LUCA durch direkte Schnittstellen zu den Gesundheitsämtern und die Anbindung zur Kontaktnachverfolgungssoftware SORMAS. Anders als die Corona-Warn-App kann LUCA ohne Smartphone oder die App genutzt werden.

Nein, es besteht auch die Möglichkeit, sich über den Webbrowser (LUCA-app.de) anzumelden oder die Daten in ein Kontaktformular beim Veranstalter zu hinterlassen. 

Nein, eine Pflicht zum Einsatz von LUCA besteht nicht. Jede Nutzung hilft aber den Gesundheitsbehörden und trägt dazu bei, Infektionsketten schneller zu unterbrechen und damit die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Inzwischen haben sich 13 Bundesländer für den Einsatz von LUCA entschieden. Für die Landesregierung war hier besonders wichtig, mit unseren Nachbar-Bundesländern eine gemeinsame Lösung zu finden. 

Die angegebenen Kontaktdaten werden verschlüsselt auf ISO-27001 zertifizierten Servern der Bundesdruckerei in Deutschland gespeichert. Sie können nur von den Gesundheitsämtern und nur im Infektionsfall eingesehen werden. Weder LUCA noch die Veranstalter können die Kontaktdaten lesen.

Die zur Kontaktnachverfolgung erhobenen Daten dürfen nach § 28a Abs. 4 des Infektionsschutzgesetzes sowie nach § 6 Abs. 1 der Corona-Verordnung Baden-Württemberg nicht zu anderen Zwecken verwendet werden.

Gescannte Daten werden 30 Tage lang verschlüsselt gespeichert. Auf diese Daten erhalten weder Hochschulangehörige, andere Teilnehmende oder auch der Betreiber der App Einsicht bzw. Zugriff. Würde eine Corona-Infektion unter den im Veranstaltungsraum Anwesenden festgestellt werden, kann das zuständige Gesundheitsamt einen Antrag auf Einsicht der Daten für diesen einen bestimmten Raum und für den infrage kommenden Nutzungszeitraum zum Zweck der Kontaktnachverfolgung an die DHBW Mannheim stellen. Erst nach Freigabe durch die Hochschulleitung öffnet diese, ohne selbst Einsicht zu erhalten, den Zugriff für das Gesundheitsamt, das dann auf entschlüsselte Daten Einsicht nehmen kann. Zusätzlich beinhaltet die App ein Kontakttagebuch an, dass bis zu 30 Tage zurück jeden eingecheckten Zutritt für Sie dokumentiert. Dies entspricht dem von Virologen geforderten Kontakttagebuch.

Die Sicherheit Ihrer Daten ist uns sehr wichtig. Bei LUCA sind die Daten deshalb verschlüsselt auf ISO-27001 zertifizierten Servern der Bundesdruckerei in Deutschland gespeichert. Eine Einsicht in die Daten erfolgt nur im Infektionsfall und nur durch die Gesundheitsämter. Nicht benötigte Daten werden nach den Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes gelöscht. Zudem stehen unsere IT-Dienstleister im ständigen Austausch mit LUCA, um das System noch sicherer zu machen. Die Landesregierung hat zudem darauf hingewirkt, dass das Sicherheitskonzept und der Quellcode von LUCA veröffentlicht werden und so ständig verbessert werden können. Mehr Informationen finden Sie hier: www.luca-app.de/system/. 

Die Einführung von LUCA in Rheinland-Pfalz erfolgt außerdem in enger Abstimmung mit dem Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, der LUCA in der Gesamtabwägung als „akzeptable Lösung“ bewertet und für die Anwendung in Rheinland-Pfalz freigegeben hat.

Zunächst ist darauf hinzuweisen, dass die Angabe falscher Kontaktdaten eine Ordnungswidrigkeit darstellt, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann. Um dennoch Missbrauch zu begegnen, erfolgt bei der Registrierung in LUCA eine Überprüfung der angegebenen Telefonnummer per SMS. Der Erfolg der gesamten Pandemiebekämpfung hängt aber immer auch davon ab, dass möglichst viele Menschen mitmachen und die Maßnahmen verantwortungsvoll umsetzen. Das gilt fürs Abstandhalten, das Tragen von Masken, die Einhaltung der Kontaktbeschränkungen und ebenso für die Nutzung der App. So führt bspw. das Einloggen an Orten, an denen man sich nicht aufgehalten hat, im Zweifel nur zu mehr Arbeit bei den Gesundheitsämtern und zu unnötigen Verzögerungen. Auch deshalb sollten insbesondere die für den Check-In oder auf den Schlüsselanhängern verwendeten QR-Codes nicht fotografiert und nicht in sozialen Medien geteilt werden.

Die Nutzer*innen App können zertifizierte negative Testergebnisse von PCR-Tests und Antigen-Schnelltests in der LUCA App hinterlegen und bei den Kontrollen vorlegen.

Auch die Hinterlegung des Impfnachweises in der App erleichtert den Nachweis des „3G“-Status. Jeder Impfnachweis kann übrigens nur einmal in die LUCA App eingelesen werden.